Der Heilige Stuhl
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Katechismus der Katholischen Kirche

1997
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  • DRITTER TEIL DAS LEBEN IN CHRISTUS
    • ERSTER ABSCHNITT DIE BERUFUNG DES MENSCHEN: DAS LEBEN IM HEILIGEN GEIST
      • ERSTES KAPITEL DIE WÜRDE DES MENSCHEN
        • ARTIKEL 8 DIE SÜNDE
          • KURZTEXTE
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KURZTEXTE

 

 

1870 Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen" (Röm 11,32).

 

1871 Die Sünde ist ein Wort eine Tat oder ein Begehren im Widerspruch zum ewigen Gesetz (Augustinus Faust 22 27) [ Zitiert bei Thomas v. A., s. th. 1-2,71,6, obj. 1: sc.] Sie ist eine Beleidigung Gottes Sie lehnt sich gegen Gott auf in Ungehorsam der dem Gehorsam Christi entgegensteht.

 

1872 Die Sünde ist eine Handlung, die der Vernunft widerspricht. Sie verwundet die Natur des Menschen und beeinträchtigt die menschliche Solidarität.

 

1873 Die Wurzel aller Sunden liegt im Herzen des Menschen Ihre Art und ihre Schwere werden hauptsächlich nach ihrem Objekt bestimmt.

 

1874 Wer sich absichtlich das heißt mit Wissen und Willen zu etwas entscheidet das dem göttlichen Gesetz und dein letzten Ziel des Menschen schwer widerspricht begeht eine Todsünde. Diese zerstört in uns die göttliche Tugend der Liebe ohne die es keine ewige Seligkeit geben kann Falls sie nicht bereut wird zieht sie den ewigen Tod nach sich.

 

1875 Die läßliche Sunde stellt eine sittliche Unordnung dar welche durch die göttliche Liebe die trotzdem in uns weiterbesteht wiedergutgemacht werden kann.

 

1876 Die Wiederholung von Sunden auch von läßlichen fuhrt zu Lastern unter anderen zu den sogenannten Hauptsunden.

 

 





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