Der Heilige Stuhl
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Katechismus der Katholischen Kirche

1997
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  • DRITTER TEIL DAS LEBEN IN CHRISTUS
    • ERSTER ABSCHNITT DIE BERUFUNG DES MENSCHEN: DAS LEBEN IM HEILIGEN GEIST
      • DRITTES KAPITEL DAS HEIL GOTTES: DAS GESETZ UND DIE GNADE
        • ARTIKEL 13 GNADE UND RECHTFERTIGUNG
          • KURZTEXTE
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KURZTEXTE

 

 

2017 Die Gnade des Heiligen Geistes schenkt uns die Gerechtigkeit Gottes. Der Geist vereint uns durch den Glauben und die Taufe mit dem Leiden und der Auferstehung Christi und laßt uns an dessen Leben teilhaben.

 

2018 Die Rechtfertigung hat wie die Bekehrung zwei Seiten. Unter dem Antrieb der Gnade wendet sich der Mensch Gott zu und von der Sünde ab so empfangt er die Vergebung und die Gerechtigkeit von oben.

 

2019 Die Rechtfertigung besteht in der Sündenvergebung der Heiligung und der Erneuerung des inneren Menschen.

 

2020 Die Rechtfertigung ist uns durch das Leiden Christi verdient worden und wird uns durch die Taufe gewahrt Sie laßt uns der Gerechtigkeit Gottes gleichförmig werden die uns gerecht macht Sie hat die Ehre Gottes und Christi und das Geschenk des ewigen Lebens zum Ziel. Sie ist das vortrefflichste Werk der Barmherzigkeit Gottes.

 

2021 Die Gnade ist die Hilfe die Gott uns gewahrt um unserer Berufung zu entsprechen seine Adoptivkinder zu werden. Sie führt uns in das Innerste des Lebens der Dreifaltigkeit ein.

 

2022 Im Werk der Gnade kommt das göttliche Handeln der freien Antwort des Menschen zuvor fuhrt zu ihr hin und ruft sie hervor Die Gnade entspricht den tiefen Erwartungen der menschlichen Freiheit sie ruft diese auf mit ihr mitzuwirken und vervollkommnet sie.

 

2023 Die heiligmachende Gnade ist die ungeschuldete Gabe, in der Gott uns sein Leben schenkt. Sie wird vom Heiligen Geist in unsere Seele eingegossen um sie von der Sünde zu heilen und sie zu heiligen.

 

2024 Die heiligmachende Gnade macht uns „Gott wohlgefällig". Besondere Gaben des Heiligen Geistes die Charismen sind auf die heilig machende Gnade hingeordnet und haben das Gemeinwohl der Kirche zum Ziel. Gott handelt auch durch vielfältige, helfende Gnaden, die man von der habituellen Gnade, die in uns dauernd vorhanden ist unterscheidet.

 

2025 Verdienst vor Gott gibt es für uns nur infolge des freien Ratschlusses Gottes, den Menschen am Wirken seiner Gnade zu beteiligen. Das Verdienst gebührt in erster Linie der Gnade Gottes, in zweiter Linie dem Mitwirken des Menschen. Das Verdienst des Menschen kommt somit Gott zu.

 

2026 Durch unsere Annahme an Kindes Statt und dank der ungeschuldeten Gerechtigkeit Gottes kann die Gnade des Heiligen Geistes uns ein wirkliches Verdienst ermöglichen. Die Liebe ist in uns die Hauptquelle des Verdienstes vor Gott.

 

2027 Niemand kann sich die erste Gnade verdienen welche die Bekehrung bewirkt. Unter dem Antrieb des Heiligen Geistes können wir für uns und auch für andere die Gnaden verdienen die uns zum ewigen Leben verhelfen wie auch die notwendigen zeitlichen Güter.

 

2028 „Daher ist allen klar, daß alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges zur Fülle des christlichen Lebens und zur Vollkommenheit der Liebe berufen sind (LG 40). Die christliche Vollkommenheit hat nur eine Grenze die, keine Grenze zu haben" (Gregor von Nyssa, v. Mos).

 

2029 „Wer mein Junger sein will der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach" (Mt 16 24).

 

 





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