KURZTEXTE
134 „Die ganze Heilige Schrift
ist ein einziges Buch, und dieses eine Buch ist Christus, denn die ganze göttliche
Schrift spricht von Christus, und die ganze göttliche Schrift geht in Christus
in Erfüllung" (Hugo v. Sankt Viktor, Noe 2,8).
135 „Die Heiligen Schriften
enthalten das Wort Gottes, und weil inspiriert, sind sie wahrhaft Wort Gottes"
(DV 24.)
136 Gott ist der Urheber
[Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre menschlichen Verfasser [Autoren]
inspiriert; er handelt in ihnen und durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre
Schrifte die Heilswarheit irrtumsfrei lehren [Vgl. DV 11.].
137 Die Auslegung der
inspirierten Schriften muß vor allem auf das achten, was Gott durch die
heiligen Verfasser zu unserem Heil sagen will. „Was vom Geiste kommt, kann nur
durch das Wirken des Geistes voll verstanden werden " (Origenes, hom. in
Ex 4,5).
138 Die 46 Bücher des Alten und
die 27 Bücher des Neuen Testamentes werden von der Kirche als inspiriert
angenommen und verehrt.
139 Die vier Evangelien nehmen
eine zentrale Stellung ein, weil Jesus Christus ihre Mitte ist.
140 Die Einheit der beiden
Testamente ergibt sich der Einheit des Planes und der Offenbarung Gottes. Das
Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide
erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes.
141 „Die Kirche hat die
Göttlichen Schriften wie auch den Herrenlieb selbst immer verehrt" (DV
21). Beide nähren und bestimmen das ganze christliche Leben. „Dein Wort ist
meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade" (Ps 119, 105) [Vgl.
Jes 50,4.].
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