Der Heilige Stuhl
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Katechismus der Katholischen Kirche

1997
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  • ERSTER TEIL DAS GLAUBENSBEKENNTNIS
    • ZWEITER ABSCHNITT DAS CHRISTLICHE GLAUBENSBEKENNTNIS
      • ZWEITES KAPITEL ICH GLAUBE AN JESUS CHRISTUS, GOTTES EINGEBORENEN SOHN
        • ARTIKEL 4 „JESUS CHRISTUS ... GELITTEN UNTER PONTIUS PILATUS, GEKREUZIGT, GESTORBEN UND BEGRABEN"
          • Absatz 1 JESUS UND ISRAEL
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Absatz 1 JESUS UND ISRAEL

 

574 Schon zu Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu kamen Pharisäer und Anhänger des Herodes mit Priestern und Schriftgelehrten überein, ihn umzubringen [Vgl. Mk 3,6.]. Manche seiner Taten (Dämonenaustreibungen [Vgl. Mt 12,24.], Sündenvergebungen [Vgl. Mk 2,7.], Heilungen am Sabbat [Vgl. Mk 3,1-6.], eigenständige Auslegung der Reinheitsvorschriften des Gesetzes [Vgl. Mk 7,14-23.], vertrauter Umgang mit Zöllnern und öffentlichen Sündern [Vgl. Mk 2,14-17.]) erweckten bei einigen Übelgesinnten den Verdacht, er sei besessen [Vgl. Mk 3,22; Joh 8,48; 10,20.]. Man warf ihm vor, er lästere Gott [Vgl. Mk 2,7; Job 5,18; 10,33.] und sei ein falscher Prophet [Vgl. Job 7,12; 7,52.] - zwei Verbrechen gegen die Religion, für die das Gesetz die Todesstrafe der Steinigung vorsah [Vgl. Job 8,59; 10,31.].

 

575 Für die religiösen Autoritäten Jerusalems, die das Johannesevangelium oft einfachhin als „die Juden" bezeichnet [Vgl. Job 1,19; 2,18; 5,10; 7,13; 9,22; 18,12; 19,38; 20,19.], waren viele Worte und Taten Jesu somit ein „Zeichen, dem widersprochen wird" (Lk 2,34), noch mehr als für das gewöhnliche Vgl. Job 7,48-49.]. Zwar waren die Beziehungen Jesu zu den Pharisäern nicht nur polemisch. So sind es Pharisäer, die ihn vor der ihm drohenden Gefahr warnen [Vgl. Lk 13,31.]. Jesus lobt einzelne von ihnen, z. B. den Schriftgelehrten in Mk 12,34, und ist wiederholt bei Pharisäern zu Gast [Vgl. Lk 7,36; 14,1.]. Jesus bekräftigt Lehren, die von dieser religiösen Elite des Gottesvolkes geteilt werden: die Auferstehung der Toten [Vgl. Mt 22,23-34; Lk 20,39.], die Frömmigkeitsformen (Almosengeben, Fasten und Gebet [Vgl. Mt 6,2-18.]) und den Brauch, sich an Gott als den Vater zu wenden sowie die zentrale Stellung des Gebotes der Liebe zu Gott und zum Nächsten [Vgl. Mk 12, 28-34.].

 

576 In den Augen vieler in Israel scheint Jesus gegen die wesentlichen Institutionen des auserwählten Volkes zu verstoßen:

- gegen den Gehorsam dem Gesetz gegenüber, in ausnahmslos allen schriftlich niedergelegten Geboten, und, für die Pharisäer, in der von der mündlichen Überlieferung gegebenen Auslegung;

- gegen die zentrale Stellung des Tempels von Jerusalem als des heiligen Ortes, der besonderen Wohnstätte Gottes;

- gegen den Glauben an den einzigen Gott, an dessen Herrlichkeit kein Mensch teilhaben kann.

 

 

I Jesus und das Gesetz

 

577 In der Bergpredigt nahm Jesus im Licht der Gnade des Neuen Bundes Stellung zum Gesetz, das beim ersten Bundesschluß am Sinai von Gott gegeben worden war. Er begann mit einer feierlichen Warnung:

 

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich" (Mt 5,17-19).

 

578 Für Jesus, den Messias Israels, somit für den Größten im Himmelreich, geziemte es sich nach seinen eigenen Worten, das Gesetz in vollem Umfang, selbst die geringsten Gebote, zu erfüllen. Er ist sogar der einzige, der das vollkommen zu tun vermochte [Vgl. Job 8,46.]. Wie die Juden selber zugaben, waren sie nie imstande, das Gesetz ganz zu erfüllen, ohne das geringste Gebot zu verletzen [Vgl. Job 7,19; Apg 13,38-41; 15,10.]. Darum bitten am jährlichen Versöhnungsfest die Kinder Israels Gott für ihre Gesetzesübertretungen um Vergebung. Das Gesetz bildet ja ein Ganzes, und, wie der hl. Jakobus in Erinnerung ruft: „Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt" (Jak 2, 10)[Vgl. Gal 3,10; 5,3.].

 

579 Dieser Grundsatz, daß das Gesetz in vollem Umfang und zwar nicht nur dem Buchstaben sondern auch seinem Geiste nach zu halten sei, war den Pharisäern teuer. Indem sie ihn für Israel hervorhoben, brachten sie viele Juden der Zeit Jesu zu einem gewaltigen religiösen Eifer [Vgl. Röm 10,2]. Sollte dieser Eifer nicht in eine „scheinheilige" Kasuistik [Vgl. Mt 15,3-7; Lk 11,39-54.]ausarten, mußte er das Volk auf das unerhörte Eingreifen Gottes vorbereiten: daß nämlich der einzige Gerechte an Stelle aller Sünder das Gesetz vollkommen Vgl. Jes 53,11; Hebr 9,15.].

 

580 Die vollkommene Erfüllung des Gesetzes konnte somit nur das Werk des göttlichen Gesetzgebers selbst sein, der in der Person des Sohnes als dem Gesetz unterstellt geboren wurde [Vgl. Gal 4,4.]. In Jesus erscheint das Gesetz nicht mehr auf Steintafeln geritzt, sondern in das „Herz" (Jer 31,33) des Gottesknechtes geschrieben. Dieser „bringt wirklich das Recht" (Jes 42,3) und ist darum zum „Bund für das Volk" (Jes 42,6) geworden. Jesus geht bei der Erfüllung des Gesetzes so weit, daß er sogar den „Fluch des Gesetzes" (Gal 3,13) auf sich nimmt, den jeder auf sich zieht, „der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt" (Gal 3,10). Der Tod Christi hat so „die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt" (Hebr 9,15).

 

581 Jesus galt den Juden und ihren geistigen Führern als ein „Rabbi" [Vgl. Job 11,28; 3,2;

Mt 22,23-24.34-36.]. Er argumentierte oft im Rahmen der rabbinischen Gesetzesauslegung [Vgl. Mt 12,5; 9,12; Mk 2,23-27; Lk 6,6-9;Joh 7,22-23.]. Jesus mußte aber die Gesetzeslehrer unwillkürlich vor den Kopf stoßen, denn er bot seine Auslegung nicht bloß als einer von ihnen dar, sondern „lehrte ... wie einer, der [göttliche] Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten" (Mt 7,28-29). In ihm ist das gleiche Gotteswort, das am Sinai erklungen war, um Mose das schriftliche Gesetz zu geben, auf dem Berg der Seligpreisungen aufs neue zu vernehmen [Vgl. Mt 5,1.]. Jesus schafft das Gesetz nicht ab, sondern erfüllt es, indem er von Gott her dessen endgültige Auslegung bietet: „Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist ... Ich aber sage euch" (Mt 5, 33-34). Mit der gleichen göttlichen Autorität stellt er gewisse „Überlieferungen der Menschen" (Mk 7,8) - das heißt die der Pharisäer - bloß, die „Gottes Wort außer Kraft" setzen (Mk 7,13).

 

582 Noch mehr: Das Gesetz über die Reinheit der Speisen, das im jüdischen Leben eine so große Rolle spielte, erfüllte Jesus, indem er dessen „erzieherischen" Sinn [Vgl. Gal 3,24.]durch göttliche Auslegung offenbarte: „daß das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann ... Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.

Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken" (Mk 7,18-21). Jesus bot in göttlicher Autorität die endgültige Gesetzesinterpretation. Dabei stieß er auf den Widerstand gewisser Gesetzeslehrer, die seine Gesetzesauslegung nicht annahmen, obwohl sie durch begleitende göttliche Zeichen beglaubigt wurde [Vgl. Job 5,36; 10,25.37-38; 12,37.]. Das gilt insbesondere auch von der Sabbatfrage: Jesus erinnert daran, oft mit rabbinischen Argumenten [Vgl. Mk 2,25-27; Job 7,22-24.], daß die Sabbatruhe weder durch den Dienst für Gott [Vgl. Mt 12,5; Num 28,9.]noch durch den Dienst am Nächsten [Vgl. Lk 13,15-16; 14,3-4.]- und darum auch nicht durch seine Heilungen - verletzt wird.

 

 

II Jesus und der Tempel

 

583 Wie schon die Propheten vor ihm, erwies Jesus dem Tempel von Jerusalem tiefste Ehrfurcht. Vierzig Tage nach seiner Geburt wurde er darin von Josef und Maria Gott dargestellt [Vgl. Lk 2,22-39.]. Im Alter von zwölf Jahren entschloß er sich, im Tempel zu bleiben, um seine Eltern daran zu erinnern, daß er für die Sache seines Vaters da sei [Vgl. Lk 2,46-49..]. Während seines verborgenen Lebens begab er sich Jahr für Jahr wenigstens am Paschafest zum Tempel hinauf [Vgl. Lk 2,41.]. Sein öffentliches Wirken vollzog sich im Rhythmus seiner Pilgerfahrten nach Jerusalem zu den großen jüdischen Festen [Vgl. Job 2,13-14; 5,1.14; 7,1.10.14; 8,2; 10,22-23.].

 

584 Jesus steigt zum Tempel hinauf als dem vorzüglichen Ort der Begegnung mit Gott. Der Tempel ist für ihn die Wohnung seines Vaters, ein Haus des Gebetes, und er empört sich darüber, daß dessen Vorhof zu einem Marktplatz gemacht wird [Vgl. Mt 21,13..]. Aus eifernder Liebe zu seinem Vater vertreibt er die Händler aus dem Tempel: „Macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: ‚Der Eifer für dein Haus verzehrt mich‘ (Ps 69,10)" (Joh 2,16-17). Nach seiner Auferstehung behielten die Apostel eine ehrerbietige Haltung zum Tempel bei [Vgl. z.B. Apg 2,46; 3,1; 5,20.21.].

 

585 Vor seiner Passion kündigte Jesus jedoch die Zerstörung dieses herrlichen Gebäudes an, von dem kein Stein mehr auf dem anderen bleiben werde [Vgl. Mt 24,1-2.]. Darin liegt ein Zeichen der Endzeit, die mit seinem Pascha beginnt [Vgl. Mt 24,3;Lk 13,35.].

Diese Weissagung aber wurde bei seinem Verhör vor dem Hohenpriester von falschen Zeugen entstellt wiedergegeben [Vgl. Mk 14,57-58.] und dann dem ans Kreuz Genagelten spöttisch entgegengehalten [Vgl. Mt 27,39-40.].

 

586 Jesus legte seine Lehre zum großen Teil im Tempel dar [Vgl. Joh 18,20.]und war diesem keineswegs feind [Vgl. Mt 8,4; 23,21; Lk 17,14;Joh 4,22..]. Er war gewillt, die Tempelsteuer zu zahlen, und entrichtete sie auch für Petrus [Vgl. Mt 17,24-27.], den er eben zum Grundstein seiner künftigen Kirche gemacht hatte [Vgl. Mt 16,18.]. Er identifizierte sich sogar mit dem Tempel, indem er sich selbst als die endgültige Wohnung Gottes unter den Menschen bezeichnete [Vgl. Joh 2,21; Mt 12,6.]. Darum kündigt die Hinrichtung seines Leibes [Vgl. Joh 2,18-22.]die Zerstörung des Tempels an, mit der eine neue Epoche der Heilsgeschichte anbricht: „Die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet" (Joh 4, 21) [Vgl. Job 4, 23-24; Mt 27,51; Hebr 9,11; Offb 21,22.] .

 

 

IIIJesus und der Glaube Israels an den einzigen rettenden Gott

 

587 Das Gesetz und der Tempel von Jerusalem konnten also für die religiösen Autoritäten Israels Anlaß geben, Jesus zu „widersprechen" [Vgl. Lk 2,34.]. Der eigentliche Stein des Anstoßes [Vgl. Lk 20,17-18; Ps 118,22.] war für sie jedoch seine Rolle in der Sündenvergebung, dem göttlichen Werk schlechthin.

 

588 Es war für die Pharisäer ein Skandal, daß Jesus mit Zöllnern und Sündern ebenso vertraut Mahl hielt [Vgl. Lk 7,36; 11,37; 14,1.]. Gegenüber solchen, „die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten" (Lk 18,9) [Vgl. Job 7,49;9,34.], sagte Jesus: „Ich bin gekommen, um die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten" (Lk 5,32). Ja, er erklärte den Pharisäern gegenüber, alle seien in Sünde [Vgl. Job 8,33-36.], und wer sich nicht als heilsbedürftig ansehe, sei mit Blindheit geschlagen [Vgl. Joh 9,40-41.]

 

589 Vor allem aber erregte Jesus deswegen Anstoß, weil er sein barmherziges Verhalten zu den Sündern mit der Haltung Gottes diesen gegenüber gleichsetzte [Vgl. Mt 9,13; Hos 6,6.]. Indem er sich mit Sündern zu Tische setzte [Vgl. Lk 15,1-2.32.], gab er sogar zu verstehen, daß er sie zum messianischen Mahl zulasse [Vgl. Lk 15, 23-32.]. Ganz besonders aber brachte er die religiösen Autoritäten Israels dadurch in Verlegenheit, daß er Sünden vergab. Fragten sie in ihrem Entsetzen nicht zurecht: „Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?" (Mk 2,7). Entweder lästert Jesus Gott, indem er Sünden vergibt, da er sich dann als Mensch Gott gleichsetzt [Vgl. Joh 5,18; 10,33.], oder er spricht die Wahrheit und seine Person vergegenwärtigt und offenbart den Namen Gottes [Vgl. Job 17,6.26.].

 

590 Einzig die göttliche Identität der Person Jesu kann einen so absoluten Anspruch rechtfertigen wie den folgenden: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich" (Mt 12,30), oder Aussagen wie: „Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona ...‚ mehr ist als Salomo" (Mt 12,41-42), „größer ist als der Tempel" (Mt 12,6). Oder daß er es auf sich bezieht, wenn David den Messias seinen Herrn genannt hat [Vgl. Mt 12,36.37.], oder behauptet: „Noch ehe Abraham wurde, bin ich" (Joh 8,58), und sogar: „Ich und der Vater sind eins" (Joh 10,30).

 

591 Jesus hat die religiösen Autoritäten Jerusalems aufgefordert, an ihn zu glauben, weil er die Werke seines Vaters vollbringe [Vgl. Job 10,36-38.]. Ein solcher Glaubensakt erfordert jedoch ein geheimnisvolles Sich-selbst-Absterben, um, durch die göttliche Gnade angezogen [Vgl. Job 6,44.], „von oben her geboren" zu werden (Joh 3,7). Eine solche Umkehrforderung zu stellen, obwohl die Verheißungen auf so unerwartete Weise in Erfüllung gehen sollten [Vgl. Jes 53,1.], macht verständlich, daß der Hohe Rat dem tragischen Irrtum erliegen konnte, Jesus sei ein Gotteslästerer und verdiene als solcher den Tod [Vgl. Mk 3,6; Mt 26,64-66.]. Seine Mitglieder handelten zugleich aus „Unwissenheit" [Vgl. Lk 23,34;Apg 3, 17-18.]und aus „Verstocktheit" (Mk 3,5; Röm 11,25) im „Unglauben" (Röm 11,20).

 

 

KURZTEXTE

 

592 Jesus hat das Gesetz vom Sinai nicht abgeschafft. sondern erfüllt [Vgl. Mt 5,17-19.] und zwar so vollkommen [Vgl. Job 8,46.], daß er dessen letzten Sinn enthüllt [Vgl. Mt 5,33.]und von dessen Übertretungen freikauft [Vgl. Hebr 9,15.].

 

593 Jesus hat den Tempel verehrt: an den jüdischen Pilgerfesten suchte er ihn auf und er liebte diese Wohnung Gottes unter den Menschen mit eifersüchtiger Liebe. Der Tempel deutet im voraus sein Mysterium an. Wenn er dessen Zerstörung ankündigt, bekundet er darin seinen gewaltsamen Tod und den Eintritt in eine neue Epoche der Heilsgeschichte, in der sein Leib der endgültige Tempel sein wird.

 

594 Jesus hat Taten gesetzt - wie z. B. die Sündenvergebung -‚ die ihn als den rettenden Gott selbst offenbaren [Vgl. Job 5,16-18.]. Gewisse Juden erkannten in ihm nicht den menschgewordenen Gott [Vgl. Job 1,14.], sondern sahen in ihm „einen Menschen", der sich „selbst zu Gott" macht (Joh 10.33). und verurteilten ihn als einen Gotteslästerer.

 

 

 





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