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ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.
AN EINE
DELEGATION DES "BAYERISCHEN RUNDFUNKS"

Castelgandolfo, Donnerstag, 14. August 2008

 

Verehrter lieber Herr Mandlig,
verehrte Damen und Herren!

Dies war nicht einfach ein Film, sondern eine Pilgerschaft. Der Bayerische Rundfunk hat uns in die Pilgerschaft vieler Menschen zur Muttergottes mit hineingenommen: Es waren junge und alte, Männer und Frauen, alle Generationen, und die verschiedenen Facetten unseres Landes sind uns deutlich geworden. Aber das Gemeinsame war, daß sie alle auf dem Weg sind zu Maria und daß das Vertrauen zur Mutter des Herrn sie auf dem Weg hält und auf dem Weg führt.

Wir haben den Glauben der Menschen gespürt, und sie haben ihn bezeugt in der Einfachheit ihres Denkens und ihres Seins und gerade so mit der Glaubwürdigkeit dessen, der nicht etwas vormacht sondern der sich selber gibt. Und durch den Glauben hindurch haben wir Maria selbst gesehen, die Mutter des Herrn, und in ihr wiederum spiegelt sich die Güte Gottes selber.

Für dieses Geschenk danke ich Ihnen, lieber Herr Mandlig, all ihren Mitarbeitern und dem Bayrischen Rundfunk, und ich wünsche und hoffe, daß viele Menschen durch das Sehen dieses Films selbst in die Pilgerschaft zur Mutter und zum Herrn hineingenommen werden. Ich möchte aber auch nicht versäumen, den Oberaudorfern, die mich in München mit dem „Gott grüsse Dich" so wunderbar begrüßt haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott" zu sagen dafür, daß sie sich auf den Weg zu uns gemacht und uns wiederum die Schönheit unserer bayrischen Volksmusik haben spüren lassen. Vergelt’s Gott!


© Copyright 2008 - Libreria Editrice Vaticana

     

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