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GRUSSWORTE VON JOHANNES PAUL II.
 NACH DER  HL. MESSE
AM WELTTAG DER KRANKEN

11. Februar 1999

Mit Freude vereine ich mich mit euch am Schluß dieser Feier zu Ehren der Heiligen Jungfrau von Lourdes. Diese Begegnung mit euch Kranken liegt mir sehr am Herzen. Die Initiative hat nun schon eine lange Geschichte von vierzig Jahren. Damals begann ein eifriger Pfarrer von Rom mit einer Lourdes-Meßfeier für die Kranken. Von Beginn meines Pontifikates an, also seit gut zwanzig Jahren, wollte ich persönlich dieser Liturgiefeier in der Vatikanischen Basilika vorstehen, immer im Zusammenwirken mit dem »Römischen Pilgerwerk« (Opera Romana Pellegrinaggi) und »UNITALSI«.

Es ist eine beeindruckende Stunde des Gebetes, die im Geist die Kranken der ganzen Welt vereint, vor allem seitdem vor sieben Jahren der 11. Februar »Welttag des Kranken« wurde und jedesmal an einem bedeutenden marianischen Wallfahrtsort gefeiert wird: heute in Harissa bei Beirut im Libanon. Meine Lieben, auf der Wallfahrt zum Großen Jubiläum des Jahres Zweitausend sind wir »unterwegs zum Vater«. So hat es uns das theologisch-pastorale Treffen in Erinnerung gebracht, das mit dieser hl. Messe schließt.

Auf dem Weg zu Gott geht uns Maria, die Heilige Jungfrau, voran: Sie geht uns voran im Glauben und in der Hoffnung. Ihr vertraue ich jede und jeden von euch an und erflehe von ihr Trost in der Prüfung. Ich versichere euch meines täglichen Gedenkens im Gebet und erteile euch hier Anwesenden und allen, die im Geist mit uns vereint sind, von Herzen einen besonderen Apostolischen Segen.

 

© Copyright 1999 - Libreria Editrice Vaticana        

 

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