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ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II.
AM ENDE DES KONZERTES DES ORCHESTERS DES  MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS
ANLÄßLICH DES XXV. PONTIFIKATSJUBILÄUMS

Freitag, 17. Oktober 2003 

 

Sehr verehrte Herren Kardinäle,
verehrte Brüder im Bischofs- und Priesteramt,
sehr geehrte Damen und Herren,
Schwestern und Brüder!

1. Von Herzen möchte ich den Organisatoren des wunderbaren Konzertes heute abend meinen Dank zum Ausdruck bringen. Dieser Dank erstreckt sich auch auf die Mitglieder des Symphonieorchesters und des Chores des Mitteldeutschen Rundfunks für die meisterhafte Aufführung unter der Leitung des herausragenden Direktors Howard Arman.

Mein Gedanke geht auch zu Kardinal Joseph Ratzinger, dem ich für seine Glückwünsche danke, die er im Namen aller Anwesenden an mich gerichtet hat. Ich begrüße außerdem die Herren Kardinäle, die Bischöfe, die Vertreter der Römischen Kurie, die Mitglieder des Diplomatischen Korps, weitere hochrangige Persönlichkeiten und alle Anwesenden. Die intensive Teilnahme so vieler Personen macht diese Begegnung noch bedeutsamer.

2. Die Neunte Symphonie, die letzte von Ludwig van Beethoven, lädt uns ein, über den Reichtum und sogar bisweilen über die Dramatik der menschlichen Existenz nachzudenken. Im großen Finale leitete die Hymne an die Freude unsere Gedanken nur an die Menschheit in ihrer Gesamtheit, sondern auch auf das neue Europa hin, das derzeit seine Grenzen auf weitere Länder ausweitet. Der europäische Kontinent kann, indem er aus dem Erbe der menschlichen und christlichen Werte seiner Geschichte schöpft, zu einer Zukunft beitragen, die reich ist an Hoffnung und Frieden für die ganze Menschheit.

Allen aus ganzem Herzen mein aufrichtiger Dank.

Mit meinem Segen.

 

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