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ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II.
BEI DER AUDIENZ FÜR DIE MITGLIEDER
DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR KULTUR

Freitag, 9. Januar 2004   

 

Herr Kardinal,
liebe Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Kultur!

Danke für euren Besuch: Einem jeden einzelnen von euch entbiete ich meinen herzlichen Willkommensgruß. Mein besonderer Gruß gilt Kardinal Paul Poupard, eurem Präsidenten, dem ich für die freundlichen Wort danke, die er im Namen aller Anwesenden an mich gerichtet hat.

Das Buch, das ihr mir heute vorstellt, beinhaltet eine Sammlung der aussagekräftigsten Texte der Päpste – von Leo XIII. bis heute – über die Beziehung zwischen Glaube und Kultur. Dieser Sammelband ist ein weiteres Zeugnis dafür, daß das päpstliche Lehramt im Laufe der Jahrhunderte die Beziehungen zwischen der Kirche und den Protagonisten der Welt der Kultur stets mit einer positiven Grundhaltung verfolgt hat. Der kulturelle Bereich ist somit in der Tat ein wichtiger »Areopag« für das missionarische Wirken der Kirche.

Den Spuren meiner verehrten Vorgänger folgend, habe auch ich in all den Jahren versucht, einen beständigen Dialog mit den Vertretern der Kultur zu pflegen, indem ich dem Menschen des dritten Jahrtausends die Heilsbotschaft Christi aufgezeigt habe.

Meine Lieben, Gott begleite euch in eurer täglichen Arbeit. Ich rufe den steten Beistand Mariens, Sitz der Weisheit, auf euch herab, auf daß sie eure Bemühungen um die Verbreitung des Evangeliums fruchtbar werden lasse. Mit diesen Empfindungen erteile ich euch sowie allen Menschen, die euch nahestehen, von Herzen meinen Segen.

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