An alle richte ich einen sehr herzlichen Gruß: an die Pilger aus
der Erzdiözese Danzig, aus der Diözese Tarnów, aus meinem Geburtsort Wadowice
und anderen Landesteilen. Ich danke Erzbischof Tadeusz Goclowski für die guten
Wünsche und wohlwollenden Worte, die er im Namen aller hier Versammelten
ausgesprochen hat. Besonders dankbar bin ich für die Gebete, die ihr in den mit
meinem Dienst auf dem Stuhl Petri verbundenen Anliegen an Gott richtet.
Wir sind hier versammelt im Gedenken an den hl. Karl Borromäus.
Gestern war sein 420. Todestag. Er war ein eifriger Bischof, Erneuerer der
Kirche nach dem Konzil von Trient, ein großzügiger Helfer der Armen. Seine
Frömmigkeit gründete sich auf die Liebe zum Kreuz Christi und zum Geheimnis
seines Todes und seiner Auferstehung. Diese Liebe fand ihren Ausdruck in der
Sorge um eine andächtige Feier der heiligen Messe und in der Anbetung Christi,
der in der Eucharistie gegenwärtig ist.
Ich erinnere zu Beginn des Jahres der Eucharistie an ihn, damit
das Vorbild des hl. Karl für uns alle eine Anregung für das Leben in dieser
besonderen Zeit sein möge. Er entflamme in uns die Liebe zum Erlöser, der unter
den Gestalten von Brot und Wein bei uns bleiben wollte.
Noch einmal danke ich euch für den Besuch. Bringt meinen Gruß in
eure Diözesen, Pfarreien und Häuser.
Gott segne euch!