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ABSCHLIESSENDE WORTE VON JOHANNES PAUL II.
NACH DEM HÖFLICHKEITSBESUCH BEIM GROSS-SCHEICH VON
AL-AZHAR, MOHAMED SAYED TANTAWI
24. Februar 2000
Danke für Ihre freundlichen Worte. Lassen Sie mich Ihre Gedanken aufnehmen. Gott
hat die Menschen als Mann und Frau erschaffen und ihnen die Welt, die Erde, zur
Kultivierung übergeben. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Religion,
religiösem Glauben und Kultur. Der Islam ist eine Religion. Das Christentum ist
eine Religion. Der Islam ist auch zu einer Kultur geworden. Das Christentum ist
auch zu einer Kultur geworden. Also ist es sehr wichtig, Persönlichkeiten zu
begegnen, die die islamische Kultur in Ägypten repräsentieren.
Ich möchte meine große Dankbarkeit für diese Gelegenheit ausdrücken und alle die
berühmten Gelehrten grüßen, die hier versammelt sind. Ich bin überzeugt, daß die
Zukunft der Welt von den verschiedenen Kulturen und vom interreligiösen Dialog
abhängt. Denn es ist so, wie der hl. Thomas von Aquin gesagt hat: »Genus humanum
arte et ratione vivit.« Das Leben des Menschengeschlechts besteht in der Kultur,
und die Zukunft des Menschengeschlechts liegt in der Kultur.
Ich danke Ihrer Universität, dem größten Zentrum islamischer Kultur. Ich danke
denen, die die islamische Kultur entwickeln, und ich bin dankbar für alles, was
Sie tun, um den Dialog mit der christlichen Kultur aufrechtzuerhalten. All dies
sage ich im Namen der Zukunft unserer Gemeinschaften, nicht nur unserer
Gemeinschaften, sondern auch der Nationen und der Menschheit, die im Islam und
im Christentum vertreten sind. Ich danke ihnen von Herzen
.
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Editrice Vaticana
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