Am
4. und 5. Juni hält sich Erzbischof Paul Josef Cordes in Belgrad auf.
Der
Präsident des Päpstlichen Rates Cor unum - des Dikasteriums zur Durchführung
der caritativen Initiativen des Apostolischen Stuhls - war von Papst Johannes
Paul II. bereits im Jahr 1999 zweimal nach Albanien, Mazedonien und in den
Kosovo entsandt worden, um die Durchführung des "humanitären Korridors"
zur Linderung des Kriegsnotstands zu fördern.
Der
Apostolische Stuhl und die gesamte Kirche engagieren sich unaufhörlich für die
Bewohner von Serbien und Montenegro durch materielle Hilfe und besonders durch
die Entsendung von Personal, das in Zusammenarbeit mit der Ortsbevölkerung den
Wiederaufbau begonnen hat. Bei den Institutionen, die sich am meisten einsetzen,
muss die italienische Caritas erwähnt werden.
Der
Besuch von Erzbischof Dr. Cordes erfolgt auf Wunsch der Bischöfe von
Jugoslawien und hat zum Ziel, dem Wirken der katholischen Kirche auf dem Gebiet
der Fürsorge, der Erziehung, des Gesundheitswesens und der Entwicklung neue
Impulse zu geben.
In
den beiden Tagen sind Begegnungen des Präsidenten von Cor unum mit den Bischöfen
und den katholischen Hilfsorganisationen geplant. Er führt auch ein Gespräch
mit dem Premierminister Zoran Djindjic über eine mögliche Zusammenarbeit für
die Wiederherstellung eines friedlichen Zusammenlebens im Land, zu dem die Förderung
der caritativen Tätigkeit merklich beitragen kann.