Erzbischof Dr. Cordes, Präsident des Päpstlichen Rates Cor
unum, wird sich vom 11.–18. Januar in der Republik China aufhalten.
Vorgesehen ist ein Besuch der Bevölkerung in der Region um Taichung, die am 21.
September 1999 von schwerem Erdbeben heimgesucht wurde. Er wird den circa
300.000 Katholiken der Insel mit einem Grußwort und dem Segen des Heiligen
Vaters dessen Anteilnahme zum Ausdruck bringen.
Im Programm ist
auch die Verleihung eines Doktorats honoris
causa bei der katholischen Universität Fu Jen in Taipei vorgesehen, bei der
Kardinal Paul Shan, Präsident der regionalen chinesischen Bischofskonferenz,
anwesend sein wird. Während der Zeremonie wird der Präsident von Cor
unum einen Vortrag über Inkulturation halten, ein zentrales Thema bei der
letzten Bischofssynode zu Asien.
Erzbischof Dr. Cordes folgt einer Einladung des Präsidenten der Republik China, Dr. Lee
Teng-hui, der ihn mit dem Order of the
Brillant Star auszeichnen wird. Damit soll das weltweite Engagement von Cor
unum zur Förderung menschlicheren Lebens und der christlichen Würde der Völker
und der Einsatz der verschiedenen katholischen Institutionen in diesem Bereich
Anerkennung finden.
Die Reise zeigt
erneut die Universalität des kirchlichen Engagements, das in der Person
Johannes Pauls II. ihren weithin erkennbaren Ausdruck findet.
Vatikanstadt, 10. Januar 2000