Besuch
9. - 12. März 2000.
Wunsch Papst Johannes Pauls II. ist es, der
Bevölkerung in Mosambik, das von Überschwemmungen verheert wurde, seine
geistige Nähe und sein Gebet zu versichern. Nach dem Angelus-Gebet am
vergangenen Sonntag, bei dem er alle ermutigte „großzügig die Unterstützung
fortzusetzen“, entschied der Papst, Erzbischof Paul Josef Cordes, Präsident
des Päpstlichen Rates COR UNUM, nach Mosambik zu entsenden. Seine Gegenwart möchte
Zeichen der Solidarität und des Trostes sein.
Der Präsident des Päpstlichen Rates COR
UNUM trifft am Freitag, 10.3., in Maputo die ausländischen Hilfsorganisationen,
die mit der Caritas Mosambik zusammenarbeiten. Sie versuchen unter
unvorstellbaren Umständen, den von Durst und Krankheiten erschöpften Menschen
Rettung zu bringen. Die vordringlichste Aufgabe in diesem Moment ist die
Koordinierung der Hilfsaktionen und die Betreuung der Überlebenden. Ebenfalls
am Freitag findet eine Begegnung mit den Zivilbehörden statt. Am Samstag und
Sonntag sucht Erzbischof Cordes die überschwemmten Gebiete auf: Xai-Xai,
Inhambane, die Gegend südlich von Beira und nördlich von Maputo, und triftt
dort mit Bischöfen, Missionaren und Bevölkerung zusammen. Im Namen des Papstes
und des Komitees für das Große Jubiläum überreicht er eine Spende.
Es muss erwähnt werden, daß die Kirche
auf den Hilferuf dieser ärmsten Brüder in Mosambik weltweit sofort reagiert
hat, besonders durch die nationalen Caritasverbände. Die Sammlungen ergaben bis
heute 1.650.000 Dollar. Dieser Betrag ist nur ein Beginn der Unterstützung
eines Landes, dessen Zukunft äußerst prekär ist.