KOLLOQUIUM
KULTURELLE RECHTE UND KULTURELLE IDENTITÄT IN
EUROPA.
KULTURPOLITISCHE PERSPEKTIVEN AUS CHRISTLICHER SICHT AN DER SCHWELLE DES NEUEN JAHRTAUSENDS Cadenabbia, 8.-11. Oktober 1998
Das Kolloquium wir von dem Päpstlichen Rat für die Kultur
organisiert, gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Zentralinstitut
für Mittel- und Osteuropastudien in Eichstätt und dem Institut
für Religion und Frieden der Militärdiözese Österreichs.
Das Kolloquium wird das Thema (Kulturelle Rechte und kulturelle Identität
in Europa. Kulturpolitische Perspektiven aus christlicher Sicht an der
Schwelle des neuen Jahrtausends) in drei Schritten behandeln. Ein einführender
Teil wird der Bedeutung des Zuganges zur Kultur für die persönliche
und kollektive Identität gewidmet sein, damit nachher die kulturelle
Rechte als Entfaltung der Menschenrechte besprochen werden können. In
einem zweiten Schritt werden der Stand der Entwicklung und der
positiv-rechtlichen Kodifizierung der kulturellen Rechte, sowie die
christlichen Perspektiven und die kirchlichen Initiativen in Europa
untersucht. Im letzten Teil des Kolloquiums sollen die konkreten
Herausforderungen, Lösungsansätze und Perspektiven in den
verschiedenen Ländern Europas zur Sprache kommen.
- Ort: Villa "La Collina" (Internationales
Begegnungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung)
Via Roma, 11
I-22011 CADENABBIA (Como)
Tel.: 0039-034.444.111
Fax: 0039-034.441.058
- Vorsitz: S. Em. Kardinal Paul Poupard, Präsident
des Päpstlichen Rates für die Kultur
- Tagungsleitung: Mons. Dr. Werner Freistetter, Leiter des
Instituts für Religion und Frieden der Militärdiözese Österreichs;
Dr. Joseph Lütke Entrup, Leiter des Büros der
Konrad-Adenauer-Stiftung in Rom
- Tagungssprachen: Deutsch und Englisch
PROGRAMM
DONNERSTAG, 8. Oktober
- Ankunft der Teilnehmer während des Tages
- 18.30: Abendessen; danach erstes informelles Treffen der Teilnehmer
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FREITAG, 9. Oktober
- 9.00: Einführung Seiner Eminenz Kardinal Paul Poupard,
Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur: Glaube
und kulturelle Identität im Rahmen der Menschenrechte
- 11.00: Prof. Dr. Nikolaus Lobkowicz, Leiter des
Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien in Eichstätt,
Die Bedeutung des Zuganges zur Kultur für die personale und
kollektive Identität
- 15.00: Dr. Hubertus Deßloch, Ministerialrat des
Bayerischen Staatsministerium für Bundes- und
Europaangelegenheiten, Kulturelle Rechte als Entfaltung der
Menschenrechte. Der internationale Stand der Entwicklung (besonders im
Rahmen der UNESCO und des Europarates)
- 17.00: Kirill Shevchenko und Don Jensen, Mitarbeiter
des Radio Freies Europa, Prag, Kultureller Pluralismus
Kulturelle Identität. Aktuelle Herausforderungen in Europa
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SAMSTAG, 10. Oktober
- 9.00: Prof. Dr. Parysatis Papadopoulou-Symeonidou,
Aristoteles Universität Thessaloniki Campus, Fakultät für
Architektur, Thessaloniki, Beispiele der Umsetzung kultureller
Rechte in der Kulturpolitik. Die Minderheiten und ihre kulturelle Rechte
in Rußland/Osteuropa
- 11.00: Dr. Dieter Heinrich Bingen, Bundesinstitut für
ostwissentschaftliche und internationale Studien, Köln,
Beispiele der Umsetzung kultureller Rechte in der Kulturpolitik. Die
Minderheiten und ihre kulturelle Rechte in Mitteleuropa
- 15.00: Prof. Dr. Eddo Rigotti, Präsident des Centro di
Studi sullEcumenismo, Milano, Christliche Perspektiven und
kirchliche Identität im Blick auf die Herausforderungen kultureller
Identität in Europa
- 17.00: Vytautas Landsbergis, Präsident des Senats der
Republik Litauen, Kultur und Identität im Zeitalter von
Globalisierung und Informationstechnologie. Eine europäische
Perspektive
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SONNTAG, 11. Oktober
- 9.00: Beiträge der Teilnehmer
- 11.00: Mons. Dr. Werner Freistetter und Dr. Joseph Lütke
Entrup, Zusammenfassung und Schlußfolgerungen
- 12.30: Mittagessen und Abreise der Teilnehmer
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