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  Päpstlicher Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen Unterwegs

V. Weltkongress der Seelsorge für Zigeuner

Budapest, Ungarn, 30. Juni – 7. Juli 2003

 

Wesentliche Basispunkte 

für eine Zigeuner Seelsorge:

Kirchliche Perspektive

 

S.Exz. Msgr. Agostino Marchetto

Sekretär  

Einleitung

Während des IV. Internationalen Treffens über Zigeunerseelsorge im Jahre l995, in Rom, wurde der Vorschlag gemacht, ein Dokument über Zigeunerseelsorge zu erarbeiten, praktisch ein Arbeitswerkzeug, was den Bischofskonferenzen, den Bischöfen der Ortskirchen, den Priestern, Ordensleuten und Laien, die mit dieser Pastoral befasst sind vorgelegt werden sollte, und auch allen, die irgendwie an daran interessiert sind, damit dieser Pastoraldienst auf Methoden und spezifische Initiativen ausgerichtet werden kann, in denen die Bedürfnisse und die Traditionen des Zigeunervolkes berücksichtig werden.

Diese Idee erfuhr eine Bestärkung durch die Worte des Heiligen Vaters Johannes Paul II. mit denen er sich in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Internationalen Studienbegegnung der National Direktoren und Experten der Nomadenseelsorge wandte. Diese Begegnung war vom Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs im Dezember 2001 einberufen worden. Bei dieser Gelegenheit sagte der Papst: Die Zigeuner „ vertiefen den Sinn der Gastfreundschaft und der Solidarität und vertrauen gleichzeitig im Glauben und in der Hoffnung auf die Hilfe Gottes. Bei der Erarbeitung der Normen und Orientierungen der Zigeunerseelsorge muss deswegen die gebührende Aufmerksamkeit auf diese spirituellen und kulturellen Werte gelegt werden, und ihnen eine konkrete Unterstützung angeboten werden, um sich der komplexen Problematik zu stellen, die ihren Weg in den verschiedenen Teilen der Welt begleitet. Ich denke da zum Beispiel an die Schwierigkeit der gegenseitigen Verständigung mit der Umwelt, an den Mangel geeigneter Aufnahmestrukturen, an die Erziehung, an die Integration in das Territorium. Nur ein aufmerksamer und weitblickender pastoraler Einsatz kann einen entscheidenden Beitrag zur gerechten Lösung dieser Probleme anbieten“[1].

Aber, um ein solches Dokument zu erstellen, das auf die Universalität hintendiert, ist eine vertiefte Analyse der realen Situation der Zigeuner notwendig. Sie muss die soziologische, anthropologische, theologische und kirchliche Dimension berücksichtigen. Auch muss die Geschichte angegangen und eine Überprüfung des juristisch-rechtlichen Umfeldes darf nicht übersehen werden. Aufgrund der großen und komplexen Problematik der Welt der Nomaden – denken wir hier nur an die Terminologie und die Verschiedenheit der Gruppen, aus denen sie sich zusammensetzt – war die Aufgabe nicht leicht und verlangte großen Einsatz.

Der erste Entwurf, mit den nicht immer zufriedenstellenden Übersetzungen aus der Originalsprache, war das Ergebnis fast eines ganzen Jahres intensiver Arbeit. Dieser Entwurf wurde dann auf breiter Ebene für eine Analyse, eine kritische Beratung weitergegeben. Die Unterstützung, die Reaktionen, die Bewertung und die Anmerkungen, die uns übermittelt wurden, sind sehr reich und tief und verlangen eine große Aufmerksamkeit, um, im Hinblick auf einen zweiten Entwurf, in den Grundtext eingebracht zu werden.

Gerne hätte ich Ihnen bei diesem Weltkongress einen solchen vervollständigten und ziemlich kompletten Entwurf vorgelegt, doch leider (“tempus fugit“) war es nicht möglich.

Deshalb habe ich mich entschlossen, Ihnen einen Text vorzustellen, der – so scheint es mir – das gut ergänzt, was uns bis jetzt als Basis gedient hat, denn er entwickelt die kirchliche Perspektive, die das endgültige Dokument haben muss. Mein Referat wird also ein weiterer Beitrag für die Untersuchung sein, die zu unserem so sehr erwünschten, aber nicht leicht zu erreichenden Zweck führen wird. Ich beginne mit dem Bündnis Gottes und dem Unterwegssein der Menschen, der ja dann der “Sitz im Leben“ der Zigeuner-Brüder und Schwestern ist. 

Der Bund Gottes und das Unterwegssein der Menschen.

Ja, die Gestalt des Hirten und seines Lebens in überwiegendem Umherwandern nimmt einen bevorzugten Platz in der biblischen Offenbarung ein. Schon bei der Morgendämmerung der Menschheit war das Opfer Abels, eines Hirten, Gott wohlgefällig. Im Gegensatz zu dem Opfer Kains, der sesshaft war (Gen 4,2) und sich mit der Gründung einer Stadt befasste (Gen. 4,17). Die Begebenheit vom Turmbau in Babel „mit einer Spitze bis zum Himmel“ (Gen 11,4) stellt einen Versuch dar, die Gottheit in Herausforderung zu erreichen, indem die Menschen sich an die Erde, als feste Wohnstatt banden, im Gegensatz zu dem Gebot des Herrn, “sie zu bevölkern“ (Gen.9,1) und sich nicht an einem Ort aufzuhalten. Am Ursprung des Volkes Israel tritt jedenfalls klar die Gestalt Abrahams hervor, auch er ein ‚Mensch unterwegs‘. Er erhält als ersten Hinweis Gottes, den Befehl “zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in ein Land, das ich dir zeigen werde....“ (Gen 12,1). Abraham “zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde“ (Hebr 11,8) und von da an war sein Leben gezeichnet von kontinuierlichem Umherwandern, von einem Lagerplatz zum andern (Cf. Gen 13,3), “in Zelten wohnend“ (Hebr 11,9) wie Fremde (cfr. Gen 17,8) in der Überzeugung, dass auch seine Nachkommen “als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört“ (Gen 15,13). In der Bestätigung des Bündnisses Gottes mit Abraham ist das Bild des Umherwandernden ein vorzügliches Zeichen des menschlichen Verhaltens, “geh deinen Weg vor mir und sei rechtschaffen“ (Gen 17,1).

Später wurde dann das auserwählte Volk der Führung Moses anvertraut, der “als er herangewachsen war, sich weigerte, Sohn einer Tochter des Pharao genannt zu werden; lieber wollte er sich zusammen mit dem Volk Gottes misshandeln lassen, als flüchtigen Genuss von der Sünde zu haben“ (Hebr 11,24). Moses erhielt von Gott die Aufgabe, die Israeliten aus der Sklaverei Ägyptens zu befreien, um sie in das gelobte Land zu führen. Das wurde in einer langen Wanderung verwirklicht. Während dieser Wanderung, “irrten sie umher in der Wüste, im Ödland, und konnten den Weg zur wohnlichen Stadt nicht finden“ (Ps 107, 4).

Gerade in diesem Kontext des Umherwanderns bekommt das Bündnis Gottes mit seinem Volk auf dem Berg Sinai Bestätigung; es bleibt dargestellt durch die Bundeslade, welche die Zeichen des Bundes enthält und sich inmitten des Volkes bewegt und es begleitet auf dem Weg hin nach Palästina. In diesem Zustand haben die Israeliten, obwohl sie von Hunger und Durst geplagt waren, und Unfreundlichkeit und Abweisung seitens der umliegenden Völker erdulden mussten, immer den Schutz und die Bevorzugung Gottes erfahren. In den Psalmen wird nachher daran erinnert und davon gesungen: “Gott, als du deinem Volk voranzogst, als du die Wüste durchschrittest, da bebte die Erde, da ergossen sich die Himmel vor Gott, vor Gott, dem Herrn vom Sinai, vor Israels Gott“. (Ps 68,8-9). Das Heimweh nach diesen Zeiten, welche die Seele Israels formten, ist immer in den nachfolgenden Psalmen lebendig erhalten, es wird wachgerufen durch die Wallfahrten, zu denen die Hebräer verpflichtet waren, hin zu der Stadt, wo die Bundeslade aufbewahrt war. 

Das Unterwegssein ist außerdem die Haltung, die das Verhältnis des Menschen zu Gott charakterisiert. Für die Psalmen ist der Mensch “der ohne Tadel ist“ derjenige, “der die Vorschriften befolgt“ und “auf seinen Wegen geht“ (Ps 119,1-3), “im Haus seiner Pilgerschaft“ (Ps 119,54). “Der makellos lebt“ (Ps 15,2) erfährt, wie sehr Gott “sein Verlangen stillt“ und ihn “leitet auf rechten Pfaden“ (Ps.23,3). In diesem Sinne erinnert Paulus daran, dass “solange wir in diesem Leib zu Hause sind, sind wir Fremde, fern vom Herrn“ (2 Kor 5,6).

Auch das Geheimnis Christi ist in der Offenbarung dargestellt wie ein Exodus, das Weggehen des Sohnes vom Vater in die Welt, und seine Rückkehr in den Himmel. Das irdische Leben Jesu ist schon von Beginn gezeichnet vom Unterwegssein, von der Flucht nach Ägypten vor der Verfolgung des Herodes, und dann von seiner Rückkehr nach Nazareth. Das Evangelium des Lukas bestätigt außerdem seine jährliche Wallfahrt zum Tempel von Jerusalem (cfr. Lk 2,4), und sein gesamtes öffentliches Lehramt ist deutlich aufgeteilt durch das Wandern von einer Region in die andere, bis zu dem Augenblick, wo “der Menschensohn keinen Ort hat, wo er sein Haupt hinlegen kann“ (Mt 8,20). Ja, sogar das Ostergeheimnis wird eingeleitet vom Evangelium des Johannes, als “seine Stunde war gekommen aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen“ (Joh 13,1); Jesus weiß, dass “er von Gott gekommen war, und zu Gott zurückkehrte“ (Joh 13,3). Durch dieses Weggehen des Sohnes, vom Vater gesandt, durch den Heiligen Geist, wird auch der Menschen aufgefordert, sich auf den Weg zu machen in einem “österlichen Exodus“ hin zum Vater.

Der Exodus ist also noch nicht vollendet, denn “die Geschichte der Kirche ist das lebendige Tagebuch einer niemals endenden Pilgerschaft“ (IM 7/1). In Kontinuität mit der alttestamentarischen Tradition und mit dem Leben Christi, “der das Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte“, ist auch die Kirche, das Volk Gottes, auf dem Weg zum Vater, “berufen, den gleichen Weg einzuschlagen, um die Heilsfrucht den Menschen mitzuteilen“ (LG 8/3). Als “neues Israel, das auf der Suche nach der kommenden und bleibenden Stadt in der gegenwärtigen Welt einherzieht“ (LG 9/3), “setzt“ die Kirche “ihre Pilgerfahrt fort zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes“[2], und auf ihrem Weg durch Prüfungen und Trübsal (...) wird sie durch die Kraft der ihr vom Herrn verheißenen Gnade Gottes gestärkt“ (LG 9/3). Die Kirche offenbart schließlich in ihrer eschatologischen Natur eine Mobilität, aus der die Polarspannung hin zum ’eschaton’ seiner Erfüllung ihre Nahrung nimmt. Auch der Zustand des einzelnen Christen ist folglich eine große Pilgerfahrt hin zum Reiche Gottes; “von der Geburt bis zum Tode ist es jedem Menschen eigen, homo viator zu sein“ (IM 7/1).

Das Leben der Zigeuner, Beispiel des christlichen Lebens

Daraus ergibt sich, dass das Unterwegssein, sei es in seiner objektiven Verwirklichung, sei es als “Weltanschauung“, ein permanenter Aufruf ist, “denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige“ (Hebr 13,14). Sie zeigt sich wie ein kirchliches Zeichen, fest verankert in der biblischen Offenbarung, welches in dem lebendigen Gewebe der Kirche ihre unterschiedlichen Daseinsformen findet. Unter all diesen Formen muss gewiss jene genannt werden, die durch das Leben der Zigeuner verkörpert wird, sowohl in ihren bunten geschichtlichen Realisationen, wie auch in den heutigen Umständen.

Unter den Werten, die in gewisser Art ihren Lebensstil festlegen, finden wir in der Tat jene vorhin beschriebenen biblischen Züge. Durch Verfolgung, Exil, Abweisung, Beschwerden und Diskriminierung gezeichnet, wurde die Geschichte der Zigeuner geformt als ein permanentes Gehen. Dadurch unterscheiden sie sich von den anderen Völkern und erhalten so ihre Nomadentradition, eine Tradition, die sich nicht von dem Einfluss der Umgebung mitreißen lässt. So hat sich eine eigene Identität abgezeichnet, mit ihrer Kultur, ihrer Sprache, ihrer Religiosität und ihren eigenen Gewohnheiten und mit einem starken Gefühl für die Zugehörigkeit zu einem Volk und folglich gebunden an die, aus denen es sich zusammensetzt. Dank der Zigeuner und ihrer Tradition bereichert sich die Menschheit eines wahren kulturellen Schatzes, hauptsächlich weitergegeben durch ihr Leben, denn in der Tat: “ihre Weisheit ist in keinem Buch aufgeschrieben, doch deshalb ist sie nicht weniger sprechend“.[3]

Von den Menschen, aber nicht von Gott verlassen, wurde das Vertrauen in die Vorsehung eine Wirklichkeit, die im Erbgut der Zigeunerkultur eingeprägt ist. Es ist nicht schwer, in ihr ein getreues Echo jener Worte des Herrn zu erkennen: “sorgt euch nicht um euer Leben, und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Mt 6,25-26). Das Leben der Zigeuner ist lebendiges Zeugnis der inneren Freiheit gegenüber den Fesseln des Konsums und der falschen Sicherheiten, die auf der angemaßten Unabhängigkeit des Menschen gründen.

Es müsste Erstaunen und Bewunderung hervorrufen, festzustellen, dass viele Züge der Offenbarung im Schoße des Zigeunervolkes Wirklichkeit geworden sind. In ihrem Leben wird das Wirklichkeit, was schon Jeremias über die Tradition der Vorfahren sagte und ermahnte: “ihr sollt kein Haus bauen, keine Saat bestellen, keinen Weinberg pflanzen oder besitzen. Vielmehr sollt ihr euer Leben lang in Zelten wohnen, damit ihr lange lebt in dem Land, in dem ihr euch als Fremde aufhaltet“ (Jer 35,7). Kommt man der prophetischen Einladung nach, so ist ihr Unterwegssein eine symbolische und permanente Aufforderung, sich auf den Lebensweg zu machen, der Ewigkeit entgegen. In einer ganz besonderen Weise leben sie das, was die ganze Kirche leben müsste, nämlich ständig auf dem Weg zu sein, hin zu einem anderen Heimatland, dem einzig wahren.

Zu dem Unterwegssein der Zigeuner gesellen sich ihre Leiden, die durch die vielen erlittenen Verfolgungen, Vorurteile, Ungerechtigkeiten und Ablehnungen hervorgerufen wurden. Auch in dieser ihrer Dimension zu leben, zeigen sie der Menschheit, ein “besonderes Gesicht Gottes“, und zwar das Bildnis des leidenden Christus, gegeißelt, mit Dornen gekrönt und mit dem Kreuz beladen, bis zu seinem Tod auf Golgatha. Hineingenommen in das Geheimnis des Kreuzes, ist ihr Leiden gleichzeitig ein Aufruf und eine Herausforderung an die Welt, jener Weisheit ähnlich, die “für die Juden ein empörendes Ärgernis, für die Heiden eine Torheit“ geworden ist, “aber für die Auserwählten Gottes Kraft“ ist (1 Kor 1,23-24).

Die pastorale Sorge der Kirche für die Zigeuner: eine unverzichtbare Aufgabe

Daraus müsste eine besondere Aufmerksamkeit der Kirche für die Zigeuner folgen. Als auserwählter Teil des pilgernden Gottesvolkes verdienen sie in der Tat ein spezielles pastorales Verhalten und eine große Anerkennung ihrer Werte. Ja, noch mehr, diese Pastoral entspricht dem inneren Anspruch der Katholizität der Kirche und ihrer Mission. Denn mit Christus, von dem sie ausgeht, schwindet jede Art von Diskriminierung. Er “ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder, (...) um die beiden in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet“ (Eph 2,14-16). 

In der Kirche also, Werkzeug der Mission des Herrn, der immer in ihr gegenwärtig ist sind “alle Menschen gerufen, das neue Gottesvolk zu bilden“ (LG 13/1). “Denn in allen Völkern der Erde wohnt also dieses eine Gottesvolk, da es aus ihnen allen seine Bürger nimmt, Bürger eines Reiches freilich nicht irdischer, sondern himmlischer Natur“ (LG 13,2). Jeder Mensch muss in ihr Aufnahme finden, keiner wird an den Rand gedrängt, und keiner ist ein Fremder. Die Kirche wendet sich in besonderer Weise “an die Armen und Leidenden, und gibt sich mit Freuden für sie hin. Sie nimmt an ihren Freuden und Schmerzen teil; sie weiß um ihre Erwartungen und die Rätsel des Lebens, sie leidet mit in den Ängsten des Todes“ (AG 12/1).

Die Katholizität der Kirche, obwohl sie sich ihrer Berufung nach an alle Menschen jeder Kondition wenden will, ist nicht allein darauf bedacht, sich auszubreiten, sondern innerlich, entscheidend und wertvoll zu sein, um mit diesen Fähigkeit in die verschiedenen Kulturen einzudringen und sich die Probleme und die Hoffnungen aller Menschen zu eigen zu machen, um so zu evangelisieren und sich gleichzeitig durch die verschiedenen kulturellen Werte der Menschheit zu bereichern. Das eine und einzige Evangelium muss also in geeigneter Weise verkündet werden, unter Berücksichtigung der verschiedenen Kulturen und Traditionen fortfahrend “in der Art, wie sich Christus selbst durch seine Menschwerdung von der konkreten sozialen und kulturellen Welt der Menschen einschließen ließ, unter denen er lebte“ (AG 10).

Bei einer solchen Verwurzelung der Katholizität im Wesen der Kirche würde sich jede eventuelle Form von Diskriminierung in der Ausführung ihrer Mission als Verrat der eigenen kirchlichen Identität erweisen. Auf den Spuren ihres Gründers – Gesandter Gottes “damit er den Armen eine gute Nachricht bringe; damit er den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht gebe; damit er die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe“ (Lk 4,18-19) – zeigt die Kirche eine besondere Sorge für die Armen und Leidenden, für die von der Welt Abgewiesenen, aber von Gott Erwählten. Das alles regt die Kirche an, eine erneuerte pastorale Sorge zu zeigen für die besondere Form der Armut, die das Zigeunervolk charakterisiert und drängt sie, besser geeignete Mittel zur Verkündigen der Frohen Botschaft zu suchen. Es handelt sich hier um die Neuevangelisierung, zu der der Heilige Vater Johannes Paul II. uns immer wieder einlädt.

Aus der katholischen Dimension ihrer Mission entspringt in der Tat jene kirchliche Fähigkeit, die nötigen Kräfte zu finden und zu entwickeln, um den vielfachen sozialen Formen entgegenzukommen, in denen die Gemeinschaft der Menschen ihre Existenz organisiert. In dieser Weise ist das Heil allen zugänglich. Eingedenk der Warnung des heiligen Paulus – “ weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ ( 1Kor 9,16) – spart die Kirche nicht an Anstrengungen und Opfern, um wirklich alle Menschen zu erreichen, bis zur Hingabe des Blutes. Die Geschichte ist auch gezeichnet von Initiativen und von Kreativität, die eine eindringlichere Verkündigung anstrebten, wobei oft die von der Zeit überholte Mentalität und die veralteten Strukturen herausgefordert wurden. Die vom Volk der Zigeuner geschaffene Realität, darf nicht am Rande dieser Tradition und Katholizität bleiben, sie mahnt vielmehr eine angepasste pastorale Antwort an, und in gewissem Sinn fordert sie konkret die effektive Katholizität heraus.

Die aktuellen Umstände, in denen sich die Zigeuner befinden: den schwindelnden Veränderungen der heutigen Gesellschaft unterworfen, wie auch dem unkontrollierbaren Materialismus und den falschen Vorschlägen, die sich sogar auf das Transzendente berufen, fordern mit Dringlichkeit eine pastorale Aktion, um ein statisches Verschließen in sich selbst zu verhindern, oder das Übertreten zu den Sekten und die Verschwendung des eigenen religiösen Erbes, verschlungen von einem Materialismus, der jeden Ruf Gottes erstickt.

Die kirchliche Aktion zum Wohle der Zigeuner im Horizont der “Inkulturation“

Das Heil erreicht den ganzen Menschen, so kann auch die Evangelisierung nicht jene kulturellen, sprachlichen, traditionellen, künstlerischen und alle weitere Aspekte vernachlässigen, die zusammen den Menschen und die Völker in ihrer Integrität formen. Indem sie so handelt, “entzieht die Kirche oder das Gottesvolk mit der Verwirklichung dieses Reiches nichts dem zeitlichen Wohl irgendeines Volkes. Vielmehr fördert und übernimmt sie Anlagen, Fähigkeiten und Sitten der Völker, soweit sie gut sind. Bei dieser Übernahme reinigt, kräftigt und hebt sie sie aber auch“ (LG 13/3). Der echte katholische Geist der Evangelisierung führt außerdem zu einer gegenseitigen Bereicherung, denn “kraft dieser Katholizität bringen die einzelnen Teile ihre eigenen Gaben den übrigen Teilen und der ganzen Kirche hinzu“ (LG 13,4).

Nun finden die Leitlinien für die Animierung der pastoralen Arbeit zum Wohle der Zigeuner in diesem Kontext ihr angemessenes Verständnis. Vor allen Dingen ist es notwendig, nicht nur ihren berechtigten Anspruch auf ihre besondere Identität und das Recht auf Eingliederung in das lebendige Gewebe der Gesellschaft, der zivilen und der kirchlichen, zu akzeptieren, sondern auch voll und ganz die Werte ihrer Tradition – affektiv und effektiv - anzuerkennen, zu respektieren, sie zu fördern und zu verteidigen. Mehr noch, aus dieser Perspektive der Heilsdoktrin muss die Kultur dieses Volkes gesehen werden, nicht wie eine neutrale Realität, sondern als ergänzendes Element des göttlichen Heilsplans.

Die Einzigartigkeit der „Weltanschauung“ und der Lebensform der Zigeuner können nicht mit anderen sozialen Realitäten der Menschheit verglichenen werden. Die der Zigeuner ist Teil der Gepflogenheiten der Kirche, Expertin in Menschlichkeit; die den missionarischen Grundsatz erprobt hat, gemäß dem “jeden Bedingungen bzw. Stadien müssen eigene Wirkformen und geeignete Mittel entsprechen“ (AG 6/2). Daraus ergibt sich die Notwendigkeit und die Zweckmäßigkeit einer besonderen seelsorglichen Betreuung der Zigeuner, die nicht auf eine leichte, aber unwirksame Lösung eingeschränkt wird, nämlich sie einfach dazu zu bewegen, sich in die Reihen der anderen Gläubigen einzubinden. Man muss sich bewusst sein, dass die herkömmliche kirchliche Struktur der Seelsorge im allgemeinen diesem Volk nicht die effektive und dauernde Eingliederung in das Leben und die kirchliche Territorialgemeinde erlaubt.

Die Besonderheit der Zigeunerkultur ist in der Tat eine solche, die praktisch eine Evangelisierung von “außen“ nicht zulässt, da sie leicht wie eine Einmischung gesehen wird. Deshalb muss die Kirche in gewissem Sinn selbst Zigeuner unter den Zigeunern werden, damit sie Kirche werden können. Das führt dazu, ein pastorales Verhalten zu planen, welches eher von einer Gemeinsamkeit im Teilen und der Freundschaft geprägt ist; es ist unbedingt notwendig, in ihre Lebensform einzutauchen und ihre Situation zu teilen. Für die verschiedenen Pastoralarbeiter, die mit der Zigeunerseelsorge befasst sind, gilt in ganz besonderer Weise das, was die Kirche auch von allen, die in der Mission arbeiten fordert, nämlich “sie müssen die Menschen, unter denen sie leben und mit denen sie umgehen, kennen; in aufrichtigem und geduldigem Zwiegespräch sollen sie lernen, was für Reichtümer der freigiebige Gott unter den Völkern verteilt hat“ (AG 11).

Eine so angelegte Pastoral müsste als natürliche Frucht bei den Zigeunern den Wunsch aufkommen lassen, selbst “Hauptakteur“ der Pastoral zu sein. Sie sollten Apostel ihrer selbst werden. Auch in dieser Weise würden die Worte Papst Paul VI. in Erfüllung gehen, die hier gut anzuwenden sind, und die ich hier zitiere: “Das christliche Geheimnis braucht eine Entwicklungsperiode im Geist eures Volkes, damit seine heimatliche Stimme sich klarer und befreiter in Harmonie im Chor der Stimmen der Universalkirche erhebt“.[4]

Unser Wunsch ist es, dass der Heilige Geist innerhalb dieses “Protagonismus“ mehr Priester- und Ordensberufe wecken möge. Wir beglückwünschen uns schon mit allen, die auf den göttlichen Ruf geantwortet haben, besonders mit den hier Anwesenden. So muss also im Schoße des Volkes der Zigeuner die Berufungen gefördert werden, und daran gedacht werden, dass “die Kirche in einer menschlichen Gemeinschaft tiefere Wurzeln schlägt, wenn die verschiedenen Gemeinden der Gläubigen aus ihren Reihen ihre eigenen Diener des Heiles erhalten“ (AG 16/1).

Zigeunerseelsorge und menschliche Förderung

Ein weiterer Aspekt der Evangelisierung des Menschen in seiner Ganzheit, oder “Vollständigkeit“ – wie immer man es auch ausdrücken will – ist die gleichzeitige menschliche Förderung der Zigeuner, die hinzielt auf eine vollkommene Bereicherung ihres Lebens Denn in der Tat, “ mit der Botschaft des Evangeliums bietet die Kirche eine befreiende Kraft und fördert die Entwicklung, gerade weil sie zu einer Bekehrung von Herz und Sinn führt. Sie hilft, die Würde jeder Person zu erkennen, befähigt zur Solidarität, zum Engagement und zum Dienst an den Brüdern. (...) Die Entwicklung des Menschen kommt von Gott – im Vorbild Jesu, des Gott-Menschen – und sie muss zu Gott führen. Deshalb besteht eine enge Verbindung zwischen der Verkündigung des Evangeliums und der Förderung des Menschen“ (RM 5/1), aufgrund anthropologischer, theologischer, kirchlicher Bindungen und aus Barmherzigkeit und Liebe.

Wie in anderen Völkern, so soll auch bei den Zigeunern die Würde beschützt werden. Ihre Rechte sollen verteidigt und die kollektive Identität soll geachtet werden[5]. Hier muss an die schulische Ausbildung ihrer Kinder gedacht werden, an die Berufsausbildung der Jugendlichen, an die soziale Förderung der Frau, ohne dabei eine angemessene „Assistenz“ auszuschließen, wenn die Umstände es erfordern. Man muss sich jedenfalls vor Augen halten, dass “die Entwicklung eines Volkes – auch die des Zigeunervolkes – in erster Linie weder durch Geld noch durch materielle Hilfe und auch nicht durch technische Strukturen, sondern durch die Formung des Gewissens, durch das Reifen der Einstellungen und Gebräuche erreicht wird. Der Mensch ist Hauptakteur der Entwicklung, nicht das Geld und nicht die Technik“ (RM 58/3).

Auch wenn die Aufmerksamkeit für die menschliche Förderung und die Werke der Barmherzigkeit unverzichtbare Faktoren in der Evangelisierung der Zigeuner sind, so müssen wir uns dennoch bewusst werden, dass, wenn dieser Einsatz vorherrscht und losgelöst ist von der Vorrangstellung, die dem Glauben gebührt, man Gefahr läuft, das Evangelium zu einer einfachen Stütze einiger ethischer und sozialer Werte herabzusetzen, was für die menschliche Entwicklung nützlich ist, aber nicht hinzielt auf das Heil. Die Evangelisierung und die menschliche Förderung, gehen im wesentlichen gemeinsam voran; sie müssen auch gleichzeitig verwirklicht werden, doch der Kern muss immer das von unserem Herrn Jesus Christus geheiligte Evangelium bleiben.

Kirchliche Strukturen zum Wohle der Zigeuner

Die Vorrangstellung der Caritas bleibt ein feststehender Punkt. Sie entflammt in den Menschen und in den Institutionen den Wunsch, jeden Menschen und jede Gemeinde, auch die Zigeunergemeinde, mit Christus zu verbinden. Es muss hier jedoch an geeignete Strukturen gedacht werden, um die Zigeunerseelsorge dort zu beginnen, wo es sie noch nicht gibt, und sie zu verbessern, da wo sie schon ausgeführt wird. Da wir uns einer vielförmigen Realität gegenübergestellt sehen und sehr unterschiedlichen Situationen der verschiedenen Ortskirchen, können wir hier nur einige allgemeine Kriterien anführen, die dann an die konkreten örtlichen Umstände angepasst werden müssten. Außerdem muss zwischen dem, was auf örtlicher Ebene realisiert wird und dem, was sich auf eine ganze Region oder sogar auf die ganze Kirche bezieht unterschieden werden, auch wenn hier eine Koordinierung vorgesehen werden muss.

Aus dem gegenseitigen Verhältnis der Immanenz zwischen der Universalkirche und den einzelnen Ortskirchen geht eine Katholizität aus, die beide kirchlichen Dimensionen vereint und formt. Jede einzelne Ortskirche ist in sich selbst katholisch, einer Katholizität, die sich in einer herzlichen Verbundenheit mit allen zeigt, “welche in allen Sprachen spricht, in der Liebe alle Sprachen versteht und umfängt und so die babylonische Zerstreuung überwindet“ (AG 4/1), sie erreicht und durchdringt die menschliche Verschiedenheit in der katholische Fülle (cfr. AG 6/2). Im Gegenteil, wenn eine menschliche Randsituation bestehen würde, wäre das eine Wunde in derselben Teilkirche, die nicht die Fülle ihrer Katholizität in der Realität des Lebens bekundet.

Es ist deshalb Aufgabe der Teilkirche, ihre Einheit zu erweitern und jede menschliche Erfahrung, die offen ist für die religiöse, transzendente Dimension, anzuerkennen und zu schätzen. Die Perspektive der genannten Pastoral muss konkret darauf bedacht sein, die Einheit und die Identität der Zigeuner zu behüten, wie auch die Einheit zwischen dieser Erfahrung und der Erfahrung der kirchlichen, autochthonen, um die religiöse Identität der Zigeuner in das eigene ursprüngliche Gewebe zu integrieren. Wenn ihre Identität nicht geachtet wird, so könnte die Teilkirche nicht ihre eigene reale Einheit schaffen. Es ist zugleich ein Bedürfnis der kirchlichen Gemeinschaft, dass sich die Zigeuner nicht isolieren und fast so etwas wie eine Randkirche schaffen, die parallel in der Ortskirche besteht. Ein praktischer Ausdruck dieser kirchlichen Gemeinschaft ist gewiss der ehrliche und authentische Dialog zwischen den verschiedenen Gruppen, das heißt, zwischen der „sesshaften“ Gemeinden und den Zigeunern. Es ist Aufgabe der Teilkirchen diese Verständigung zu fördern und zu erleichtern, und zwar in der vollen Beachtung eben der Werte, der Kultur und der Identität des Zigeunervolkes.

In dieser Hinsicht muss gesagt werden, dass, um keinen von der Gemeinschaft im Glauben und in den Sakramenten auszuschließen, eine bereits erprobte Erfahrung, den Pastoralstrukturen, die auf territorialer Ebene angelegt sind – hauptsächlich die Pfarreien – andere „transversale“ Strukturen zur Seite gestellt werden, die sich an die verschiedenen Personengruppen wenden, die eine spezifische Seelsorge brauchen. In dieser Richtung ermutigt das II. Vatikanische Konzil die Bischöfe: “Eine besondere Sorge werde den Gläubigen gewidmet, die wegen ihrer Lebensbedingungen die allgemeine ordentliche Hirtensorge der Pfarrer nicht genügend in Anspruch nehmen können oder sie vollständig entbehren. Dazu gehören zahlreiche Auswanderer, Vertriebene und Flüchtlinge, Seeleute, Luftfahrer, Nomaden und ähnliche Gruppen“ (CD 18/1).So gibt es in der Kirche Seelsorgestellen für die Hochschulen, die Krankenhäuser, die Gefangenen, für die Sportler, das Schauspiel, usw.. In diesem Zusammenhang muss auch – meiner Meinung nach – die Seelsorgstelle einen Platz finden, welche eine spezifische Pastoral für die Zigeuner vorsieht, ausgestattet mit den nötigen Mitteln, um ihre Mission zu erfüllen.

Nun ist die Zigeunerseelsorge von einer solchen Besonderheit, dass eine Teilkirche oft nicht über die notwendige Möglichkeit verfügt – besonders aus Mangel an geeigneten Seelsorgern – um eine solche Seelsorge erfolgreich auszuführen. Deshalb ist eine interdiözesane oder nationale Führung notwendig, welche, im weitesten Sinn des Wortes, an die angemessene Verteilung der Mittel denken kann, an die Vorbereitung der Seelsorger, an die Koordinierung und an die Beziehung zu ähnlichen Institutionen anderer Länder, usw. In diesem Zusammenhang könnte eine Einheit der pastoralen Richtung nützlich, oder sogar notwendig sein, unter der entsprechenden rechtlichen Vollmacht, wobei die Vollmacht der Ortsbischöfe bestehen bleibt (cfr PO 10/1).

Das Ausmaß des „Zigeuner Phänomens“ und seine Besonderheit erleichtern nicht immer eine wirksame pastorale Antwort, wenn diese ausschließlich auf der diözesanen oder der inter-diözesanen Seelsorgestelle aufgebaut ist. Eine dauerhafte, gesamte und sicherere Lösung, mit einer angemessenen Spanne von Autonomie – immer in Koordination mit den örtlichen Verantwortlichen – könnte im Umfeld der pastoralen und juristisch zuständigen Strukturen gesucht werden, die auch zur Inkardination von Priestern befähigt sind, und in der Lage, auch Pastoralarbeiter in ihre Reihen einzufügen – sehr zu wünschen wäre, wenn diese aus der Gruppe der Zigeuner selbst kämen - die dann in organischer Kooperation eine Zigeunerseelsorge in einer bestimmten Region, Nation oder auch in einem bestimmten Kontinent beginnen könnten.

Zusammenfassung

Wie Sie sehen, ist es eine weite und manchmal sehr schwierige Problematik, die uns vor Fragen stellt, die eine aufmerksame Überlegung, eine erprobte Behutsamkeit, eine richtige furchtlose Seelsorge verlangen, ausgeglichen durch den Gehorsam der Kirche gegenüber, “Mutter und Lehrmeisterin“, die uns anhört und führt, die die “Zeichen der Zeit“ erkennt und uns mit sorgender Liebe anleitet, unsere Verantwortung zu übernehmen, in der Verschiedenheit der Aufgaben und Charismen, für eine Neuevangelisierung des Volkes der Zigeuner.

Empfehlen wir diese Gedanken, diesen Aufruf zum Handeln vertrauensvoll und voll Hoffnung der Jungfrau Maria Königin der Zigeuner, damit sie uns, besonders in diesen Tagen, die Erleuchtung und die Kraft des Heiligen Geistes erwirke. Komm, o Heiliger Geist, und schenke uns den Hauch deiner Liebe: „Vieni, Pater páuperum, veni, Dator múnerum, veni, Lumen córdium“!


Abkürzungen

AG = II. Vatikanisches Konzil, Dekret über die Missionstätigkeit der KircheAd Gentes          divinitus“, 7. Dezember l965

CD = II.Vatikanisches Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche         „Christus Dominus“ 28. November 1965

IM = Johannes Paul II. Verkündigungsbulle des Großen Jubiläums des Jahres 2000       „Incarnationis Mysterium“, 29. November 1998

LG = II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“,        21.November l964

PO = II.Vatikanisches Konzil, Dekret über Dienst und Leben der Priester „Presbyterorum Ordinis“, 7. Dezember l965

RM = Johannes Paul II.Enzyklikaüber die fortdauernde Gültigkeit des missionarischen Auftrags „Redemptoris Missio”, 7. Dezember 1990    

 
[1] Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen Studientreffens der National Direktoren und Experten der Zigeunerseelsorge, 1.Dez. 2001, im L’Osservatore Romano, 2.Dez.2001, S.5.
[2]Hl. Augustinus, De civitate Dei, 18,5l, 2 in LG 8/4.
[3]Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer des III.Internationalen Kongresses über Zigeunerseelsorge 9.11.l989, in Poeple on the Move 56 (1990) 10.
[4]Paul VI., Ansprache an die Bischöfe Afrikas, 31.7.1969, Nr.2, in AAS 6l (1969) 577.
[5]Cfr. Johannes Paul II , Ansprache vom 16.9.1980, in People on the Move 56 (1990) 128.
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