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BEITRAG DES HL. STUHLS BEI DER GENERALDEBATTE
DER 61. SITZUNG DER VOLLVERSAMMLUNG
DER VEREINTEN NATIONEN IN NEW YORK

REDE VON ERZBISCHOF GIOVANNI LAJOLO

New York
Mittwoch, 27. September 2006

 

Frau Präsidentin!

Die heutige Welt und die Ideologie der Macht

1. Vor nicht allzu langer Zeit sah es so aus, als ob unsere Welt mit unkontrollierbarer Geschwindigkeit zu einem einzigen globalen Dorf zusammenwachsen würde. Die heutige Wirklichkeit hingegen zeigt sich in zunehmendem Maße gespalten. Die Welt ist geteilt durch Kultur, Glaube, Wohlstand, den Grad des materiellen Fortschritts und noch mehr durch die Einstellung zu Macht, Autorität und Zusammenarbeit. Nur zögernd, zuweilen sogar halbherzig haben wir uns bemüht, Spaltungen zu überwinden und Unterschiede auszugleichen. Versuche, Strukturen und Maßnahmen der Vereinten Nationen für das neue Jahrtausend zu stärken, scheinen an unserer eigenen Unzulänglichkeit zu scheitern. Die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah haben auf tragische Weise gezeigt, daß es nicht in erster Linie der Mangel an Erfahrung und Mitteln für den Aufbau und die Sicherung des Friedens ist, der der ungeschützten, an den Kämpfen nicht beteiligten Zivilbevölkerung Leid und Tod bringt, sondern vor allem die Schwierigkeit, einen einheitlichen politischen Willen in der internationalen Gemeinschaft herzustellen.

In der Geschichte vom Turmbau zu Babel hat uns die Alte Welt ein Bild für unseren gegenwärtigen gespaltenen Zustand hinterlassen. Die Verwirrung der Sprachen in Babel symbolisiert jene Spaltungen, Mißverständnisse und Feindseligkeiten, die nicht die Natur, sondern der menschliche Stolz verursacht. Dieser Stolz erschwert es, den Nächsten anzuerkennen und seine Bedürfnisse wahrzunehmen, und er macht die Menschen darüber hinaus mißtrauisch. Heute hat die gleiche negative Grundhaltung eine neue Barbarei hervorgebracht, die den Frieden in der Welt bedroht. Terroristen und ihre verschiedenen Organisationen sind die heutige Version dieser Unkultur, die die besten Errungenschaften unserer Zivilisation verwirft. Selbst auf einer völlig anderen Ebene kann nicht bestritten werden, daß auch Supermächte, Territorialmächte, aufstrebende Mächte und unterdrückte Völker gelegentlich der Versuchung erliegen, allen geschichtlichen Gegenbeweisen zum Trotz daran zu glauben, daß eine gerechte Regelung der Angelegenheiten zwischen Völkern und Nationen nur gewaltsam durchgesetzt werden kann. Die Ideologie der Macht verachtet jede Einschränkung von Gewaltanwendung, was so weit gehen kann, daß der Besitz von Atomwaffen zum Nationalstolz gehört und die schreckliche Möglichkeit, Kernwaffen gegen seine Gegner einzusetzen, nicht ausgeschlossen wird. Acht Länder – und andere mögen versucht sein, sich ihnen anzuschließen – verfügen zur Zeit über Kernwaffen mit ungefähr 27.000 Atomsprengköpfen – genug, um unseren Planeten viele Male zu zerstören. Mittlerweile scheint die Durchführung des Atomwaffensperrvertrags zum Stillstand gekommen zu sein, und das umfassende Atomtestverbots- Abkommen muß noch von verschiedenen Ländern ratifiziert werden, bevor es in Kraft treten kann. Wie können wir da untätig bleiben?

Alte und neue Herausforderungen für die Vereinten Nationen

2. Diese Organisation wurde auf eine wesentlich andere Auffassung menschlicher Angelegenheiten gegründet: Frieden kann nur durch den gemeinsamen Einsatz zur Sicherung eines akzeptablen Lebens in Würde für alle erlangt werden. Aufgrund der Konfrontation zwischen Ost und West konnten die Vereinten Nationen lediglich einen begrenzten Frieden erreichen. Doch nach dem Ende des Kalten Krieges und der Erfahrung innovativer Reaktionen auf die Konflikte der 90er Jahre, von denen einige mit Kämpfen um ethnische und religiöse Identität verflochten waren, bot der Anbruch eines neuen Jahrtausends neue Chancen, um die Hoffnungen der Menschheit auf eine gerechte und friedliche Welt zu verwirklichen, in der alle Menschen in Würde leben können. Unlängst lenkten die Vorschläge des Generalsekretärs diese Organisation auf den Weg der Reform; ihre hohen Ziele lassen sich jedoch nur dann verwirklichen, wenn die von den vorherrschenden nationalen Interessen auferlegten engen Grenzen überwunden werden und wir uns der Sicht einer versöhnten und auf Solidarität gegründeten Welt öffnen können.

In diesem Geist ist der Heilige Stuhl weiterhin ein Befürworter der Vereinten Nationen und fördert die laufenden Reformen im Bereich der Friedensbildung, der Entwicklung und der Menschenrechte. Ebenso begrüßt der Heilige Stuhl die Entscheidung, die »Kommission für Friedensbildung« einzurichten. Die grundlegende Verantwortung politischer Obrigkeiten ist die Förderung, Verteidigung und Gewährleistung der Menschenrechte ihrer Bürger. Zu oft greifen internationale Organisationen – wenn überhaupt – erst ein, nachdem ein Krieg bereits ausgebrochen ist oder die unschuldige Bevölkerung schon lange Zeit Angriffen ausgesetzt war. Wenn die Rechte ganzer Bevölkerungsgruppen verletzt werden – schmerzliche Beispiele hierfür finden sich in Europa, Asien und Afrika – oder wenn sie von ihren eigenen Regierungen nicht geschützt werden, dann ist es völlig richtig und gerecht, daß diese Organisation rechtzeitig und mit angemessenen Mitteln eingreift, um Gerechtigkeit wiederherzustellen. Die Notwendigkeit, das System für wirksame humanitäre Hilfe im Fall von Katastrophen zu verbessern, die durch Krieg, Bürgerkrieg und ethnische Konflikte verursacht worden sind, wird ein wichtiger Prüfstein für das Reformprogramm der Vereinten Nationen sein.

Die Stärkung der Fähigkeit dieser Organisation, Konflikte vorherzusehen oder sie durch Verhandlungen zu lösen und auf unblutige Weise zu entschärfen, bevor es zu Gewaltanwendung kommt, ist daher ein sehr wichtiges Ziel im Rahmen der Erneuerung der Organisation. In dieser Hinsicht muß ich mit Bedauern sagen, daß die Resolution 1701 des Sicherheitsrats vom 11. August 2006 mit dem gleichen Wortlaut einen Monat früher hätte verabschiedet werden können. Wenn die von vielen, einschließlich von Papst Benedikt XVI., wiederholten Aufforderungen zur unmittelbaren Einstellung der Gewaltakte befolgt worden wären, hätte das Massaker tausender Zivilisten und zahlreicher junger Soldaten, die Flucht der Bevölkerung und die enorme willkürliche Zerstörung vermieden werden können; unterdessen ist in der Tat keines der Resultate, die einige Regierungen als Grund für die Fortsetzung der Feindseligkeiten im Libanon vorbringen, erreicht worden.

Wie die Geschichte gezeigt hat, führte der Mangel an ausreichender Interventionskapazität und einem gemeinsamen Willen dazu, daß Millionen Menschen Opfer unnötiger Konflikte wurden: »inutili stragi«, »sinnlose Massaker«, um hier die berühmten Worte Benedikts XV. zu wiederholen, der zur Zeit des Ersten Weltkriegs Papst war. Der Appell, den Papst Paul VI. in diesem Saal am 4. Oktober 1965 an die Öffentlichkeit richtete – »Jamais plus la guerre«, »Nie wieder Krieg« –, erklingt heute wie eine Anklage im Herzen des kollektiven Gewissens der Menschheit.

Entwicklung – der sicherste Weg zum Frieden

3. Der sicherste Weg, um Krieg zu vermeiden, ist, sich seinen Ursachen zuzuwenden. Wir dürfen nicht vergessen, daß es gewöhnlich reale und ernste Mißstände sind, die Kriege auslösen: erlittene Ungerechtigkeiten, Mangel an Entwicklung und Demokratie, Mißachtung der Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit, unerfüllt bleibende legitime Erwartungen und die Ausbeutung zahlloser verzweifelter Menschen, die keine wirkliche Möglichkeit sehen, ihre Lage auf friedliche Weise zu verbessern. Wie sollten uns nicht die Bilder von unzähligen Menschen beunruhigen, die im Exil oder auf der Flucht unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern leben? Oder jene Verzweifelten, die in dem Bestreben, für sich selbst und ihre Kinder eine weniger elende Zukunft zu suchen, dazu getrieben werden, die Risiken illegaler Emigration auf sich nehmen? Und was ist mit den Millionen von notleidenden, hungernden und von tödlichen Epidemien bedrohten Menschen, die immerfort an unsere Menschlichkeit appellieren? Auch das sind Herausforderungen für unseren Wunsch nach Frieden.

Die »Millennium Development Goals« (MDGs) und die wiederholten Zusicherungen der Verantwortlichen der Welt, sie zu unterstützen, haben die Verbesserung dieser untragbaren Bedingungen in Aussicht gestellt, aber es mangelt an ihrer Umsetzung. Nicht alle Ziele werden erreicht werden, so wie auch andere wichtige Vereinbarungen nicht immer erfüllt worden sind. Ebenso unerfüllt blieb die Erwartung, daß die Doha-Verhandlungsrunde über den Welthandel ein Minimum an fundamentaler Gleichheit auf den Weltmärkten schaffen würde. Diese Fehlschläge bei dem Versuch, grundlegende Ungleichheiten des Weltwirtschaftssystems zu korrigieren, entwickeln sich schnell zu versäumten Gelegenheiten, um eine moralische Alternative zum Krieg zu fördern. Aber diese Fehlschläge, so schmerzlich und bedauerlich sie auch sein mögen, dürfen dennoch unseren gemeinsamen Willen nicht schwächen, diesen sichersten Weg zum Frieden zu gehen. Wir alle sind uns dessen bewußt: Der gegenwärtige Mangel an Fortschritten auf den Gebieten der Entwicklungshilfe und der Handelsreform gefährdet die Sicherheit und das Wohl aller. Die Erfüllung der MDGs und die Wiederaufnahme der jüngsten WTO-Handelsrunde hingegen versprechen wirtschaftlichen Fortschritt, Linderung der Armut, Verringerung des Terrorismus und wachsenden sozialen Frieden. Den Frieden für die Zukunft aufzubauen erfordert heute Gerechtigkeit.

Menschenrechte: Eckpfeiler des Friedens

4. Wie die Entwicklung so ist auch die Wahrung der Menschenrechte eine Hauptstütze für den Aufbau des Weltfriedens, denn Frieden besteht darin, daß die Menschen in den ungehinderten Genuß ihrer gottgegebenen Rechte kommen. Der Heilige Stuhl erachtet die Förderung der Menschenrechte als eine primäre Form des Dienstes der Vereinten Nationen an der Welt. Er hofft, daß der neugebildete Rat für Menschenrechte die Gewährleistung dieser Rechte für alle Völker und die Bürger aller Nationen fördern wird. Die Vielfalt der Kulturen gestattet Unterschiede in den Schwerpunkten und in der Umsetzung der Menschenrechte, aber die menschliche Natur, auf der diese Rechte gründen und die der gesamten menschlichen Gesellschaft gemeinsam ist, läßt es nicht zu, ein Grundrecht des Menschen zu ignorieren oder es anderen Rechten unterzuordnen. Jede Regierung muß sich darüber im Klaren sein, daß die Mißachtung grundlegender Menschenrechte – unter dem Vorwand der Unantastbarkeit der internen Angelegenheiten eines Staates – der Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft nicht entzogen werden kann.

Auf drei vorrangige Rechte unter den Grundrechten des Menschen möchte ich ganz besonders hinweisen:

a) Das Recht auf Leben: Der wachsenden Anerkennung der Heiligkeit des Lebens, die auch von der zunehmenden Ablehnung der Todesstrafe bezeugt wird, muß der durchgreifende Schutz des menschlichen Lebens entsprechen, vor allem dann, wenn es am schwächsten ist, das heißt, an seinem Anfang und seinem natürlichen Ende.

b) Das Recht auf Religionsfreiheit: Die Achtung der Glaubensfreiheit ist die Achtung der persönlichen Beziehung des gläubigen Menschen zu Gott – sowohl in ihren individuellen wie in ihren gesellschaftlichen Aspekten –, denn nichts kann heiliger sein.

c) Das Recht auf Gedanken- und Gewissensfreiheit und auf freie Meinungsäußerung, einschließlich der Freiheit, Überzeugungen ungehindert zu vertreten, Ansichten und Informationen auszutauschen, sowie der darauf beruhenden Pressefreiheit: Die Wahrung dieses Rechts ist notwendig für die Verwirklichung jeder Person, für die Achtung der Kulturen und den Fortschritt der Wissenschaft.

Doch müssen wir eingestehen, daß nicht alle Grundrechte – und vor allem die drei erwähnten – in jeder Nation auf angemessene Weise geschützt sind und sie in nicht wenigen Staaten offen verweigert werden, selbst in solchen Staaten, die im Menschenrechtsrat vertreten sind.

Interreligiöser Dialog und Frieden

5. Auch wenn in verschiedenen Fällen die Religion weiterhin auf zynische Weise für politische Ziele ausgenutzt wird, so ist meine Delegation doch fest davon überzeugt, daß Religion in ihrer besten, wahrsten und authentischsten Form eine unerläßliche Kraft für das Wohl, die Eintracht und den Frieden unter den Völkern ist. Sie appelliert an das Edelste im Wesen der Menschen. Sie nährt die Hungernden und kleidet die Nackten. Sie heilt die physischen und psychologischen Wunden des Krieges. Sie bietet Flüchtlingen Asyl und Migranten Gastfreundschaft. Sie fördert den Frieden in den Herzen, was wiederum Eintracht in die menschliche Gesellschaft bringt. Sie knüpft Bande der Solidarität, die jede Form des Mißtrauens überwinden, und durch Vergebung bringt sie Stabilität in einst gespaltene Gesellschaften.

Vor 20 Jahren versammelte der verstorbene Papst Johannes Paul II. Vertreter der Weltreligionen zum Gebet und zu einem Zeugnis für den Frieden. Dieses gemeinsame Zeugnis wurde 1993 während des Krieges in Bosnien und 2002 wiederholt, nach den barbarischen Terroranschlägen am 11. September auf New York und Washington im vorangegangenen Jahr. Unlängst, am 23. Juli dieses Jahres, lud Papst Benedikt XVI. angesichts des sich ausweitenden Konflikts im Libanon die Christen und alle gläubigen Menschen zu einem gemeinsamen Tag des Gebetes und der Buße ein, um von Gott das Geschenk des Friedens für das Heilige Land und den Nahen Osten zu erbitten.

In dieser letzten Generation haben die Weltreligionen, ihre Verantwortlichen und ihre Anhänger immer wieder ihre Bereitschaft zum Dialog und zur Förderung der Eintracht unter den Völkern gezeigt. Gemeinsam haben die Religionen der Welt das Vorbild und den Dienst des Dialogs geboten. Ein aufrichtiger Dialog enthält notwendigerweise die selbstkritische Analyse der Beziehung unserer Traditionen zu jenen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen, die anfällig dafür sind, zur Ursache von Gewalt und Ungerechtigkeit zu werden.

Der Einsatz von Papst Benedikt XVI. für den Dialog

6. Am vergangenen Mittwoch, dem 20. September, wiederholte Papst Benedikt XVI. seine eindeutige Unterstützung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, daß das, was er in der Universität von Regensburg gesagt hatte, »Antrieb und Ermutigung zu einem positiven und auch selbstkritischen Dialog sowohl zwischen den Religionen als auch zwischen der modernen Vernunft und dem Glauben der Christen sein« kann (Ansprache bei der Generalaudienz; in O.R. dt., Nr. 39, 29.9.2006, S. 2). Bekanntlich brachte der Papst sein Bedauern darüber zum Ausdruck, daß einige Stellen seiner akademischen Ansprache Anlaß zu Fehlinterpretationen geben konnten. In Wahrheit wollte er erklären, daß »nicht Religion und Gewalt, sondern Religion und Vernunft zusammengehören« (ebd.), im Kontext der Kritik an einer Gesellschaft, die versucht, Gott aus dem öffentlichen Leben auszuschließen. Vor zwei Tagen, beim Empfang der beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter der muslimischen Länder, fügte er hinzu: »Die Lehren der Vergangenheit sollen uns … helfen, nach Wegen der Versöhnung zu suchen, um im Hinblick auf eine fruchtbare Zusammenarbeit im Dienst der ganzen Menschheit in der Achtung vor der Identität und Freiheit eines jeden zu leben. … Achtung und Dialog verlangen Gegenseitigkeit in allen Bereichen, vor allem in Fragen der Grundfreiheiten, und hier im besonderen der Religionsfreiheit« (in O.R. dt., Nr. 39, 29.9.2006, S. 5).

Auch wenn einerseits die religiöse Motivierung der Gewalt jeglichen Ursprungs klar und entschieden zurückgewiesen werden muß, muß man andererseits jedoch hervorheben, daß im politischen Leben der Beitrag der religiösen Sichtweise der Welt und der Menschheit nicht ignoriert werden darf. Wenn, wie der Papst betonte, die Vernunft sich taub stellen würde gegenüber dem Göttlichen und Religion in den Bereich der Subkultur abgedrängt würde, dann käme es automatisch zu gewaltsamen Reaktionen, und gewaltsame Reaktionen sind stets eine Verfälschung wahrer Religion. Indem er die Offenheit politischer und kultureller Aktivität für die Transzendenz verteidigte, beabsichtigte der Heilige Vater nichts anderes, als einen entscheidenden Beitrag zum Dialog zwischen den Kulturen zu leisten und das westliche Denken für das reiche Erbe aller Religionen zu öffnen.

Es ist Aufgabe aller Beteiligten – der bürgerlichen Gesellschaft wie der Staaten –, Religionsfreiheit und eine gesunde gesellschaftliche Toleranz zu fördern, die Extremisten bereits entwaffnet bevor sie beginnen können, andere mit ihrem Haß gegen das Leben und die Freiheit anzustecken. Das wird ein wesentlicher Beitrag zum Frieden unter den Völkern sein, denn der Friede kann nur aus den Herzen der Menschen geboren werden.

Schluß

7. Dies ist mein aufrichtiger Wunsch und abschließend habe ich nun die Ehre, Ihnen, Frau Präsidentin, und den hier vertretenen Völkern die herzlichen Grüße Seiner Heiligkeit Papst Benedikts XVI. zu übermitteln. Für die Beratungen dieser Generalversammlung erbittet er den reichen Segen des allmächtigen Gottes.

Vielen Dank, Frau Präsidentin.

     

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