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"Im Anfang war das
Wort" - es ist das Wort, das mich verstehen läßt, daß es Gott war und daß
es ewig ist
"Im
Anfang war das Wort. Wer sagt das? Johannes der Fischer. Er sagt es jedoch nicht
als einfacher Fischer, sondern sozusagen als Fischer menschlicher Gefühle, denn
er sollte nunmehr nicht Fische fangen, sondern die Menschen beleben. Das,
was er sagt, ist nicht einfach seine eigene Lehre, sondern die Lehre dessen, der
ihm die Kraft gab zu beleben. Der Fischer war stiller als die Fische, die er
vorher fing, und schweigsamer über die göttlichen Geheimnisse, weil er nicht
den Urheber seiner Stimme kannte. Aber als er belebt wurde von Christus ,
hörte er die Stimme in Johannes und erkannte das Wort in Christus. Daher
wußte Johannes voll des Heiligen Geistes, daß der Anfang nicht in der
Zeit, sondern über den Zeiten ist: er verließ die Welt und sagte, indem er mit
dem Geist über jeden Angang sich erhob: Im Anfang war das Wort. [...]
Und das Wort war bei Gott . Das bedeutet, daß das, was
er vorher gesagt hat, in dem Sinne verstanden werden muß, daß das Wort war
wie der Vater war, weil es schon immer mit dem Vater, im Vater und beim
Vater war. [...] Es gehört zum Wort, beim Vater zu sein, wie es zum Vater gehört,
mit dem Wort zu sein, denn wir lesen, daß das Wort bei Gott war. Wenn es
also deiner Meinung nach eine Zeit gab, in der es nicht war, dann war deiner
Meinung nach im Anfang auch nicht der, bei dem das Wort war. Es ist das Wort,
das es mir sagt, es ist das Wort, das mich verstehen läßt, daß Gott war. Wenn
ich glaube, wie ich glaube, daß das Wort ewig ist, kann ich nicht an der
Ewigkeit des Vaters zweifeln, dessen Sohn ewig ist."
Ambrosius, De incarnationis dominicae sacramento
(III, 15-18)
Gebet
Herr, sei Du meine Hilfe und mein Erlöser: Hilfe bei guten
Taten, Erlöser von schlechten; Hilfe, damit ich in deine Liebe wohne, Erlöser,
um mich von meiner Unzulänglichkeit zu befreien.
hrsg. von der Päpstlichen Universität "Augustinianum"
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