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Nach seiner „Bekehrung“
durchquert Paulus auf der Straße nach Damaskus einen
Teil Kleinasiens (die heutige Türkei), Syriens und
Arabiens (das heutige Jordanien) bis nach Jerusalem,
bevor er sich in Richtung Europa nach Griechenland
und schließlich nach Rom wendet. Wir können seine
Reisen mit ziemlicher Sicherheit auf die Jahre um 50
n.Chr. datieren.
Die
erste Reise
Von Antiochia nach Zypern und in den Süden
Anatoliens (Perge, Antiochia in Pisidien, Ikonion,
Lystra und Derbe) predigen Paulus und Barnabas
voller Eifer in den Synagogen die frohe Botschaft
von der Auferstehung und dem Heil Christi und
gründen Gemeinschaften. Damals entzweien sich die
Juden, und Paulus wendet sich anschließend den
Heiden zu.
Die
zweite Reise
Von Silas begleitet, bestand Paulus’ erstes Vorhaben
darin, die von ihm gegründeten Gemeinschaften in
Süd-Anatolien zu besuchen (in Lystra trifft er
Timotheus, der sie auf der Reise begleitet). Sie
setzen ihre Reise Richtung Nordwesten bis zu den
Dardanellen nach Troas fort; von dort ziehen sie
nach Griechenland. Paulus gründet Kirchen in
Philippi, Thessalonich, Athen und Korinth. Dann
kehrt er über Ephesus und Cäsarea nach Antiochia,
seiner Ausgangsstation, zurück. In Antiochia wurden
die Gläubigen zum ersten Mal „Christen“ genannt (Apg
11,26).
Die
dritte Reise
Es ist eine Reise der Konsolidierung. Zusammen mit
Timotheus und Titus schaut Paulus noch einmal nach
den von ihm gegründeten Kirchen in Anatolien und
Griechenland. Er schifft sich erneut Richtung Tyrus,
Cäsarea und Jerusalem ein, wo er festgenommen wird.
Die Reise in
Gefangenschaft
Die Reise des Gefangenen nach Rom ist keine
Missionsreise; dennoch lässt sein Bemühen um
Bekehrung nicht nach.
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