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JOHANNES PAUL II.

ANGELUS

V. Sonntag der Fastenzeit, 13. März 2005

 

Liebe Brüder und Schwestern!

1. In diesen Tagen meines Aufenthaltes hier in der Gemelli-Klinik nehme ich in besonderer Weise die Gegenwart und Aufmerksamkeit der vielen Mitarbeiter der Massenmedien wahr. Heute möchte ich ein Wort der Dankbarkeit an sie richten, denn ich weiß, mit welchen Opfern ihr wertvoller Dienst verbunden ist, durch den sich die Gläubigen in allen Teilen der Welt mir näher fühlen und mich mit ihrer Zuneigung und ihrem Gebet begleiten können.

2. Die Massenmedien spielen in unserem Zeitalter der globalen Kommunikation eine sehr wichtige Rolle. Groß ist auch die Verantwortung derer, die in diesem Bereich arbeiten und aufgerufen sind, stets genaue Informationen zu geben, die die Menschenwürde respektieren und dem Gemeinwohl dienen.

In der gegenwärtigen Fastenzeit, in der die Menschen eingeladen sind, sich in Fülle vom Wort Gottes zu nähren, möchte ich zudem daran erinnern, daß man den Geist auch durch Radio, Fernsehen und Internet stärken kann. Daher bin ich allen dankbar, die sich durch die Nutzung der Massenmedien diesen neuen Formen der Evangelisierung widmen.

3. Bitten wir schließlich die allerseligste Jungfrau Maria, sie möge uns bei einer guten Vorbereitung auf die Karwoche helfen, die am kommenden Sonntag beginnt. Ich hoffe, daß viele junge Menschen am feierlichen Palmsonntagsgottesdienst auf dem Petersplatz teilnehmen werden. Er wird uns in gewisser Weise auf den Weltjugendtag vorbereiten, der in Köln, in Deutschland, stattfinden wird.


Nach dem Angelusgebet, das der Substitut im Päpstlichen Staatssekretariat, Erzbischof Leonardo Sandri, mit den Gläubigen auf dem Petersplatz betete, konnten alle die Stimme des Heiligen Vaters hören:

»Liebe Brüder und Schwestern, danke für euren Besuch. Witam Wadowice! [Ich grüße Wadowice!] Ich grüße die Legionäre Christi. Allen wünsche ich einen schönen Sonntag und eine gute Woche.«

 

© Copyright 2005 - Libreria Editrice Vaticana

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