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21 - 14.10.2008
INHALT
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FÜNFZEHNTE GENERALKONGREGATION (DIENSTAG, 14. OKTOBER 2008,
-NACHMITTAG )
- MITTEILUNGEN
FÜNFZEHNTE GENERALKONGREGATION (DIENSTAG, 14. OKTOBER
2008 - NACHMITTAG)
- BEITRÄGE IN DER AULA
(FORTSETZUNG)
- AUDITIO DELEGATORUM
FRATERNORUM (II)
- ERKLÄRENDE
AUSFÜHRUNG DER LECTIO DIVINA
Heute, Dienstag, 14. Oktober 2008, hat um 16.30 Uhr mit dem Gebet
Adsumus die Fünfzehnte Generalkongregation mit Fortsetzung der
Beiträge der Synodenväter in der Aula zum Synodenthema Das Wort
Gottes im Lebem und in der Sendung der Kirche begonnen.
Turnusmäßiger Delegierter Präsident S.Em. Kardinal George Pell,
Erzbischof von Sydney (AUSTRALIEN).
Bei dieser Generalkongregation, die um 19.00 Uhr mit dem Gebet
Angelus Domini geschlossen wurde, waren 233 Väter anwesend.
BEITRÄGE IN DER AULA
(FORTSETZUNG)
Es haben bei dieser Fünfzehnten Generalkongregation folgende Väter
das Wort ergriffen:
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S.Exz. Peter MARZINKOWSKI, C.S.Sp., Bischof von Alindao
(ZENTRALAFRIKANISCH REPUBLIK)
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S.Exz. José Sotero VALERO RUZ, Bischof von Guanare (VENEZUELA)
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S.Exz. Peter Antony MORAN, Bischof von Aberdeen (SCHOTTLAND)
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S.Exz. António Maria BESSA TAIPA, Titularbischof von Tabbora,
Weihbischof von Porto (PORTUGAL)
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Kardinal Antonio María ROUCO VARELA, Erzbischof von Madrid,
Präsident der Bischofskonferenz (SPANIEN)
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S.Exz. Phillip PÖLLITZER, O.M.I., Bischof von Keetmanshoop (NAMIBIA)
-
S.Exz. Rimantas NORVILA, Bischof von Vilkaviškis (LITAUEN)
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S.Exz. Velasio DE PAOLIS, Titularerzbischof von Telepte, Präsident
der Präfektur der wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen
Stuhls (VATIKANSTADT)
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S.Exz. Jean Gaspard MUDISO MUND'LA, S.V.D., Bischof von Kenge
(DEMOCRATISCHE REPUBLIK KONGO)
-
S.Exz. Johannes Harmannes Jozefus VAN DEN HENDE, Bischof von Breda
(NIEDERLANDE)
Hier im Folgenden die Zusammenfassungen der Beiträge:
-
S.Exz. Peter MARZINKOWSKI, C.S.Sp., Bischof von Alindao
(ZENTRALAFRIKANISCH REPUBLIK)
Wir haben festgestellt, dass die Katechumenen das Wort Gottes,
obwohl es im Mittelpunkt der Katechese steht, nicht kennen. Deshalb
sollte man die Beziehung zwischen Katechese und Bibelapostolat
dringend neu überdenken.
Die sozio-ökonomische und politische Situation der
Zentralafrikanischen Republik ist katastrophal und verschlechtert
sich immer mehr. Die Bevölkerung hat keine Hoffnung mehr und
versinkt in Lethargie und Angst. Die Menschen fallen in die
Praktiken der traditionellen Religion zurück, da das Christentum
keine Antwort auf ihre Erwartungen zu haben scheint. Zahlreiche
Jugendliche haben keine Zukunft mehr und wenden sich
fundamentalistischen Sekten und charismatischen Gruppierungen zu, um
die Elendssituation, in der sie sich befinden, zu verdrängen und zu
vergessen.
Die Bischofskonferenz sieht die Notwendigkeit, wieder eine biblische
Pastorale in die Tat umzusetzen. Nur ein tief im Wort Gottes
verwurzelter Glaube kann das zentralafrikanische Volk von seiner
Niedergeschlagenheit befreien, um ihm Hoffnung zu geben auf eine
menschlichere Zukunft und um die Werte des Evangeliums vorzuschlagen
für den Aufbau einer neuen Gesellschaft.
Wir wollen eine mit den Armen solidarische Kirche werden nach dem
Bild Gottes, der die Ausgeschlossenen liebt.
[00211-05.03] [IN179] [Originalsprache: Französisch]
-
S.Exz. José Sotero VALERO RUZ, Bischof von Guanare (VENEZUELA)
Das Instrumentum laboris erwähnt unter Nr. 39: “Die drei Elemente,
die die tiefste Natur der Kirche ausmachen: die Verkündigung des
Wortes Gottes (kerygma-martyria), die Feier der Sakramente
(leitourgia) und die Ausübung des Dienstes der Liebe (diakonia)”.
Den vier griechischen Worten: kerygma-martyria, leitourgia e
diakonia fehlt das Wort categen. Fünf wichtige Worte im Neuen
Testament und in der Kirchengeschichte.
Im Pastoralplan der Neuevangelisierung sind diese fünf Worte
Schlüsselworte.
In der Synode über die Evangelisierung treten die Worte
kerygma-martyria hervor. So wie im Dokument Evangelii Nuntiandi von
Paul VI.
Das Wort categen tritt bei der Synode über die Katechese und im
Dokument Catechesi tradendae von Johannes Paul II. hervor; und auch
im Katechismus der Katholischen Kirche und im Allgemeinen
Direktorium für die Katechese.
Das Wort leitourgia tritt während der Synode über die Eucharistie
und im Synodendokument Sacramentum Caritatis hervor.
Das Wort diakonia zeigt sich besonders in der Enzyklika Deus caritas
est.
Mit diesen fünf griechischen Worten (kerygma-martyria, categen,
leitourgia e diakonia) hat der Heilige Geist mit dem Wort Gottes die
Kirche in der Welt aufgebaut und tut dies weiterhin.
[00251-05.03] [IN198] [Originalsprache: Spanisch]
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S.Exz. Peter Antony MORAN, Bischof von Aberdeen (SCHOTTLAND)
DAS WORT GOTTES, DAS IMMER WIEDER NEU IST
Vorhergehende Redner haben folgendes hervorgehoben
(1) tiefgehende Christologische Aspekte im Wort Gottes
(2) die Bewahrung vom Wort Gottes unter Verfolgung und Armut
(3) praktische Ausbildung der Leser und anderer
Ich möchte über das Wort Gottes als etwas sprechen, das ständig neu
ist.
Ich nenne ein exegetisches Beispiel (Joh 2: Cana)
und ein Beispiel aus der Rolle des Lesers bei der Liturgie.
[00252-05.03] [IN199] [Originalsprache: Englisch]
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S.Exz. António Maria BESSA TAIPA, Titularbischof von Tabbora,
Weihbischof von Porto (PORTUGAL)
1. In Kap. I über das Gotteswort wäre es meiner Ansicht nach
richtig, auf die Eucharistie Bezug zu nehmen. In der Eucharistie
drückt sich das Gotteswort, das Gotteswort, das zum Wort wurde,
tatsächlich in all seiner ganzen Kraft, Bedeutung und
Leistungsfähigkeit aus.
Es wäre eine Art der Hilfe, um die Liturgie des Gottesworts und die
Liturgie der Eucharistie als eine einzige liturgische Aktion zu
verstehen.
2. In Kap. II spricht man von der Heiligen Schrift. Auch hier könnte
man eine Beziehung zwischen der Heiligen Schrift, dem Mysterium der
Bibel und dem Mysterium der Eucharistie festsetzen. Wenn wir in der
Eucharistie das geweihte Brot empfangen, dann können wir demzufolge
auch sagen, dass die Bibel das geweihte menschliche Wort ist.
Das würde dabei helfen, die Heilige Schrift auch wie ein besonderes,
heiliges, menschlich-göttliches Buch zu betrachten.
3. Schlussendlich in Bezug auf Kap. V, Nr. 41, schlage ich vor, dass
wir als entscheidenden Faktor für das Hören auf das Gotteswort, das
wir in der Bibel suchen, außer dem Glauben, dem eifrigen Lesen, dem
anspruchsvollen Studium, dem Gehorsam, der Armut und Freiheit, von
denen unter Nr. 41 gesprochen wird, auch die Aufmerksamkeit auf die
Welt und die Geschichte erwähnen sollten. Es geht um die Welt der
Menschen. Wir hören zu, sehen und verstehen das, was passiert. Wir
wissen es. Ich denke auch, dass es notwendig ist, diese Welt ,
unsere Welt, zu lieben. Die Welt mit ihren Schmerzen und Leiden,
Enttäuschungen und Ängsten, bei ihrer Suche nach Frieden, einem
Leben in Würde, in dem Menschen oft auf falsche Wege geraten. Das
Leben in all seinen Formen zugunsten des Menschen und seiner
menschlichen Würde zu lieben.
Das wird helfen, das Gotteswort auf den Weg der Aktualisierung zu
bringen und erlaubt, in all das Unerschöpfliche der Neuheit
einzudringen, die mit jeder neuen Zeit einhergeht.
[00260-05.02] [IN208] [Originalsprache: Italienisch]
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Kardinal Antonio María ROUCO VARELA, Erzbischof von Madrid,
Präsident der Bischofskonferenz (SPANIEN)
Das Gotteswort, der “Sauerteig” der modernen Kulturen
Wenn man versucht, das Gotteswort zum “Sauerteig” der modernen
Kultur zu machen, muss man voraussetzen, dass die Charakteristiken
berücksichtigt werden, die vor allem auf den europäischen und
amerikanischen Kontext zutreffen, nämlich eine immanente Auffassung
vom Menschen und der Welt ohne explizite oder implizite Bezugnahme
auf Gott, den Schöpfer, und Gott, den Erlöser der Menschheit. Diese
Charakteristik ist besonders gut in der sozial politischen und
juristischen Kultur zu erkennen. Der moderne radikal-laizistische
Staat bekam im XX. Jahrhundert totalitäre Formen im sowjetischen
Kommunismus und im Nationalsozialismus. Natürlich lebte er auch in
der modernen Kultur im sozialen und rechtlichen Bereich weiter und
bewirkte eine christliche Lebensauffassung. Ausgehend von dem “Ius
gentium” der Schule von Salamanca ergab sich auch die Rückkehr zum
Naturrecht. Die postmoderne Zeit besiegelt die negativsten Aspekte
der modernen Auffassung vom Menschen und der Gesellschaft sowie
ihrer politisch-rechtlichen Ordnung und lässt einen existentiellen
Nihilismus und eine “Diktatur” des ethischen Relativismus zu. Dass
man die Frage des “Rechts auf Leben” im Recht so behandelte, als ob
der Staat unbegrenzt darüber verfügen könnte, stellt einen beredten
Beweis dafür dar. Aus diesem Grund brauchen wir dringlich eine
kulturelle Antwort des Evangeliums, damit im ehrlichen Dialog
zwischen Glauben und Vernunft im öffentlichen Leben die Wahrheit
über Gott den Schöpfer und Erlöser der Menschheit bekannt wird:
“Gott, der Liebe ist”. Die Laien müssen Gottes aktivste Helfer sein.
[00172-05.03] [IN148] [Originalsprache: Spanisch]
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S.Exz. Phillip PÖLLITZER, O.M.I., Bischof von Keetmanshoop (NAMIBIA)
Im Instrumentum Laboris vermisse ich die Sichtbarkeit von zwei
wesentlichen Themen: Den Hl. Geist und die Missio ad extra. Beide
Aspekte gehen im theologischen Fachjargon so ziemlich unter. Wohl
sind sie öfters implizit genannt; doch ich möchte sie sehr, sehr
viel mehr explizit dargestellt und angewendet sehen.
1.Der Heilige Geist:
Wo bleibt der Hl. Geist im Instrumentum Laboris? Zwischen den Zeilen
in beiläufigen Aussagen versteckt? Wenn das Wort Gottes total und in
jeder Hinsicht durch den Heiligen Geist gegenwärtig geworden ist und
wird damals wie heute, dann sollten wir das auch sehr deutlich so
sagen. Die Strategien der Verkündigung müssen unmissverstaendlich in
der Perspektive des Hl. Geistes dargestellt/praktiziert werden.
2. Missio ad extra:
Ich meine nicht die "Missionsterritorien", sondem die
Missionsaufgabe vor der Haustüre! Das gute Beispiel allein ist
genügt nicht. Das direkte Wort ist ebenso nötig fuer die Abständigen
wie für die Abermillionen von Nichtchristen, die heutzutage im
Abendland gleichsam direkt in die Arme der Mutter Kirche laufen. Was
tut Mutter Kirche? Sie zittert verzagt. Im. Klartext: Tun wir genug,
direkt und bewusst, für die Abständigen und Immigranten? Der Hl.
Geist kann durch uns auch jene ansprechen, die vom säkularen oder
ethnischtraditionellen Geist/Ungeist im Bann gehalten werden!
[00212-05.02] [IN180] [Originalsprache: Deutsch]
-
S.Exz. Rimantas NORVILA, Bischof von Vilkaviškis (LITAUEN)
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, was unter Nr. 57,
Instrumentum laboris, über die Forschung der so genannten
“Geschichte der Auswirkungen der Bibel” in der gemeinsamen Kultur
und Ethik steht. Wir dürfen nicht die Früchte des Gottesvolks
vergessen, die als Samen im Herzen der Gläubigen und aller Menschen
guten Willens - und deshalb in der ganzen Geschichte - zur Reife
kamen und das auch weiterhin tun werden. Diese reichen Früchte -
“die dreißigfach, ja sechzigfach und hundertfach Frucht bringen (Mk.
4, 20) - dürfen nicht vergessen werden, auch wenn sie unter
“Zwietracht” verborgen sein mögen. Es wäre angebracht zu beweisen,
dass “die Geschichte der Gnade und Wahrhaftigkeit” nicht auf die
“Geschichte der Sünde”herunter gestutzt werden darf.
Die Kirche Christi musste in ihrer tausendjährigen Geschichte immer
wieder verschiedene Herausforderungen annehmen, und so scheint auch
der jetzige Augenblick nicht ohne Auswege zu sein. Wir haben weder
Glauben noch Hoffnung verloren und machen auch heute rmutigende
Erfahrungen, die - an erster Stelle für uns selbst - bestätigen,
dass die Sendung der Kirche zu jeder Zeit und an jedem Ort, deshalb
auch in der heutigen Zeit, erfolgen kann. Wir dürfen den Mut nicht
verlieren, auch wenn wir müde sind, weil wir zu wenig Mitarbeiter
haben, die Ressourcen beschränkt sind und die Reaktion auf unsere
Initiativen nicht immer ermutigend ausfällt. Auch die Worte Jesu
wurden nicht immer mit Wohlwollen aufgenommen.
Denken wir an das Gleichnis vom Hausherrn , “der aus seinem reichen
Vorrat Neues und Altes hervorholt (Mt. 13, 52). In diesem Sinne
erwartet man von uns allen, Bischöfen wie Priestern, die wir ein
heiliges Amt haben und dem geweihten Leben angehören, und von allen
unseren Brüdern, den Laien, - dass wir alte und neue Wege finden, um
die Frohe Botschaft zu verkündigen.
Ich möchte mich auch auf Nr. 27, Instrumentum laboris, beziehen, in
der die Rede von den Pilgerfahrten ins Heilige Land ist. Das Heilige
Land wird sehr zu Recht als “das Fünfte Evangelium “ bezeichnet.
Wegen der bekannten Bezugnahmen auf das historische Leben Jesu
stellt das Heilige Land eine privilegierte Gelegenheit für die
Pastoral des Gottesworts und eine tieferen und wahrhaftigere
Kenntnis desselben dar und setzt ein königliches Zeichen
christlicher Solidarität gegenüber den Brüdern und Schwestern, die
dort leben.
[00213-05.08] [IN181] [Originalsprache: Italienisch]
-
S.Exz. Velasio DE PAOLIS, Titularerzbischof von Telepte, Präsident
der Präfektur der wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen
Stuhls (VATIKANSTADT)
Das Wort Gottes ist Gottes Art, sich in den verschiedenen
Abschnitten der Heilsgeschichte schenkend mitzuteilen. Jedesmal,
wenn Gott gibt, wird dem Menschen auch die Möglichkeit zugestanden,
auf die Gabe zu antworten, und er bekommt den Weg gewiesen, den er
gehen soll. Das sittliche Handeln des Christen entsteht nicht durch
die Pflicht, Vorschriften zu befolgen, sondern daraus, dass er ein
neues Geschöpf in Christus ist und durch eine liebende Antwort auf
Gott. Quelle und Ziel des sittlichen Handelns des Christen ist die
Liebe, die notwendigerweise das Wort Gottes befolgt. Der Gläubige
ist berufen, durch die Liebe die Werke des Gesetzes zu vollenden.
Das sittliche Handeln des Christen ist eine österliche Moral, die
darin besteht, in Christus zu sein, im Zeugnis der Liebe zum Vater
und zum Nächsten im Heiligen Geist.
Das II. Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret Ad gentes die
Notwendigkeit einer besonderen Mission hervorgehoben, die in einer
ersten Verkündigung an diejenigen besteht, die nicht den
christlichen Glauben haben (Missio ad gentes). Im Laufe der Zeit
haben viele Faktoren dazu beigetragen, dass das Engagement in dieser
Sendung schwächer wurde. Die Notwendigkeit der Missio ad gentes ist
verbunden mit den grundsätzlichen Wahrheiten des christlichen
Glaubens, der besonders in der Erklärung Dominus Iesus
(Einzigartigkeit und Universalität des Heilmysteriums von Jesus
Christus; Einzigartigkeit und Einheit der Kirche). Die Enzyklika
Redemptoris Missio aus dem Jahre 1990 weist auf die Notwendigkeit
der Missio ad gentes hin.
Die Verwirrung zwischen dem, was einerseits Sendung als Seelsorge
oder Neuevangelisierung ist und andrerseits, was “missio ad gentes”
ist, besteht immer noch.
Ich denke, dass diese Synode sich notwendigerweise von Redemptoris
Missio inspirieren und das Engagement der Kirche in Missio ad Gentes
hervorheben muss. Die erneuerte Lebendigkeit der Kirche, besonders
das neue Engagement in der Sendung ad gentes, hat sich im Lauf der
Geschichte bewiesen.
Man sollte daran erinnern, dass sich heute mit den Migrationen neue
Horizonte auftun. Ein Großteil der Migranten, die zu uns kommen,
sind keine Christen. Die Teilkirchen sind nicht nur ihnen gegenüber
im Sinne des Prinzips der christlichen Nächstenliebe gastfreundlich,
sondern müssen auch Wege finden, um allen Menschen das Mysterium von
Christus, dem Heiland, zu verkünden. In diesem Werk der
Evangelisierung muss die Zukunft der Kirche gesehen werden.
[00216-05.05] [IN184] [Originalsprache: Italienisch]
-
S.Exz. Jean Gaspard MUDISO MUND'LA, S.V.D., Bischof von Kenge
(DEMOCRATISCHE REPUBLIK KONGO)
Mein Vortrag betrifft das Bibelapostolat und besonders die
Vorbereitung oder Ausbildung der zukünftigen Priester auf das
Bibelapostolat. Es sollte als Lehrgang auf Universitätsniveau in den
Seminaren und Ausbildungshäusern der Orden eingeführt werden. Ich
beziehe mich auf Instrumentum laboris, Nr. 49, § 4; Sacramentum
caritatis, Nr. 46.
Wenn das Gotteswort die ganze Seelsorge der Kirche inspirieren soll
(Instrumentum laboris, Nr. 48; DV, Nr. 24), müssen wir die
Ausbildung in den Großen Seminaren und in den Ordenshäusern
überdenken und umgestalten, weil das Studium des Gottesworts kein
normales Unterrichtsfach wie andere sein kann und sein wird und mit
diesen nicht zu vergleichen ist.
Das bedeutet, dass die Vorbereitung der zukünftigen Priester sehr
ernsthaft, wissenschaftlich und spirituell erfolgen muss. Wir müssen
leider einen gewissen diesbezüglichen Mangel in der Ausbildung an
den Seminaren beklagen. Beim Studium der Bibel befolgt man vor allem
die lectio scholastica, das “akademische Lesen” der Bibel, wobei vor
allem intellektuelle Kenntnisse vermittelt werden, die zwar
notwendig sind, aber die spirituelle Lesung, d.h. die pastorale
Dimension des Gottesworts, völlig vernachlässigen.
Das Bibelapostolat als akademisches Fach kann genau diesen Mangel
beheben und dem Gläubigen helfen, seinem Herrn zu begegnen, der zu
ihm spricht und ihn in seinem konkreten Leben anruft. Dieser
Lehrgang könnte zwei Ziele haben:
a) bei den Seminaristen das Bewusstsein wecken, dass die Heiligen
Schriften das Gotteswort enthalten, Quelle des christlichen Lebens
und Instrument für den Seelsorger sind;
b) dem Seminaristen helfen, seine Kenntnisse der Heiligen Schriften
in seinem tagtäglichen Leben umzusetzen (vgl. BICAM: Syllabus, Accra
2008, S. 21).
[00217-05.04] [IN185] [Originalsprache: Französisch]
-
S.Exz. Johannes Harmannes Jozefus VAN DEN HENDE, Bischof von Breda
(NIEDERLANDE)
Katechese über die Natur der Kirche im Licht der Heiligen Schrift
verbunden mit der Katechese über die Heilige Schrift in der
Gemeinschaft der Kirche
[00222-05.02] [IN190] [Originalsprache: Latino]
AUDITIO DELGATORUM
FRATERNORUM (II)
Es haben bei dieser Fünfzehnten Generalkongregation folgende
Delegierten Brüder das Wort ergriffen:
-
P. Archibald Miller MILLOY, General Sekretär der "United Bible
Societes" (GROßBRITANNIEN)
-
S.Exz. MARK [Sergej Golovkov], Bischof von Yegorievsk, Vizepräsident
für den Fachbereich für die anderen kirchlichen Beziehungen des
Patriarchates von Moskau (FÖDERATION RUßLAND)
-
S.Exz. SILUAN [Ciprian Şpam], Bischof der orthodoxen-rumänischen
Erzdiozese in Italien (ITALIEN)
-
S.Exz. ARMASH [Hagop Nalbandian], Bischofprimas di Damasco, Siria
(SYRIEN)
-
S.Exz. Rev. Nicholas Thomas WRIGHT, Bischof von Durham,
Anglikanische Gemeinschaft (GROßBRITANNIEN)
Wir veröffentlichen im Folgenden eine Zusammenfassung der Beiträge:
-
P. Archibald Miller MILLOY, General Sekretär der "United Bible
Societes" (GROßBRITANNIEN)
Die United Bible Societies (UBS)(Vereinte Bibelgesellschaften) sehen
es als große Ehre an, als “Besonderer Gast” zu der Synode eingeladen
worden zu sein. Die United Bible Societies arbeiten weiterhin eng
mit der katholischen Kirche in den Pfarreien, auf nationaler und
Weltebene bei der Verkündigung der Dogmatischen Konstitution der
Göttlichen Offenbarung zu, Dei Verbum, dem ersten Dokument des
Zweiten Vatikanischen Konzils, zusammen. Dei Verbum erteilt den
katholischen Christen den ausdrücklichen Auftrag, sich in
Zusammenarbeit mit ihren Schwestern und Brüdern anderer Konfessionen
mit der Übersetzung der Bibel zu beschäftigen. Besonders der in Dei
Verbum enthaltene Ruf nach “einem leichten Zugang zur Heiligen
Schrift sollte für alle christlichen Gläubigen” gelten und führte im
Verlauf der vergangenen 40 Jahre zu 134 Übersetzungen in
Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche. Das Instrumentum Laboris
hat gewiss Recht, wenn es von dem “leichten Zugriff “als einer
Vorbedingung in der Sendung heute spricht. Deshalb ist bedauerlich,
dass die Bibel nur in 438 der 7000 Sprachen auf der Welt vollständig
übersetzt wurde. Die UBS beteiligen sich heute an 646
Übersetzungsprojekten weltweit. Während der Synode werden die UBS
einen neuen Partnerschaftsvertrag mit dem katholischen Bibelverband
unterzeichnen, um Zeugnis für die wachsende Zusammenarbeit
abzulegen, die heute die beiden Organisationen verbindet. In der Tat
sind sehr viele Katholiken in der ganzen Welt zu aktiven Mitgliedern
der Bibelgesellschaften geworden. Die Synode wurde auf ein neues
Projekt “Sie sollen eins sein” aufmerksam gemacht, das erst vor
kurzem von dem Bibelapostolatsausschuss (ECBA) der Katholischen
Bischofskonferenz der Philippinen und der dortigen Bibelgesellschaft
begonnen wurde.
[00199-05.02] [DF006] [Originalsprache: Englisch]
-
S.Exz. MARK [Sergej Golovkov], Bischof von Yegorievsk, Vizepräsident
für den Fachbereich für die anderen kirchlichen Beziehungen des
Patriarchates von Moskau (FÖDERATION RUßLAND)
Als Repräsentant der Russisch-Orthodoxen Kirche möchte ich euch von
unserer historischen Erfahrung erzählen, die verbunden ist mit dem
Thema der Heiligen Schriften.
Seit ihrer Bekehrung zum Christentum im 10. Jahrhundert hatten die
Rus’ die Heiligen Schriften in ihrer eigenen Sprache. Von da an war
der Glaube an Christus unauflöslich mit dem Studium der Bibel
verbunden. Das erste gedruckte Buch in Russland war “Der Apostel” -
ein liturgisches Buch, das das Buch der Apostelgeschichte und die
Briefe der Heiligen Apostel beinhaltete. In Verbindung mit der
Evolution der gesprochenen Sprache veränderte sich auch nach und
nach der Text der slawischen Übersetzung. Die Orthodoxe Kirche hält
es für wichtig, dass die Heiligen Schriften jedermann zugänglich
seien. Die Lesung der Bibel während der liturgischen Feiern ist für
uns jedoch die gültigste Art des Zuhören. Nicht nur müssen die
biblischen Texten jedem zugänglich sein, sie müssen auch
verständlich sein: das ist ein Grundprinzip der Übersetzungen. Die
orthodoxe Theologie verzichtet nicht auf neue Studien zu den
heiligen Texten, aber wir sind trotz allem davon überzeugt, dass die
‘Auslegung der biblischen Texte eng an die Erklärung gebunden sein
muss, die uns die Kirchenväter gaben. Die Treue der Tradition
gegenüber ist die sichere Straße, die uns hilft, dass wir nicht
wegen Meinungsverschiedenheiten vom Weg abkommen. Unsere Kirche
schließt nicht andere Wege aus, damit die Menschen heute dem Buch
der Bücher begegnen können. So kamen in den vergangenen Jahren
insbesondere Platten mit der Lesung des Evangeliums und dem
Psalterium s heraus. So brachte man auch Geschichten aus den
Evangelien und Erzählungen aus der Heiligen Geschichte heraus, die
auf Kinder zugeschnitten wurden.
[00275-05.03] [DF007] [Originalsprache: Italienisch]
-
S.Exz. SILUAN [Ciprian Şpam], Bischof der orthodoxen-rumänischen
Erzdiozese in Italien (ITALIEN)
Vor allem möchten wir Unseren herzlichen Gruß an alle versammelten
Bischöfe und Delegierten bei der XII. Sitzung der Bischöfe der
Katholischen Kirche übermitteln, die aus allen Teilen der Welt
angereist und in diesen Tagen in Rom versammelt sind.
Das Thema dieser Synode “Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung
der Kirche” gehört zu den Themen, die unserer Kirchen am Herzen
liegen und die Rolle hervorheben, unterstreichen und bekräftigt, die
das göttliche Wort in der dynamischen Sendung zu Beginn des 21.
Jahrhundert innehat. In diesem Sinne bringen wir euch mit Freude zur
Kenntnis, dass unsere orthodoxe rumänische Kirche durch die
einmütige Stimme der Bischöfe das Jahr 2008 zum “Jubeljahr der
Heiligen Schrift und der Heiligen Liturgie” erklärt hat. Diese
Tatsache unterstreicht die organische und unzertrennliche
Verbundenheit der Heiligen Schrift und der Heiligen Liturgie,
zwischen dem Wort Gottes und der Heiligen Eucharistie. Der gesamte
liturgische Schatz der Orthodoxen Kirche ist tief durch die Worte
der Heiligen Schrift gekennzeichnet, die bisweilen bis in die Gebete
und die Hymnen hineinreichen, die die Gläubigen während der
verschiedenen Feiern, die sie besuchen, anhören. Auch die Lesungen,
die während der verschiedenen Feiern vorgenommen werden, erfordern
eine hohe Anzahl von Worten Gottes, inspiriert durch die Münder der
Propheten und der Apostel, wenn nicht durch das Buch der Weisheit
oder durch die Psalmen. An erster Stelle findet man unter den
Büchern der Heiligen Schrift, die in unserem traditionalen Kultus am
meisten Gebrauch finden, die Perikopen aus den Briefen des hl
.Apostel Paulus. Bedenken wir, dass der missionarische Eifer des hl.
Paulus uns im europäischen säkularisierten Kontext von heute
inspirieren kann; sein Gebet wird von großer Hilfe bei unserer
missionarischen Aktivität sein. Abschließend beglückwünsche ich da,
dass ihr entschieden habt, über dieses so inspirierte Thema in
diesem Jahr zu debattieren, und wünsche euch, dass die Arbeiten der
XII. Sitzung der Bischofssynode überreiche Früchte für alle
Teilnehmer in der Spiritualität und Seelsorge tragen mögen.
[00274-05.02] [DF008] [Originalsprache: Italienisch]
-
S.Exz. ARMASH [Hagop Nalbandian], Bischofprimas di Damasco, Siria
(SYRIEN)
Das Wort Gottes wurde in Armenien schon im 1.Jh. von den Aposteln
Thaddäus und Bartholomäus verkündigt, die nach ihrer
Missionstätigkeit den Märtyrertod erlitten haben. Die Verkündigung
des Wortes Gottes hat in den darauffolgenden drei Jahrhunderten
Früchte getragen, sodass im Jahre 301 das Christentum in Armenien
zur Staatsreligion erklärt wurde, als erster Staat in der Welt.
Im Laufe der Jahrhunderte hat die Heilige Schrift und die Auslegung
des Wortes die Lehre und die Theologie der Arm. Kirche geprägt. Ja
das Wort Gottes ist zum wahren Lebensinhalt der Armenier geworden,
das sie während der Verfolgungen begleitet hat. Ich möchte nur ein
Beispiel aus der neueren Vergangenheit hier erwähnen. Wie könnten
wir den Genozid überleben, wenn wir nicht an die lebensbringende
Kraft des Wortes geglaubt hätten? Der Glaube an das fleischgewordene
Wort, seiner Kreuzigung und vor allem seiner lebensspendenden
Auferstehung gab uns die Kraft den Völkermord zu überleben. Das
armenische Volk hat durch sein Martyrium ein Zeugnis abgelegt, das
die christliche Identität jeden Armeniers bis heute prägt. Das Wort
Gottes war und ist eine Quelle der Hoffnung und des Überlebens.
Wie sieht die Situation der Verkündigung des Wortes heute in
Armenien aus?
Armenien ist ein postsowjetisches Land. Wie es in der Sowjetzeit
war, ist schon bekannt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion
erleben wir heute in Armenien eine geistliche Wiedererweckung und
ein großes Interesse, das Wort Gottes zu hören. Die Zahl der
Bibelkreise und der Kirchenbesucher nimmt zu. Diese neue
Attraktivität des Hörens des Wortes kann, meiner Meinung nach, in
drei Punkten erläutert werden:
1.Durch das Kennenlernen der Bibel und Teilnahme an Eucharistie und
Gebet findet man seine Wurzeln. Es ist der Glaube seiner Vorfahren,
seiner Großeltern und Eltern.
2.Durch das Sich-Bekennen zum Christentum fühlt man sich als Teil
der großen Welt, ein Mitglied der großen Gemeinschaft der Kirche
Christi.
3.Man will die Bibellesen, verstehen, studieren... denn 70 Jahre ist
man belogen worden, jetzt will man endlich die Wahrheit erfahren.
Die täglichen Situationen führen uns zum Hören des Wortes. Die
Bereitschaft des Hörens des Wortes hat viele Formen und Wege. Das
Wort Gottes ist außerhalb des Gottesdiensts ebenso erfahrbar und
hörbar. Die Verkündigung des Wortes sollte gezielt sein, um in das
Herz und in die Seele der Menschen einzudringen. Das Wort soll für
den Christ eine wegweisende Bedeutung haben. Die Lebenssituationen
helfen uns, das Wort zu suchen. Daher müssen wir als Diener der
Kirche und·Verkünder des Wortes und zu den Zuhörern und Gläubigen
zuwenden, mal ihre Lebenssituation und -Erfahrung kennen lernen.
Ihre Lebenssituationen und Erwartungen können uns den Schlüssel fürs
Öffnen ihrer Herzen geben. Die Heilsbotschaft sollte eine Antwort
auf Ihre Not und Ihre Anliegen sein.
Das ist die Einladung heute zum Hören des Wortes Gottes.
[00279-05.03] [DF009] [Originalsprache: Deutsch]
-
S.Exz. Rev. Nicholas Thomas WRIGHT, Bischof von Durham,
Anglikanische Gemeinschaft (GROßBRITANNIEN)
1. Wir stehen denselben Herausforderungen gegenüber wie Sie: nicht
nur Säkularismus und Relativismus, sondern auch Postmodernität.
Unsicherheit bringt hier Angst hervor: (a) die Bibel könnte uns
Unerwünschtes sagen; (b) ihre Botschaft könnte unterdrückt werden.
2. Eine vierfache Lesart der Schrift als Liebe Gottes: Herz (Lectio
divina, Liturgische Lesungen); Geist (historisches/kritisches
Studium); Seele (Leben der Kirche, Überlieferung, Lehre) und Stärke
(Mission, Reich Gottes). Diese müssen ein Gleichgewicht finden.
3. Insbesondere brauchen wir einen neuen auf die Mission
ausgerichteten Einsatz gegenüber unserer eigenen Kultur. Abschnitt
57 des Instrumentum Laboris besagt, dass Paulus in seinem Einsatz
nur das, was in der Kultur bereits vorhanden ist, reinigt und
erhebt. Aber Paulus tritt auch der heidnischen Idolatrie entgegen,
und das müssen auch wir tun. Insbesondere müssen wir uns mit den
Mitteln der Werkzeuge und Methoden der historisch-kritischen
Forschung einsetzen.
4. Der Höhepunkt des Kanons ist Jesus Christus, insbesondere sein
Kreuz und seine Auferstehung. Diese Ereignisse sind nicht nur
heilbringend. Sie stellen ein hermeneutisches Prinzip zur Verfügung,
das mit der jüdischen Tradition der “Kritik von innen her” verbunden
ist.
5. Maria als Vorbild: Fiat (Geist); Magnifikat (Stärke); Conservabat
(Herz) - aber auch Stabat, geduldig warten in der Seele, der
Tradition und Erwartung der Kirche auf die neue, unerwartete und
vielleicht unwillkommene, aber heilbringende Offenbarung.
[00276-05.02] [DF010] [Originalsprache: Englisch]
ERKLÄRENDE
AUSFÜHRUNG DER LECTIO DIVINA
Nach der Pause und Wiederaufnahme der Arbeiten gab Mons. Nicola
ETEROVIĆ, Erzbischof von Sisak und Generalsekretär der
Bischofssynode eine Erklärung der “Lectio Divina”, die von S.E.R.
Mons. Santiago Jaime SILVA RETAMALES, Titularbischof von Bela,
Weihbischof von Valparaiso (Chile) vorgestellt worden war.
Die Zusammenfassung der Vorstellung wird in den Verlautbarungen Nr.
22 veröffentlicht.
Danach folgten freie Wortmeldungen
MITTEILUNGEN
- PRESSEKONFERENZEN
- BRIEFING DER SPRACHGRUPPEN
- POOLS FÜR DIE SYNODENAULA
- VERLAUTBARUNG
- TELEFONMITTEILUNG
-
ÖFFNUNGSZEITEN DES PRESSEAMTES DES HEILIGEN STUHLS
PRESSEKONFERENZEN
Aus Anlass der Zweiten Pressekonferenz am 16. Oktober 2008, um 12.45
Uhr, sprechen zur Arbeit der XII. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofssynode:
- Kardinal William Joseph LEVADA, Präfekt der Kongregation für die
Glaubenslehre (VATIKANSTADT), Delegierter Präsident Präsident der
XII. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode
- Kardinal George PELL, Erzbischof von Sydney (AUSTRALIEN),
Delegierter Präsident der XII. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofssynode
- Kardinal Odilo Pedro SCHERER, Erzbischof von São Paulo
(BRASILIEN), Delegierter Präsident der XII. Ordentlichen
Vollversammlung der Bischofssynode
- Kardinal Peter Kodwo Appiah TURKSON, Erzbischof von Cape Coast,
Präsident der Vereinigung der Bischofskonferenzen (A.C.E.A.O.)
(GHANA), Präsident der Kommission für Information der XII.
Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode
- S.Exz. Diarmuid MARTIN, Erzbischof von Dublin (IRLAND) Mitglied
der Kommission für Information der XII. Ordentlichen Vollversammlung
der Bischofssynode
- S.Exz. Luis Antonio G. TAGLE, Bischof von Imus (PHILIPPINEN),
Mitglied der Kommission für Information der XII. Ordentlichen
Vollversammlung der Bischofssynode
Aus Anlass der dritten Pressekonferenz zur Arbeit der XII.
Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode am 25 Oktober 2008,
um 12.45 Uhr, sprechen:- S.Exz. Laurent MONSENGWO PASINYA,
Erzbischof von Kinshasa, Präsident der Bischofskonferenz
(DEMOCRATISCHE REPUBLIK KONGO), Sondersekretariat der
Pressekonferenz Konferenz über die Arbeit der XII. Ordentlichen
Vollversammlung der Bischofssynode
- S.Exz. Gianfranco RAVASI, Titularerzbischof von Villamagna di
Proconsolare, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur
(VATIKANSTADT), Präsident der Kommission für die Vorbereitung der
Abschlussbotschaft der XII. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofssynode
- S.Exz. Santiago Jaime SILVA RETAMALES, Titularbischof von Bela,
Weihbischof von Valparaíso (CHILE), Vizepräsident der Kommission für
die Information der XII. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofssynode
BRIEFING DER SPRACHGRUPPEN
Es wird folgende Änderung der im Bollettino Nr. 2 erwähnten
Briefingstellen mitgeteilt; die französische Sprachgruppe trifft
sich nicht mehr im Radio Vatikan, sondern im Presseamt des Heiligen
Stuhls, in einem von Mal zu Mal bekanntzugebenden Raum.
Das achte Briefing der Sprachgruppen wird am Mittwoch, 15. Oktober
2008, um ca. 14.00 Uhr (an den Briefingsstellen und mit den im
Bollettino Nr. 2 erwähnten Pressevertretern) nach Abschluss der
Pressekonferenz in der Aula Johannes Paulus II. des Presseamtes des
Heiligen Stuhls mit der Präsentation des Films “Zeugnis” (Testimony)
nach dem Buch”Ein Leben mit Karol” des Kardinals Stanislaw Dziwisz,
Erzbischof von Krakau, und von Gianfranco Svidercoschi stattfinden.
Es wird daran erinnert, dass das Personal des Fernsehens
(Kameramänner und Techniker) und die Fotografen gebeten werden, sich
für die Akkreditierung an den Päpstlichen Rat für die sozialen
Kommunikationsmittel zu wenden (stark beschränkt).
POOLS FÜR DIE SYNODENAULA
Der siebte “Pool” für die Synodenaula wird für das Eröffnungsgebet
der Achtzehnten Generalkongregation am Freitagmorgen, 17. Oktober
2008, gebildet.
Im Informations- und Akkreditierungsbüro des Presseamtes des
Heiligen Stuhls (in der Eingangshalle rechts) stehen den
Korrespondenten Listen zur Eintragung in die “Pools” bereit.
Es wird daran erinnert, dass das akkreditierte Fernsehpersonal
(Kameramänner und Techniker) und die Fotografen gebeten werden, sich
an den Päpstlichen Rat für die sozialen Kommunikationsmittel zu
wenden, um an den “Pools” für die Synodenaula teilnehmen zu können.
Die Teilnehmer der “Pools” werden gebeten, sich um 08.30 Uhr im
Pressesektor, der sich vor dem Eingang der Aula Paul VI. befindet,
einzufinden. Von dort aus werden sie dann in die Synodenaula
gerufen. Die Korrespondenten werden von einem Assistenten des
Presseamtes des Heiligen Stuhls oder von einem Assistenten des
Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel begleitet.
VERLAUTBARUNG
Die Verlautbarung Nr. 22 zur Arbeit der Fünfzehnten
Generalkongregation der XII. Ordentlichen Vollversammlung der
Bischofssynode am 15. Oktober 2008 wird den akkreditierten
Journalisten bei Abschluss der Generalkongregation zu Verfügung
stehen.
TELEFONMITTEILUNGEN
Während der Bischofssynode wird eine Telefonmitteilung eingerichtet
werden:
- +39-06-698.19 enthält die normalen Verlautbarungen des Presseamtes
des Heiligen Stuhls;
- +39-06-698.84051 enthält die Verlautbarungen der Bischofssynode,
Morgenausgabe;
- +39-06-698.84877 enthält die Verlautbarungen der Bischofssynode,
Abendausgabe;
ÖFFNUNGSZEITEN DES PRESSEAMTES DES HEILIGEN STUHLS
Das Presseamt des Heiligen Stuhls wird während der Dauer der XII.
Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode wie folgt
geöffnet sein:
- Mittwoch 15. Oktober: 09.00 - 20.00 Uhr
- Donnerstag 16. Oktober
- Freitag 17. Oktober: 09.00 - 16.00 Uhr
- Samstag 18. Oktober: 09.00 - 19.00 Uhr
- Sonntag 19. Oktober: 10.00 - 13.00 Uhr
- Von Montag 20. Oktober bis Samstag 25. Oktober: 09.00 - 16.00 Uhr
- Sonntag 26. Oktober: 09.00 - 13.00 Uhr
Das Personal des Büros für Information und Akkreditierung wird wie
folgt zur Verfügung stehen (am Eingang rechts):
- Montag-Freitag: 09.00-15.00 Uhr
- Samstag: 09.00-14.00 Uhr
Eventuelle Änderungen werden so bald wie möglich am schwarzen Brett
des Journalistenraums im Presseamt des Heiligen Stuhls, in den
Verlautbarungen des Informationsausschusses der XII. Ordentlichen
Generalversammlung der Bischofssynode und im Bereich
Serviceinformationen auf der Internetseite des Heiligen Stuhls
bekanntgegeben.
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