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ANSPRACHE VON PAUL VI.
AN DIE KRANKEN AUS ÖSTERREICH

Montag, 7. Oktober 1968

 

Geliebte Söhne und Töchter!

Ihnen allen gilt Unser väterlicher Gruss. Wir danken herzlich für Ihren Besuch, in dem Wir ein Zeichen Ihrer Liebe und Treue zu Uns und Unserem verantwortungsvollen Amt sehen

Sie sind zum Stellvertreter Iesu Christi gekommen, um aus seinem Mund ein Wort der Ermunterung und des Trostes zu vernehmen. Was können Wir Ihnen Schöneres und Tröstlicheres sagen als, dass Iesus Christus Sie liebt und Ihnen als Ihr Bruder nahe ist? Das Evangelium berichtet fast auf jeder Seite davon, dass Er Kranke geheilt und Trauernde getröstet hat. In Seiner grossen Liebe zu den Menschen hat Er selbst bittere Leiden auf sich genommen und sie dem himmlischen Vater dargebracht zum Heil der Welt. Von daher erhalten auch Sie eine grosse und verantwortungsvolle Aufgabe: mit Iesus Christus Ihr Leiden dem Vater im Himmel aufzuopfern zum Segen für die ganze Kirche, für das wahre und bleibende Glück der Menschheit und für den Frieden in der Welt.

Ein herzliches Grusswort möchten Wir auch an das begleitende Pflegepersonal richten. Gott weiss am besten um Ihr selbstloses Arbeiten im Dienste der kranken Menschen. Er wird Ihnen alle Mühen und Entsagungen lohnen.

Als Unterpfand göttlicher Kraft und göttlichen Trostes erteilen Wir, Ihnen allen, geliebte Söhne und Tochter, von Herzen Unseren Apostolischen Segen, in den Wir auch alle Ihre Angehörigen daheim einschliessen. 

   



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