JOHANNES PAUL II.
GENERALAUDIENZ
Mittwoch, 4. November 1998
Liebe Schwestern und Brüder!
Die Heilige Schrift und die Tradition verkünden uns, daß die
Toten am Ende der Zeiten auferstehen und daß es ein ewiges Leben
gibt. Mit der Menschwerdung des Wortes hat Gott menschliches Fleisch
angenommen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er es für den
Menschen möglich gemacht, an seiner Herrlichkeit teilzuhaben. Durch
die Gaben des Geistes und durch den verherrlichten Leib Christi in der
Eucharistie erfüllt Gott der Vater die ganze menschliche Existenz und
gewissermaßen auch den Kosmos, der diesem Ziel zustrebt.
Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das
Offenbarwerden der Söhne Gottes
, und soll von der Sklaverei und
Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder
Gottes. (vgl. Röm 8,19-21).
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Mit diesen Gedanken grüße ich die Pilger und Besucher, die
aus den Ländern deutscher Sprache nach Rom gekommen sind. Unter ihnen
heiße ich besonders willkommen: die Behindertengruppen des
Malteser-Hilfsdienstes aus Landshut und Leverkusen sowie die Ehepaare aus
Forchheim und Bamberg, die ihre Silberhochzeit feiern. Euch allen, Euren
lieben Angehörigen daheim und allen, die mit uns über Radio
Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, erteile ich von Herzen den
Apostolischen Segen.
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