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21 - 17.10.2012
INHALT
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SECHZEHNTE GENERALKONGREGATION (MITTWOCH, 17. OKTOBER 2012 -
NACHMITTAG)
- FILM:
“JERZY POPIELUSKO: MESSENGER OF THE TRUTH”
SECHZEHNTE GENERALKONGREGATION (MITTWOCH, 17. OKTOBER 2012 -
NACHMITTAG)
- RELATIO POST DISCEPTATIONEM
- AUDITIO AUDITORUM (III)
Heute, am Mittwoch, den 17. Oktober 2012, wurde um 16.30 im Beisein
des Heiligen Vaters mit dem Gebet Pro felici Synodi exitu die
Sechzehnte Generalkongregation eröffnet, bei der die Relatio post
disceptationem (Vortrag nach den Beratungen) verlesen wurde.
Turnusmäßiger Delegierter Präsident: S. Em. Kard. Laurent MONSENGWO
PASINYA, Erzbischof von Kinshasa (DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO)
Folgende Auditoren und Auditorinnen haben das Wort ergriffen.
Darauf folgten einige freie Redebeiträge.
An dieser Generalkongregation, die um 19.00 Uhr mit dem
Angelusgebet abgeschlossen wurde, haben 254 Synodenväter
teilgenommen.
RELATIO POST DISCEPTATIONEM
Der Generalrelator S. Em. Kard. Donald William WUERL, Erzbischof von
Washington (USA), hat die Relatio post disceptationem
(Vortrag nach den Beratungen) vorgetragen.
In seinem zweiten Vortrag zum Abschluss der allgemeinen Beratungen
faßte der Generalrelator
die verschiedenen Redebeiträge zusammen, die in den vergangenen
Tagen im Verlauf der Generalkongregationen gehalten worden waren,
und legte einige Richtlinien zur Vereinfachung der Arbeiten der
Circuli minores (Kleinen Arbeitsgruppen) dar.
Im Folgenden veröffentlichen wir den vollen Wortlaut des Textes.
Heiliger Vater,
Synodenväter,
Brüder und Schwestern im Herrn!
"Ihr werdet meine Zeugen sein" (Apg. 1,8)
Die Synode über die neue Evangelisierung für die Weitergabe des
christlichen Glaubens begann mit der Feier der Eucharistie in der
Petersbasilika. Unser Heiliger Vater leitete uns an, indem er uns in
Erinnerung rief, daß eine Idee, die aus dem Zweiten Vatikanischen
Konzil hervorgegangen ist, große Bedeutung für die neue
Evangelisierung hat: die allgemeine Berufung zur Heiligkeit und das
Bewußtsein dafür, daß jeder Christ per definitionem ein
Handlungsträger der Evangelisierung ist. „Eine der tragenden Ideen
des erneuerten Impulses, den das Zweite Vatikanische Konzil der
Evangelisierung gegeben hat, ist die der allgemeinen Berufung zur
Heiligkeit, die als solche alle Christen betrifft (vgl. Lumen
gentium, 39-42).“ Die Heiligen sind Evangelisierer, die durch
ihr Lebenszeugnis das Wort Gottes in die Welt tragen. Zwei Beispiele
für dieses wirkkräftige Werk der Inkulturation des Evangeliums sind
der hl. Johannes von Ávila und die hl. Hildegard von Bingen, die
Papst Benedikt XVI. zu Beginn dieser Synode zu Kirchenlehrern
erhoben hat.
Zu Beginn unserer Beratungen in dieser Aula schenkte unser Heiliger
Vater uns erneut Worte, die uns Inspiration boten. In seiner
Meditation während des Gebets zur Eröffnung rief Papst Benedikt uns
in Erinnerung, daß confessio die erste der beiden großen
Säulen der Evangelisierung ist. Wir müssen die Wahrheit Jesu Christi
kennen und verkündigen. Die zweite Säule jedoch ist caritas –
Liebe. Nur wenn wir das Wort haben, das untrennbar in Liebe gelebt
wird, erlangen wir jene Evangelisierung, die sich diese Synode so
sehr erhofft. „Glaube hat einen Inhalt: Gott teilt sich mit, aber
dieses Ich Gottes zeigt sich wahrhaft in der Gestalt Jesu und wird
ausgelegt im 'Bekenntnis', das uns von der jungfräulichen
Empfängnis, von der Geburt, dem Leiden, dem Kreuz, der Auferstehung
berichtet“ (Meditation, 8. Oktober 2012).
Auch in der Feier am 11. Oktober, in der der Beginn des Jahres des
Glaubens ausgerufen und des 50. Jahrestages der Eröffnung des
Konzils gedacht wurde, gab uns der Heilige Vater eine weitere
wichtige Richtlinie für unsere Arbeit. Er sagte: „Während des
Konzils herrschte eine bewegende innere Spannung angesichts der
gemeinsamen Aufgabe, die Wahrheit und die Schönheit des Glaubens im
Heute unserer Zeit erstrahlen zu lassen, ohne sie den Ansprüchen der
Gegenwart zu opfern, noch sie an die Vergangenheit gefesselt zu
halten: Im Glauben schwingt die ewige Gegenwart Gottes mit, die über
die Zeit hinausreicht und dennoch von uns nur in unserem
unwiederholbaren Heute aufgenommen werden kann“ (Predigt, 11.
Oktober 2012).
In den vergangenen Wochen haben wir aufmerksam die Reflexionen
darüber angehört, was die neue Evangelisierung bedeutet und wie die
Kirche den Anliegen, die zum Ruf unseres Heiligen Vaters nach einer
neuen Evangelisierung geführt haben, am besten begegnen kann.
Gehaltvolle Beiträge von seiten der Synodenväter sowie der
Bruderdelegierten, der Auditoren und der Sondergäste haben unsere
Sitzungen bereichert. Im Ordo Synodi Episcoporum heißt es,
daß es Aufgabe des Generalrelators ist, eine relatio post
disceptationem zu erstellen, die die Diskussionen so gut wie
möglich zusammenfaßt, damit dann der nächste Schritt des Prozesses
folgen kann.
Die folgenden Überlegungen sollen in irgendeiner Form hilfreich sein
für die Diskussionen in den Sprachgruppen (kleinen Arbeitsgruppen),
die die propositiones erarbeiten, die dem Heiligen Vater am
Ende unserer Arbeit unterbreitet werden. Ich füge diesen
Ausführungen auch einige Punkte zur weiteren Entwicklung an.
In dieser relatio werde ich einiges von dem, was zur Sprache
gekommen ist, unter folgenden Überschriften zusammenfassen:
1.Das Wesen der neuen Evangelisierung;
2.Das Umfeld des Dienstes der Kirche in der heutigen Zeit;
3.Pastorale Antworten auf die Gegebenheiten unserer Zeit;
4.Handlungsträger/Teilhaber der neuen Evangelisierung.
1. Das Wesen der neuen Evangelisierung
Aus den Diskussionen der Synode ging sehr deutlich hervor, daß die
Grundlage der neuen Evangelisierung für die Weitergabe des Glaubens
vor allem das Wirken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in der
Geschichte ist. Gott, der Vater, sendet seinen Sohn, der die wahre
Frohbotschaft darüber, was wir in der Kraft des Heiligen Geistes
sind, mit sich bringt. Die Kirche hat Anteil an dieser Bewegung der
göttlichen Selbstoffenbarung, die mit der allerseligsten Jungfrau
Maria beginnt, die durch das Wirken des Heiligen Geistes in ihrem
Leib das Wort Gottes empfängt, das in ihr Fleisch wird, damit es der
ganzen Welt geschenkt werden kann. Das fleischgewordene Wort ist es,
das allen, die an Christus glauben, seine Worte des ewigen Lebens
schenkt. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung sandte Jesus die
Kirche – seine Braut und seinen neuen Leib – in die Welt, um seine
Evangelisierungssendung fortzusetzen.
„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen
Jüngern … und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten
habe“ (Mt 28,19–20).
Jesus hat uns von der Macht der Sünde befreit und vom Tod erlöst.
Die Kirche empfängt von ihrem Herrn nicht nur die wunderbare Gnade,
die er ihr erlangt hat, sondern auch den Auftrag, seinen Sieg
mitzuteilen und bekanntzumachen. Wir sind aufgefordert, das
Evangelium Jesu Christi treu an die Welt weiterzugeben. Die erste
Sendung der Kirche ist die Evangelisierung.
In seiner Meditation zur Eröffnung hat unser Heiliger Vater uns
daran erinnert, daß die Kirche das Wort „Evangelium“ genommen uns es
auf neue, lebenspendende Weise ausgelegt hat, so daß wir durch seine
Verkündigung Anteil haben am prophetischen Dienst der Apostel – der
Kirche.
In derselben Meditation hat unser Heiliger Vater den Primat Gottes
in der Evangelisierung hervorgehoben. Gott ist es, der in der
Geschichte spricht und wirkt. Durch das Feuer des Heiligen Geistes
sind wir berufen, demütig mit Gott zusammenzuwirken durch unser
Bekenntnis des Glaubens und der Liebe, durch das das Wort Gottes
durch uns hindurchgeht, um andere zu berühren.
Die Kirche wird nie müde, die Gabe zu verkündigen, die sie vom Herrn
empfangen hat. Das Zweite Vatikanische Konzil hat uns daran
erinnert, daß die Evangelisierung das Herzstück der Kirche ist. In
Lumen gentium, dem grundlegenden Text und Kernstück der
Reflexion des Konzils über das Leben der Kirche, haben die
Konzilsväter betont: „Diesen feierlichen Auftrag Christi zur
Verkündigung der Heilswahrheit hat die Kirche von den Aposteln
erhalten und muß ihn erfüllen bis zu den Grenzen der Erde“ (17).
Die Pflicht, die erlösende Wahrheit zu verkündigen, ist nicht nur
die Verantwortung des Klerus und der Ordensleute. Im Gegenteil,
diese Synode hat die wichtige Rolle eines jeden Jüngers Christi in
der Sendung, den Glauben zu verbreiten, hervorgehoben. In der
Diskussion wurde hervorgehoben, daß die Teilhabe eines jeden
Katholiken entscheidend und lebenswichtig ist, besonders durch die
eifrige Hingabe und die Gaben, die die gläubigen Laien in die
Evangelisierungssendung einbringen.Frage 1: Durch die Taufe haben
alle Christen eine persönliche Berufung erhalten, die ihnen die
Würde verleiht, Evangelisierer zu sein. Wie kann die Kirche bei
allen Getauften ein größeres Bewußtsein ihrer Verantwortung in
Mission und Evangelisierung fördern?
“Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit” (Hebr
13,8), und als solcher macht er „alles neu“ (Offb 21,5). In
diese Frohbotschaft sind die vielen Gesichtspunkte der
Evangelisierung einbezogen. Einer davon ist die Mission ad gentes,
also die Verkündigung des Evangeliums an jene, die nie von Jesus
Christus gehört haben. Ein weiterer Gesichtspunkt der
Evangelisierung ist die ständige Katechese und das Wachstum im
Glauben, das ein normaler Teil der christlichen Entwicklung ist.
Dann gibt es auch die neue Evangelisierung: die pastorale Hinwendung
an jene, die von Christus gehört und irgendwann einmal begonnen
haben, den Glauben zu praktizieren, aber dies aus irgendeinem Grund
nicht weitergeführt haben.
Frage 2: Zu den dringend notwendigen Aufgaben, die gewöhnlich Teil
des Lebens der Pfarrgemeinde sind, gehört die Erstverkündigung des
Glaubens und ihre stufenweise Weiterentwicklung. Wir kann die
christliche Gemeinde sich der Bedeutung dieser katechetischen Arbeit
und Bildungstätigkeit stärker bewußt werden?
2. Das Umfeld des Dienstes der Kirche in der heutigen Zeit
Am Beginn unserer Bemühungen haben uns die Reflexionen der Bischöfe
aus den fünf Kontinenten sehr geholfen, die zu uns über die
Herausforderungen und zugleich über die Gemeinschaft der Kirche
gesprochen haben. Alle Beiträge haben Aspekte der gegenwärtigen
Situation zum Ausdruck gebracht, unter Bezugnahme auf kontinentale
Synodaldokumente und Apostolische Schreiben des sel. Johannes Paul
II. sowie unseres Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI.
Trotz aller Unterschiede in den Einzelheiten zeigten alle Kontinente
die Notwendigkeit einer neuen Evangelisierung auf, da ihre eigenen
Kulturen vom Säkularisierungsprozeß betroffen sind, wenngleich
dieser in den verschiedenen geographischen Regionen unterschiedlich
zum Tragen kommt.
Zu den Zeichen der neuen Evangelisierung in Afrika, Amerika, Asien,
Ozeanien und Europa gehören kleine christliche Gemeinschaften in
einer Vielzahl von Formen, die zu lebendigen Zentren der
Evangelisierung geworden sind. Wiederbelebte Pfarrgemeinden blieben
weiterhin Bezugspunkt für die Erneuerung der Kirche. Das Handeln der
Laien stellt eine grundlegende und fruchtbare Entwicklung dar.
Einige haben auch den Megatrend der Globalisierung und seine
Auswirkungen, besonders auf junge Menschen, hervorgehoben.
Gleichzeitig haben alle betont, daß Jesus das Herzstück der neuen
Evangelisierung ist.
Eine besonders schwierige Situation trat in den Beiträgen zutage,
die den Nahen Osten betrafen. Wir wurden an die große Bedeutung der
christlichen Präsenz in dieser Region erinnert sowie daran, daß die
dortigen Katholiken sehr dankbar sind für das kürzlich übergebene
Apostolische Schreiben Ecclesia in Medio Oriente und ganz
besonders für den Besuch unseres Heiligen Vaters im Libanon, ein
hochgeschätztes Zeugnis für die Kirche in jenem Teil der Welt, der
jetzt von muslimischem Einfluß beherrscht ist. Man hat sich deutlich
darum bemüht, den interreligiösen Dialog als Werkzeug des Friedens
zu fördern, und auch die Schwierigkeiten, denen die christlichen
Gemeinden gegenüberstehen, wurden anerkannt.
Die Anwesenheit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und
des Erzbischofs von Canterbury, Dr. Rowan Williams, sowie der
Bruderdelegierten zeigte den starken ökumenischen Einsatz der
katholischen Kirche. Das wurde auch von einigen Synodenvätern
erwähnt.
Frage 3: Aus vielen Beiträgen ist deutlich geworden, daß
Übereinstimmung darüber besteht, daß dies ein Augenblick ist, in dem
der Dienst der Kirche neu ausgelotet werden muß - in einer Weise,
die die neue Situation anerkennt, in der die Kirche ihren
immerwährenden Dienst, der Welt das Evangelium Christi zu bringen,
vollbringt. Welche fruchtbaren Erfahrungen sind aus dieser Arbeit
hervorgegangen?
Viele Väter haben über den Säkularismus und die Gleichgültigkeit
gegenüber der Religion gesprochen, die in vielen Teilen der Welt
Teil der Kultur sind. Die Kirche muß sich daher den
Herausforderungen einer Welt stellen, die ihre Inspiration an
anderer Stelle sucht.
Viele Beiträge haben auf die große Unwissenheit über den Glauben –
selbst über elementarste Glaubensinhalte – hingewiesen, die selbst
in jenen Ländern herrscht, die eine lange christliche Geschichte
haben.
Frage 4: Angesichts der abnehmenden Kenntnis der Glaubensinhalte und
der mangelnden Wertschätzung gegenüber der Botschaft des Evangeliums
- welche neuen Schritte wurden unternommen, um besonders den jungen
Menschen die Lehre klar, einnehmend und unverkürzt zu vermitteln?
Die Globalisierung enthält auch einzigartige Herausforderungen. Die
Auswanderung und Einwanderung zahlreicher Menschen haben sie vom
kulturellen, sozialen und religiösen Umfeld ihres Glaubens entfernt.
Viele religiöse und menschliche Werte wurden vom Säkularismus
überschattet.
Ein großer Teil der heutigen Kultur zeigt eine Sichtweise auf, die
das Sozialgefüge der Gesellschaft schwächt. Einige Synodenväter
nannten Beispiele für lokale Gewalt und andere für die Beschränkung
der Religionsfreiheit. All dies ist eine Herausforderung, der die
Kirche in vielen Teilen der Welt gegenübersteht.
Viele Väter sprachen über die Bedeutung der sozialen
Kommunikationsmittel, insbesondere der neuen elektronischen Medien,
im Bestreben der Kirche, ihren Dienst der Verkündigung der
Frohbotschaft auszuführen. Einige wiesen darauf hin, daß es nicht
genügt, das Christentum und christliche Werte einfach nur im
Internet oder in christlichen Filmen darzustellen. Man muß die
Sprache der neuen Medien erlernen. Die Kirche muß die Kunst der
Kommunikation aus dem Gebrauch der modernen sozialen Kommunikation
heraus lernen.
Frage 5: Die Synode hat die ernsten Herausforderungen hervorgehoben,
denen die Kirche heute gegenübersteht und die die Weitergabe des
Glaubens behindern, unter anderem das Nichtvorhandensein von
Transzendenz in einer säkularisierten Kultur. Welche
Herausforderungen enthält die Säkularisierung, und welche
potentiellen und bestehenden Gegenmittel gibt es?
3. Pastorale Antworten auf die Gegebenheiten unserer Zeit
Die Idee der kirchlichen Gemeinschaft muß stärker hervorgehoben
werden, die Verbundenheit mit Gott und daher auch untereinander als
Kirche. Wir haben die Notwendigkeit vernommen, die Sakramente
aufzugreifen, besonders die Sakramente der Initiation, das Sakrament
der Buße und vor allem die Ausrichtung auf die Eucharistie.
Die übergeordnete Notwendigkeit unserer Zeit ist eine geistliche
Erneuerung, die zu verkündigen und herbeizuführen Aufgabe der Kirche
ist. Die geistliche Erneuerung ist das wichtigste Element der neuen
Evangelisierung, da sie der persönlichen Begegnung mit Jesus
Christus bedarf sowie einer Katechese, die unser geistliches
Wachstum fördert.
Frage 6: Die Verkündigung des Evangeliums ist in erster Linie eine
geistliche Angelegenheit, die in einer persönlichen Beziehung zu
Jesus Christus durch die Kirche verwurzelt ist. Wie kann die Kirche
bessere Räume und Zeiten für eine Begegnung mit Christus schaffen
und eine geistliche Erneuerung, Umkehr und Glaubensbildung aller
Getauften besser fördern?
Unsere persönliche Hingabe beruht nicht nur allein auf unserer
individuellen Entscheidung.
Der Erste Petrusbrief ruft uns in Erinnerung: „Ihr seid neu
geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem
Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt“ (1Petr
1,23).
Der Heilige Geist beseelt unsere Hingabe in unserem Bestreben, die
im Credo ausgedrückten Wahrheiten wiederzuentdecken. Der
Geist gibt uns die Kraft, uns dem Leben der Gnade und der Tugend
anzuvertrauen, das in den Sakramenten verheißen ist. Der Geist
festigt unser Vertrauen, uns tief im Innern unseres Herzens zu
öffnen, damit seine Gaben uns die Kraft geben mögen, unseren Glauben
zu leben. Die neue Evangelisierung sollte überfließen in die
Gesellschaft, in der wir leben. Die Kultur ist das Feld der
Neuevangelisierung. Die Kultur nimmt Bezug auf den täglichen Ethos,
die verschiedenen Netzwerke des Verstehens und Bedeutens, aus denen
heraus die vielen täglichen Verbindungen zwischen der Person, der
Gemeinschaft und der Gesellschaft entstehen. Die Kultur ist das
entscheidende Bindeglied zwischen der Person und der Gemeinschaft
sowie zwischen der Gemeinschaft und der Gesellschaft.
In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit hervorgehoben, den
„Vorhof der Heiden“ zu fördern, als großer Beitrag zur
Evangelisation zur Kultur.
Wieder andere wiederum erinnerten die Synode daran, daß die Fürsorge
für die Kranken und Leidenden zum Wesen der Evangelisierung selbst
gehört. Die Kranken, Behinderten und Menschen mit besonderen
Bedürfnissen sind ebenfalls in der Lage, Träger der Evangelisierung
zu sein.
Ein Thema, das immer wieder auftauchte, ist die Notwendigkeit, die
Rolle der Kirche als Anwesenheit Christi selbst in der heutigen Welt
hervorzuheben. Die Kirche steht nicht außerhalb des Heilsplans
Christi. Einige Bischöfe sprachen über die Notwendigkeit, die Rolle
des Lehramts der Kirche wieder zu stärken bei allen, die in die
Glaubenslehre eingebunden sind, auf der Ebene der theologischen
Spekulation ebenso wie im Unterricht an den Grundschulen,
weiterführenden Schulen und Universitäten sowie in allen Formen der
Katechese.
Frage 7: Das christliche Leben zeichnet sich aus durch die
Verwandlung der ganzen Person als Antwort auf den Ruf zur
Heiligkeit. Wie kann die Kirche allen Getauften helfen, den
christlichen Glauben zu leben und als Zeugen der verwandelnden Macht
Gottes in unserer Geschichte zu leben?
Unter den pastoralen Antworten, die beachtliche Erwähnung fanden,
waren die Werke der sozialen Gerechtigkeit und die Werke der
Nächstenliebe als Merkmal des Lebens und des Dienstes der Kirche.
Die Fähigkeit der Kirche, ihre vielen Liebeswerke auszuführen, im
Bereich der sozialen Gerechtigkeit, der Dienstleistung, der
Gesundheitsfürsorge sowie von Erziehung und Bildung wurden als Teil
ihrer Identität betrachtet und als ein Zeichen für andere, das
Wirken der Gegenwart Gottes in unserer Welt zu erkennen.
Frage 8: Das Zeugnis von der Liebe Christi durch die Werke der
Gerechtigkeit, des Friedens und der Entwicklung gehört zur neuen
Evangelisierung. Wie kann die reiche Soziallehre der Kirche den
Glauben besser verkündigen und Zeugnis von ihm geben?
Viele Synodenväter verlangten nach einem neuen Pfingsten. Sie
sagten, im Handeln der Kirche in der heutigen Zeit, in der Kraft des
Heiligen Geistes, den Widerschein der Kraft der frühen Kirche zu
sehen, als die Apostel auszogen, um dem Herrn die ersten Jünger zu
bringen. Viele Väter sprachen über die Ähnlichkeit jener frühen
Tagen der Kirche mit unserer heutigen Zeit. In diesem Zusammenhang
wurde vorgeschlagen, eine feierliche Weihe der Welt an den Heiligen
Geist vorzunehmen.
In der gesamten Kirche sind die Pfarreien bekanntlich der Ort, an
dem der größte Teil des Lebens der Kirche stattfindet. Viele Male
wurde die Bedeutung der Pfarreien zur Entfaltung der neuen
Evangelisierung hervorgehoben, da diese der Ort sind, an dem die
Menschen so viele Erfahrungen mit der Kirche machen.
Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit betont, die Bedeutung kleiner
Glaubensgemeinschaften hervorzuheben, als Grundlage für die
Bemühungen der heutigen Kirche, ein neues Pfingsten hervorzubringen.
Mehrere Synodenväter haben die Aufmerksamkeit auf die kleinen
Gemeinschaften gelenkt und betonten, daß sie nicht von der größeren
Pfarreifamilie getrennt werden dürfen. Jeder Hirte muß in der Lage
sein, mit allen Menschen zu arbeiten, die seiner Obhut anvertraut
sind und darf sich nicht auf einen kleinen Teil davon beschränken.
Frage 9: Pfarrgemeinden und kleine christliche Gemeinschaften nehmen
eine Schlüsselposition in der neuen Evangelisierung ein. Wie können
die Pfarreigemeinden und die kleinen Glaubensgemeinschaften die
pastoralen Initiativen zur neuen Evangelisierung besser fördern und
koordinieren? Wie kann die gewohnte pastoralen Praxis im täglichen
Leben dieser christlichen Gemeinschaften Elemente der neuen
Evangelisierung sein?
Wie haben von der Glaubenserziehung als Ausgangspunkt für eine
Erneuerung oder zur Unterstützung der neuen Evangelisierung gehört,
einer neuen Bekanntmachung der Welt mit Jesus Christus. Einige Väter
hoben die Erziehung und Bildung, besonders von jungen Menschen, als
grundlegenden Teil der neuen Evangelisierung und unserer Fähigkeit,
in die Zukunft voranzuschreiten und Menschen zur Christuserfahrung
zurückzubringen. Einige Synodenväter wiesen auf die Notwendigkeit
hin, praktische und konkrete Wege zu finden, um jungen Menschen eine
angemessene Glaubenserziehung zu geben. Natürlich schließen diese
Gesichtspunkte auch die Unterweisung von Kindern und Jugendlichen
mit ein.
Frage 10: Seit dem Erscheinen des Katechismus der Katholischen
Kirche wurden große Fortschritte in der katechetischen
Erneuerung gemacht. Wie kann die Kirche ein Programm für die
Katechese entwickeln, das sowohl einfach als auch vollständig ist
und zur Suche nach dem Wahren, dem Guten und dem Schönen inspiriert?
Die Jugendlichen sind die Zukunft der Kirche. Wie kann die Kirche
die Jugendlichen besser auf die Großartigkeit der Beziehung zu Jesus
Christus durch die Kirche ausrichten, diese katechetisch vermitteln
und sie auffordern, ihm ihr Leben ganz anzuvertrauen?
Unter diesem Zusammenhang haben einige davon gesprochen, den
Katecheten wieder verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Die
Katecheten können bei der neuen Evangelisierung eine große Hilfe
sein, besonders in den Familien, wenn sie ihren Kindern den Glauben
vermitteln.
Frage 11: Die Katecheten spielen für die Weitergabe des Glaubens
eine entscheidende Rolle. Sollte dies vielleicht der richtige
Zeitpunkt sein, um den Katecheten ein institutionelles, festes Amt
in der Kirche zu geben? Wie kann die Kirche den Katecheten in ihrem
wichtigen Dienst besser beistehen?
Einige Synodenväter sprachen über die Notwendigkeit, die katholische
kerygmatische Tradition zurückzugewinnen, um das Wort Gottes mutig
zu verkündigen, zur Zeit und zur Unzeit, die prophetische Stimme der
Kirche zurückzufordern, die Zeichen der Zeit zu erkennen, die nach
der neuen Evangelisierung verlangen, und eine katholische Antwort
auf diese Zeichen der Zeit zu verkündigen und zu leben.
Im selben Licht haben einige Synodenväter die Bedeutung der
Volksfrömmigkeit als Ausdrucksform des Gottesvolkes für ihren
Glauben hervorgehoben.
Es gab eine beachtliche Übereinstimmung über den Wert von
Pilgerreisen, besonders zu Marienheiligtümern. Dieses Phänomen
bietet große Möglichkeiten für die Evangelisierung.
Es herrscht letztlich die Erkenntnis, daß die neue Evangelisierung
nicht nur ein Programm für den Augenblick darstellt, sondern eine
Weise, auf die Zukunft der Kirche zu schauen und uns alle darum
bemüht zu sehen, zunächst uns selbst zu einer Erneuerung des
Glaubens und dann alle Menschen in unserem Umfeld zur freudigen
Annahme des Lebens im auferstandenen Christus einzuladen.
4. Die Handlungsträger/Teilhaber der neuen Evangelisierung
Der Rolle der Familie wurde Aufmerksamkeit gewidmet. Sie ist das
Werkzeug, durch das der Glaube weitergegeben wird, auch unter
schwierigsten Umständen. Das Familienleben muß unterstützt werden,
besonders heute, da es so sehr unter dem Druck einer neuen,
säkularen Weltanschauung leidet.
Frage 12: Als Hauskirche ist die Familie nicht nur für die
Weitergabe des Glaubens unverzichtbar, sondern auch für die
Erziehung und Herausbildung der menschlichen Person. Wie kann die
Kirche die Familie besser unterstützen und anleiten in ihrem
wichtigen Dienst, das Evangelium zu verkündigen und eine aktive
Rolle in der Weitergabe des Glaubens und der menschlichen Werte
einzunehmen?
Die Synode sprach auch über die grundlegende Rolle der Frau im Leben
der Kirche und insbesondere über den Platz der Familienmutter in der
Weitergabe des Glaubens.
Eine systematische und konsequente pastorale Hinwendung erfordert
die ständige Weiterbildung der Priester im Verständnis der freudigen
Verkündigung des Evangeliums in einer Zeit, die wenig Wissen über
das Geheimnis Christi besitzt.
Bei jenen, die sich auf das Priesteramt vorbereiten, muß das
Verständnis für die Einzigartigkeit ihres Dienstes und seiner
Beziehung zur Evangelisierung herausgebildet werden. Sie müssen auch
im Hinblick auf die Annahme der Tatsache ausgebildet werden, daß sie
ihr Leben dem Dienst an der Kirche als zölibatäre Priester widmen
werden.
Frage 13: Der Priester nimmt einen einzigartigen Platz in der
Evangelisierung und in der Weitergabe des Glaubens ein. Wie kann die
Kirche beim Dienst der Priester einen erneuerten missionarischen
Imperativ fördern?
Die Kirche ist gesegnet durch den Dienst und das Zeugnis
gottgeweihter Frauen und Männer, die auch weiterhin die Liebe
Christi in die Welt tragen, in Form zahlreicher Tätigkeiten. Das
gottgeweihte Leben selbst ist ein Zeichen, das anderen die Wahrheit
des Evangeliums aufzeigt.
Viele haben die Rolle der Laien in der Neuevangelisierung
hervorgehoben. Auf allen Ebenen im professionellen Bereich – in
Erziehung und Bildung, Recht, Politik, Wirtschaft – sowie in allen
Bereichen, in denen Laien sich einsetzen, ist es Aufgabe jedes
einzelnen Katholiken, Menschen einzuladen, zur Glaubenspraxis
zurückzukehren. Dies geschieht mit Worten, aber auch und in erster
Linie durch Taten, durch unser Handeln und unsere Lebensweise.
Frage 14: Die Laien sind unverzichtbar für die Neuevangelisierung.
Wie kann die Kirche die Laien besser in die Organisation der
Ortskirche einbeziehen, so daß Männer und Frauen im Laienstand sich
zusammen mit den Priestern für die Evangelisierung der Gemeinschaft
einsetzen?
Einige Beiträge hoben auch das Phänomen der Migration hervor, das in
unserer Zeit so weit verbreitet ist. Es geschieht oft, daß
Katholiken in ein neues Umfeld kommen und ihren Glauben nicht länger
praktizieren. Sie in der Gemeinschaft willkommen zu heißen und
herzlich aufzunehmen kann eine Form der Neuevangelisierung sein.
Mehrmals wurde die Bedeutung von Maria, Mutter der Kirche und der
Neuevangelisierung, als Vorbild und Patronin für unsere Bemühungen
hervorgehoben. Vor allem ihr Glaube spornt uns an, ebenso zu
antworten. Durch ihren Glauben kam das Wort Gottes in unsere Welt.
In Nachahmung Marias können wir durch unseren Glauben und unser
Zeugnis für das geistliche Leben Veränderungen herbeiführen in der
Welt, in der wir leben.
Wir werden jetzt beginnen, die propositiones zu erarbeiten,
die einen Leitfaden für die Arbeiten dieser Synode darstellen
werden, um dem Heiligen Vater einen Bezugsrahmen für seine
Reflexionen anzubieten. Es scheint es daher angebracht zu sein, aus
den vielen möglichen Themen eine Reihe von Punkten aufzugreifen:
1.Das ungeschuldete Eingreifen der Liebe Gottes in unser Leben, das
auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck kommt, endgültig und in
Fülle jedoch in seinem fleischgewordenen Wort – Jesus Christus;
2.Die Gabe des Heiligen Geistes, der unseren Verstand erleuchtet und
unser Herz fest macht, um Gottes Wort anzunehmen und es zu leben;
3. Christus ist das Subjekt unseres Glaubens, und die persönliche
Begegnung mit ihm lädt uns ein, Jünger zu werden;
4.Wir begegnen Christus in seiner Kirche und durch seine Kirche,
seinen neuen Leib;
5.Christus und sein Evangelium sind das Herzstück der Verkündigung
der Kirche;
6. Alle gläubigen Laien sowie die Ordensleute und der Klerus sind
aufgefordert, offen zu sein für ein neues Pfingsten in ihrem Leben;
7. Die Weitergabe der Glaubensinhalte, des Credo, ist eine
Aufgabe, die allen zukommt, insbesondere in den Familien, den
Pfarrgemeinden und den kleinen Gemeinschaften;
8. Die Pfarrgemeinde ist der Ort, an dem die meisten Menschen das
Leben der Kirche erfahren;
9. Zu den Themen der neuen Evangelisierung gehören auch die Familie,
die Ehe, die Glaubenserziehung, die Religionsfreiheit, die Fürsorge
für die Armen und die Rolle der Laien;
10. Auch die praktischen Ausdrucksformen der
Evangelisierungstätigkeit der Kirche, die erfolgreich zu sein
scheinen, sollten erwähnt werden.
Schluß
Der Same braucht Zeit zum Wachsen. Die gewollte und reflektierte
Aktion einer aufmerksamen und beständigen Hinwendung an nicht
praktizierende Katholiken auf persönlicher Ebene wird neuen Samen
pflanzen, indem wir unser erneut darum bemüht, Gottes Wort zu
verkündigen und es jenen neu anzubieten, die heute der Kirche
fernstehen.
Der Sämann vertraut uns den Samen an. Wir wissen um unsere
Schwierigkeiten, unsere Spannungen, unsere Ruhelosigkeit, unsere
Fehler und unsere menschliche Schwäche. Trotzdem ruft er uns, gibt
uns den Samen in die Hand und vertraut ihn unserer Verantwortung an.
Der Same ist der Beginn der Fruchtbarkeit. Um den Samen zu pflanzen,
sind wir aufgerufen, das Wort Gottes zu leben und es mit Freude zu
teilen.
Maria, Stern der neuen Evangelisierung und Vorbild für jeden Jünger,
Missionar und Evangelisierer, möge für uns Fürsprache halten, auf
daß die Arbeit dieser Synode reiche Frucht hervorbringe zur Ehre
Gottes und zum Heil aller Männer und Frauen.
Danke.
AUDITIO AUDITORUM (III)
Folgende Auditoren und Auditorinnen haben das Wort ergriffen:
-
Sr. Maria Antonieta BRUSCATO, F.S.P., Generaloberin der Töchter des
hl. Paulus (BRASILIEN)
-
Herr Francisco José GÓMEZ ARGÜELLO WIRTZ, Mit-Gründer des
Neokatechumenalen Weges (SPANIEN)
-
P. Zoltán KUNSZABÓ, Ständiger Diakon in der Erzdiözese
Esztergom-Budapest (UNGARN)
-
Dr. Michel ROY, Generalsekretär der "Caritas Internationalis"
(ITALIEN)
-
Frau Lydia JIMÉNEZ GONZÁLEZ, Generaldirektorin des Säkularinstituts
"Cruzadas de Santa María" (SPANIEN)
-
Dr. Florence DE LEYRITZ, Mitglied der Alpha France Vereinigung
(FRANKREICH) und Dr. Marc DE LEYRITZ, Präsident der Alpha France
Vereinigung (FRANKREICH)
-
Prof. Franco MIANO, Präsident der Katholischen Aktion Italiens
(ITALIEN)
Im Folgenden eine Zusammenfassung der Redebeiträge:
- Sr. Maria Antonieta BRUSCATO, F.S.P., Generaloberin der Töchter
des hl. Paulus (BRASILIEN)
Bei diesem meinem Beitrag beziehe ich mich auf die Nummern 59 bis 62
des Instrumentum laboris, die meines Erachtens auf die
Herausforderungen eingehen, der die Kirche heute seitens der
medialen und digitalen Kultur ausgesetzt ist, die immer mehr zum
“‘Ort’ des öffentlichen Lebens und der sozialen Erfahrung” und Raum
für die Evangelisierung werden, an dem sie die Frohe Botschaft
des Evangeliums mit großem Aktionsradius verbreiten können.
Ich preise und lobe Gott für die immer größere Sensibilität, die die
Kirche der Kommunikation gegenüber erweist, die als eine neue Kultur
(Ecclesia in Africa, 71), als erster Areopag der modernen
Zeit (Redemptoris missio, 37), als eine wahre und eigentliche
Kultur anerkannt wird: d. h. als eine Seinsweise, eine Weise, in
dieser Welt zu leben.
Paul VI. war sich dessen sehr wohl bewusst und bekräftigte dies im
Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi folgendermaßen:
“Die Kirche würde vor ihrem Herrn schuldig, wenn sie nicht diese
machtvollen Mittel nützte, die der menschliche Verstand immer noch
weiter vervollkommnet. Dank dieser Mittel verkündet die Kirche die
ihr anvertraute Botschaft ‘von den Dächern’” (Nr. 45).
Die erleuchteten Beiträge der letzten Päpste, vor allem aus Anlaß
des Welttags der sozialen Kommunikationsmittel, haben die
Ortskirchen und andere kirchliche Organisationen angeregt und dabei
unterstützt, die verschiedenen Kommunikationsmittel und heutzutage
auch die neuen Medien professionell zur Verkündigung der
Heilsbotschaft einzusetzen.
In seiner Nr. 62 benennt das Instrumentum laboris einige
Risiken der digitalen Kultur, die aber die Qualitäten der neuen
Kommunikation nicht beeinträchtigen, die imstande sind, Zugang zu
mehr Wissen, Austausch und Solidarität zu ermöglichen. Die Fragen
gehen mehr jene an, die in der Kirche die Kühnheit besitzen, “in
diese ‘neuen Areopage’ zu gehen”: wie kann man ein erfolgreicher
Verkünder des göttlichen Mysteriums sein, das Gemeinschaft ist,
sein, Zeugen der Liebe Gottes, der Hoffnung ist?
Im fernen Jahr 1926 schrieb der sel. Giacomo Alberione, der Gründer
der Paulinischen Familie: “Die Welt bedarf einer neuen,
langanhaltenden und tiefgehenden Evangelisierung ... Dazu sind
angemessene Mittel erforderlich, und Seelen, in denen der Glaube
glüht.”
Dies ist die große Herausforderung, die wir heute annehmen müssen.
[00317-05.04] [UD037] [Originaltext: Italienisch]
- Herr Francisco José GÓMEZ ARGÜELLO WIRTZ, Mit-Gründer des
Neokatechumenalen Weges (SPANIEN)
Der Hebräerbrief sagt: “Da nun die Kinder Menschen von Fleisch und
Blut sind, hat auch er in gleicher Weise Fleisch und Blut
angenommen, um durch seinen Tod den zu entmachten, der die Gewalt
über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die
durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft
verfallen waren.”
Glauben wir wirklich daran, daß die Menschen aus Furcht vor dem Tod
ihr Leben lang der Knechtschaft des Teufels verfallen sind? Wenn wir
es glauben, müßte diese Synode mit dem heiligen Paulus sagen:
“Caritas Christi urget nos. Denn die Liebe Christi drängt uns, da
wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle
gestorben. Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht
mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und
auferweckt wurde.”
Paulus sagt uns, daß Gott die Welt durch die Torheit des Kerygmas,
das die Verkündigung dieser Botschaft ist, erretten wollte.
Der Glaube kommt vom Hören und heute leben wir in einer
säkularisierten Welt, welche die Ohren verschlossen hat.
Wenn wir evangelisieren wollen müßen wir die Zeichen wirken, welche
dem heutigen Menschen die Ohren öffnen. Wie kann aber eine
christliche Gemeinde die Reife des Glaubens in der Liebe und im
Zeichen des Kreuzes und in der vollkommenen Einheit erreichen? Dazu
brauchen wir ein Katechumenat nach der Taufe, das den Glauben
wachsen läßt.
[00311-05.04] [UD031] [Originaltext: Italienisch]
- P. Zoltán KUNSZABÓ, Ständiger Diakon in der Erzdiözese
Esztergom-Budapest (UNGARN)
Mein Beitrag fußt auf einer zwanzigjährigen Missionserfahrung in
Budapest, Ungarn und Zentraleuropa. Dank der folgenden Grundsätze
hat sich das Leben vieler Hundert Menschen, oft von ganzen Familien,
verändert. Der Schlüssel dazu ist sehr einfach: an den geistlichen
Prinzipien der Evangelisierung, so wie sie uns die Kirche in
Auslegung der Heiligen Schrift vorlegt, festhalten und daran
glauben. Das ist verbunden mit dem, was das Instrumentum Laboris in
den Nummern 131 und 141 zur Erstverkündigung des Evangeliums und in
der Nr. 28 zum Inhalt der Frohbotschaft sagt.
Dank der konziliaren und nachkonziliaren Dokumente ist uns der
gesamte Vorgang der Glaubensvermittlung klar vor Augen gestellt. Er
beginnt mit der Verkündigung, dem Kerygma, das die Frohbotschaft
Jesu Christi ist, und schließt den Aufruf zu Umkehr und Buße ein.
Darauf folgt die Katechese, die auf den Glauben aufbaut, der aus dem
ersten Hören der Frohbotschaft erwacht ist. Es ist außerordentlich
wichtig, diesen Vorgang klar vor Augen zu haben und seiner Ordnung
zu folgen.
Dann ist es für die Neuevangelisierung wichtig, mit Klarheit den
grundlegenden Inhalt der Frohbotschaft zu verkünden. Wir müssen
deutlich sagen, daß es sich um eine Heilsbotschaft für damals wie
auch für heute handelt. Die Sünde trennt den Menschen von Gott, und
dies zur Zeit der Apostel genauso wie heute. Wenn wir die
Frohbotschaft treu verkünden werden wir merken, daß dies zu einem
Leben aus den Sakramenten führt. Die Menschen werden sich durch das
Taufwasser reinwaschen wollen, sich durch das Bußsakrament mit Gott
versöhnen wollen und in der Eucharistie mit Christus Gemeinschaft
haben wollen.
Der Höhepunkt meiner Missionstätigkeit war die Budapester
Stadtmission 2007. Auf den Aufruf von Kardinal Perter Erdö hin
arbeitete die gesamte Erzdiözese in noch nie da gewesener Einheit
zusammen, um die Frohbotschaft zu verkünden und mitzuteilen. Die
kerygmatische Verkündigung und die Einladung in die Gemeinschaft der
Liebe, welche die Kirche ist, hat seitdem viele Leben verändert,
besonders unter den Armen, den Wohnsitzlosen und Randgruppen und bei
vielen Jugendlichen.
[00197-05.04] [UD014] [Originaltext: Englisch]
- Dr. Michel ROY, Generalsekretär der "Caritas Internationalis"
(ITALIEN)
Die Werke der Nächstenliebe sind ein konstitutives Element für das
Wesen und den Evangelisierungsauftrag der Kirche, und es betrifft
alle in der Kirche.
Die Neuevangelisierung muß zeigen, daß Dienst am Glauben und Dienst
am Nächsten keinesfalls getrennt und unabhängig voneinander
bestehen, sonder daß es sich um einen einzigen Dienst in zwei Teilen
handelt. Oder besser: der Antrieb der Mission, die Hauptsäule dieser
Sichtweise muß der Dienst der Nächstenliebe sein.
Wenn die Kirche also evangelisieren will, muß die Nächstenliebe ein
Strukturelement ihrer Natur sein. Es wäre angebracht, daß die Synode
ihr den Platz einräumt, der ihr beim Nachdenken über die
Neuevangelisierung zusteht und ihre missionarische Kraft ermutigt
und stärkt.
Die im Heiligen Geist gelebte Nächstenliebe macht uns nicht nur zu
Missionaren sondern zu Empfängern der Evangelisierung. Wir stellen
heute mit Freude fest, daß immer mehr Mitarbeiter an den Werken der
Nächstenliebe, Freiwillige und Berufspersonal, mit ihrer
sozial-karitativen kirchlichen Arbeit auch ihren ausdrücklichen
Einsatz für die Evangelisierung verbinden. Sie sollten bei den
Themen erwähnt werden, welche die Weisen der heutigen
Glaubensverkündigung betreffen.
Wir sehen, daß die Werke der Nächstenliebe eines der Zeichen der
Glaubwürdigkeit der Kirche sind. Oft kommen ungläubige, agnostische
oder am Glauben nicht interessierte Menschen in unsere
Karitasstellen und entdecken durch den sozial-karitativen Dienst die
Freude am Glauben und an einem Leben in Einheit mit Christus in der
Kirche. Wir würden uns wünschen, daß in vielen Taten der
Nächstenliebe und der Art, wie sie gelebt werden, eine
missionarische Eigenschaft erkannt werden würde.
Das bedeutet nicht, daß wir nicht die Notwendigkeit sehen, uns der
missionarischen Dimension der Nächstenliebe anzunehmen und uns um
die Ausbildung in diesem Bereich zu sorgen, damit dieser Dienst in
den Menschen Fragen aufwirft über die Motivation und den Sinn
unseres Handelns, zur Umkehr einlädt und die Verkündigung Jesu und
seiner Frohbotschaft einfacher möglich macht. Gleichzeitig müssen
wir für eine Spiritualität Sorge tragen, die den missionarischen
Charakter der Nächstenliebe stärkt. Die Synode täte der
Neuevangelisierung einen großen Dienst, wenn sie uns konkrete
Orientierungshilfen gäbe für die Sorge um Ausbildung und
Spiritualität der karitativen Tätigkeiten, damit deren missionarisch
Kraft gestärkt wird.
Das Grundproblem der Neuevangelisierung ist nicht nur, daß wir
wissen, wie die Frohbotschaft verkündet werden soll, sondern die
Frage, ob die Frohbotschaft, die wir verkünden auch eine gute
Nachricht für die Armen ist und ob wir, als Kirche, diese
Frohbotschaft glaubhaft machen. Die Taten der Nächstenliebe müssen
der Antrieb für die Mission und das Zeichen ihrer Glaubwürdigkeit
sein.
[00233-05.04] [UD020] [Originaltext: Französisch]
- Frau Lydia JIMÉNEZ GONZÁLEZ, Generaldirektorin des
Säkularinstituts "Cruzadas de Santa María" (SPANIEN)
Das Instrumentum laboris (Nr. 147-149) ruft uns dazu auf, der
Aufgabe der Evangelisierung und der Erziehung in dem schwierigen
aktuellen Kontext des “Erziehungsnotstandes” nachzugehen. So
gesehen, wie können wir gute katholische Erzieher sein? Wie sollte
die katholische Schule geartet sein? Ich möchte einige Wege dorthin
vorschlagen:
1. Die katholische Identität unserer Schulen muß erhalten bleiben.
2. Wir müssen in unseren Schulen seriöse und integrale Programme der
Glaubenserziehung einführen.
3. Kreative Treue dem Gründungs-Charisma gegenüber.
4. Ausübung der Tugenden durch ein ernsthaftes Programm der
Erziehung des Willens.
5. Ein Programm zur Erziehung der Affektivität.
6. Personalisierte Aufmerksamkeit.
Wir haben mit großem Bedauern gesehen, wie viele Schüler unserer
katholischen Schulen, die streng zum Lernen erzogen wurden,
gesellschaftliche Führungspositionen eingenommen haben und Feinde
des Glaubens und der Kirche geworden sind; daß unsere Schulen nicht
Zentren sind, die Bildung vermitteln, sondern Zentren “ungläubiger
Getaufter”. Und wir haben auch zu unserer Freude gesehen, daß in den
Schulen und Universitäten, in denen die Identität gewahrt bleibt und
Religionsunterricht erteilt wird, aus deren eigenen Reihen
Berufungen für alle Bereiche des christlichen Lebens hervorgehen.
Wir bitten die Herren Bischöfe um besondere Aufmerksamkeit gegenüber
den katholischen Ausbildungszentren ihrer jeweiligen Diözesen; wir
bitten sie darum, darüber zu wachen, dass diese nicht verschwinden,
sondern ihre eindeutige katholische Identität bewahren, als
wirksamen Beitrag zur Ausbildung neuer, glaubwürdiger Träger der
Evangelisierung.
[00306-05.05] [UD027] [Originaltext: Spanisch]
- Dr. Florence DE LEYRITZ, Mitglied der Alpha France Vereinigung
(FRANKREICH) und Dr. Marc DE LEYRITZ, Präsident der Alpha France
Vereinigung (FRANKREICH)
Die Alpha-Kurse sind ein Werkzeug der kerygmatischen Verkündigung,
das den Pfarreien und Seelsorgestellen seit dreißig Jahren in 160
Ländern und in 110 Sprachen zur Verfügung steht. Fast 20 Millionen
Personen haben daran teilgenommen und viele davon sind Christus
begegnet. Was können wir aus dieser Erfahrung für die pastorale
Bekehrung lernen?
Die Evangelisierung strukturiert sich in drei große Phasen: 1. Eine
erste Evangelisierung, die als Zeit der anfänglichen Bekehrung
erfahren wird und damit eine persönliche Begegnung mit Christus
erlaubt. 2. Die Heranformung zur Jüngerschaft, die eine christliche
Lebensführung ermöglicht. 3. Die Ausbildung von Leitern durch die
Anerkennung der missionarischen Kraft der Laien und ihre Formung
innerhalb von Kirche und Gesellschaft.
Nur wenige Seelsorger setzen diese drei Phasen konkret um, so wie
sie in Evangelii Nuntiandi im zweiten Kapitel genannt werden: Diese
Umwandlung führt vom Unglauben zum Wohlwollen, vom Wohlwollen zur
Bekehrung, von der Bekehrung zum Leben in der Nachfolge und vom
Leben in der Nachfolge zur Mission.Damit die Neuevangelisierung
nicht zu einem einfachen Slogan wird und damit die Gemeinden
fruchtbarer Boden seien für das Wachstum von Jüngern/Missionaren,
müssen die Priester die Pastoral organisch und systematisch führen
lernen. Es ist grundlegend, die verschiedenen Phasen in einen
einheitlichen pastoralen Weg einzubinden, damit die Erstverkündigung
weiterwächst auf eine Heranbildung von missionarischen Jüngern hin,
mit Hilfe ihrer geistlichen Gaben, welche dann das Reich Gottes um
eine christliche Gemeinde herum verbreiten.
Die Neuevangelisierung braucht neue pastorale Kompetenzen. Hier ist
das Munus Regendi gefragt. Wir haben Ausbildungskurse über pastorale
Verwaltung für Priester und Bischöfe gehalten. Unsere Erfahrung
lehrt uns, daß die Kirche als eine Lerngemeinschaft verstanden
werden muß, in der es schön ist, sich zu versammeln, um das Wort
Jesu zu hören um im Glauben zu wachsen, Jünger zu werden und eine
Pastoral umzusetzen, die zutiefst dem Evangelium entspricht.
[00309-05.04] [UD029] [Originaltext: Französisch]
- Prof. Franco MIANO, Präsident der Katholischen Aktion Italiens
(ITALIEN)
Die Laien sind dazu aufgerufen, an der gesamten Sendung der Kirche
mitzuwirken, sie üben “zu ihrem Teil die Sendung des ganzen
christlichen Volkes in der Kirche und in der Welt” aus (LG
31). Die Konzilsbotschaft stellt so den Auftrag der Laien in ein
besonders bedeutsames Licht, das ein klares Verständnis der
Mitverantwortung in der Ortskirche und in der Universalkirche
ausdrückt. Die (Wieder-)Entdeckung dieser Berufung, des
tieferliegenden Sinnes der Mitwirkung der Laien an der gesamten
Sendung der Kirche scheint eine der grundlegendsten Aufgaben zu
sein, die die Neuevangelisierung vor sich hat.
Die Neuevangelisierung verlangt nach neuen Fähigkeiten, Beziehungen
einzugehen und zu unterhalten, nach Menschen, die dazu fähig sind,
durch ihr eigenes Leben von den Wundern Gottes zu erzählen, sie
bedarf der Bindung an ein gutes, schönes und wahres Leben. Deshalb
also verlangt die wesentlich gemeinschaftliche Dimension des Lebens
der Kirche, deren Grundlage das großartige Geschenk der
“comunio”ist, heute danach, immer stärker in ihrem Wert erkannt und
genutzt zu werden, mit dem Ziel einer erneuerten Verkündigung des
Evangeliums an die Männer und Frauen unserer Zeit. Auch wenn wir uns
der Pluralität der Wege bewusst sind, an denen unser Leben in der
Kirche so reich ist, denken wir immer noch an die Pfarrgemeinde, den
Ort, wo unsere Häuser stehen, unsere Familien wohnen und unsere
ersten Beziehungen geknüpft wurden.
Im Leben der Pfarrgemeinde und zuvor noch im Dienst der Diözese kann
die Katholische Aktion einen privilegierten Ort darstellen, an dem
dem kirchlichen Verständnis entsprechende Beziehungsdynamiken
aktiviert werden, in denen jeder es zu verstehen lernt, dass die
große Gabe des Glaubens ebenso wie alle anderen erhaltenen Gaben die
Gemeinschaft zum Ziel hat. Der eigentliche Auftrag der Katholischen
Aktion besteht, den Weisungen des II. Vatikanischen Konzils folgend,
darin, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen, darin, ein
Laienstand zu sein, der an die Diözese angebunden ist, darin, in der
Realität der Teilkirchen um den Bischof eine ganz konkrete Werkstatt
für die Neuevangelisierung zu sein und den pastoralen Weisungen
Perspektive zu geben und sie durchzuführen. Wir bieten den Hirten
unserer Ortskirchen unsere Verfügbarkeit an, im Namen der
zahlreichen Laien, die auf anspruchsvolle Fortbildungsvorschläge und
intensive persönliche Beziehungen warten, die in einer Vereinigung
leichter gepflegt werden können. Wir verpflichten uns dazu, auf dem
Weg der Heiligkeit zu gehen, auf den Spuren zahlreicher Heiliger und
Seliger, um im Kontext des Lebens Zeugen und Apostel zu werden:
Jugendliche, Erwachsene, Heranwachsende, Familien, Lehrer, Schüler,
Berufstätige, Arbeiter ... wir alle sind einbezogen und
Protagonisten, wir alle sind mit für die Evangelisierung und die
Neuevangelisierung verantwortlich, um den Menschen, denen wir im
Alltagsleben begegnen, eine neue Begegnung mit dem Herrn zu
ermöglichen.
[00312-05.04] [UD032] [Originaltext: Italienisch]
FILM:
“JERZY POPIELUSKO: MESSENGER OF THE TRUTH”
Am heutigen Abend waren die Synodenväter und die anderen Teilnehmer
an der XIII. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode
eingeladen zur Vorführung des Films “Jerzy Popielusko: Messenger of
the Truth”, die um 20.30 Uhr im Institut “Maria Bambina” stattfand.
Einige Sequenzen des Films über das Leben des Seligen sind am Ende
der Fünfzehnten Generalkongregation am heutigen Vormittag in der
Synodenaula gezeigt worden. Der Generalsekretär der Synode hat das
Leben des polnischen Priesters als Vorbild für die neue
Evangelisierung bezeichnet.
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