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JOHANNES PAUL II.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 11. November 1998

   

Liebe Schwestern und Brüder!

Die Hoffnung, die Gott durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgießt, hat einen Namen und ein Gesicht: Jesus Christus. Er ist "unsere Hoffnung" (1 Tim 1, 1) in Person.

Besonders unsere Zeit braucht die Kunde von der christlichen Hoffnung. Viele Menschen, darunter auch viele Christen, sind hin- und hergerissen zwischen dem Mythos der Selbsterlösung und der Versuchung zum Pessimismus. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und das Rätsel von Krankheit und Tod pochen an die Türen vieler Herzen. Sie warten auf eine Antwort.

Die Hoffnung, die uns vor zweitausend Jahren in Jesus Christus geschenkt wurde, können wir nicht für uns behalten. Sie gehört nicht nur in die Innerlichkeit der einzelnen Herzen und Gewissen. Wir sind aufgerufen, miteinander die Schwelle der Hoffnung zu überschreiten. Denn es gilt: "Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist" (Eph 4, 4).

* * *

Herzlich begrüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache, die bei dieser Audienz anwesend sind. Einen besonderen Gruß richte ich an die Teilnehmer der Studienreise der Katholischen Akademie Hamburg. Bringt in Eure Stadt die Hoffnung, die Christus heißt! Gern erteile ich Euch allen, Euren Angehörigen daheim und den über Radio Vatikan und das Fernsehen mit uns verbundenen Gläubigen den Apostolischen Segen.

   



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