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Francesco Kardinal
Monterisi wurde am 28. Mai 1934 in Barletta, Apulien,
in der Erzdiözese Trani-Barletta-Bisceglie geboren.
Am 3. Juli 2009
ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Erzpriester der
Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern und im
feierlichen Konsistorium vom 20. November 2010 nahm
ihn Benedikt XVI. als Kardinaldiakon mit der
Titeldiakonie San Paolo alla Regola in das
Kardinalskollegium auf.
Am 16. Mai 1957
empfing er das Sakrament der Priesterweihe und am 6.
Januar 1983 spendete der selige Johannes Paul II.
ihm im Petersdom die Bischofsweihe.
Nach dem Studium
der Katholischen Theologie und des Kanonischen
Rechtes trat er 1964 in den diplomatischen Dienst
des Heiligen Stuhls ein.
Als Pro-Nuntius in
Korea begrüßte er Johannes Paul II. auf seiner
ersten Reise anlässlich der Kanonisierung von 103
koreanischen Märtyrern in dem asiatischen Land.
Nach Rom
zurückgekehrt, beschäftigte er sich mit
afrikanischen Fragen für die Beziehungen mit den
Staaten des Staatssekretariats und lehrte an der
Päpstlichen Akademie.
Am 11. Juni 1993
wurde er zum Apostolischen Nuntius in
Bosnien-Herzegowina ernannt. Er trug zu der
Organisation und der Realisierung des historischen
Besuchs von Johannes Paul II. in Sarajevo am 12. und
13. April 1997 bei.
Von 1998 bis 2009
bekleidete er das Amt des Sekretärs der Kongregation
für die Bischöfe und des Kardinalskollegium und
wirkte in der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission
mit. Darüber hinaus koordinierte er die
Militärdiözese und organisierte die
Ad-limina-Besuche der Bischöfe. Im Jahre 2005 nahm
er als Sekretär an der Konklave teil, in der Papst
Benedikt XVI. zum Papst gewählt wurde.
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