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In einer einzigen
Nacht wurde die Basilika von den Flammen zerstört.
Von Papst Leo XII. (1823-1829) wurde ein umfassender
Appell an alle Gläubigen gerichtet
[1].
Die Basilika wird in identischer Gestalt wieder
aufgebaut, wobei die vom Feuer verschonten Teile so
verwendet werden, dass die sich in den Anfängen der
Basilika manifestierende christliche Tradition
bewahrt wird.
Man verändert, man
restauriert, man zerstört, man baut wieder auf.
Nicht nur Katholiken beteiligen sich in großer Zahl,
sondern es kommen Zuwendungen aus der ganzen Welt,
wie Malachit- und Lapislazuli-Blöcke, die von Zar
Nikolaus I. gespendet werden und für die beiden
prunkvollen Altäre des Querschiffs Verwendung finden,
oder wie die Säulen und die Fenster aus feinstem
Alabaster, eine Spende des ägyptischen Königs Fuad
I., oder auch wie die Alabastersäulen, die vom
Vizekönig Mohammed Ali von Ägypten gestiftet wurden.
Es ist die wichtigste Baustelle der Römischen Kirche
im 19. Jahrhundert. [2]
Am 10. Dezember
1844 weiht Papst Pius IX. (1846-1876) die „neue“
Basilika in Anwesenheit einer großen Zahl von
Kardinälen und Bischöfen, die aus der ganzen Welt
wegen der Verkündung des Dogmas von der unbefleckten
Empfängnis nach Rom gekommen sind.
[3]
1)
Der Brief Ad plurimas pasque gravissimas vom 25.
Januar 1825.
2) Die Architekten Valadier, dann
Belli und später Luigi Poletti leiten die Arbeiten
bis 1869.
3) Die lange Liste ihrer Namen ist
auf den Mauern der Apsis eingraviert.
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