APOSTOLISCHE REISE VON PAPST LEO XIV.
NACH ALGERIEN, KAMERUN, ANGOLA UND ÄQUATORIALGUINEA
(13.-23. APRIL 2026)
PAPST LEO XIV.
REGINA CAELI
Kilamba (Angola)
Sonntag, 19. April 2026
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Liebe Brüder und Schwestern,
beten wir nun gemeinsam zu Maria, der Regina Caeli, der Königin des Himmels, um mit ihr, unserer Mutter und Wegbegleiterin, die Freude der Auferstehung zu teilen.
Mit diesem freudigen Gesang wollen wir den Schrei der Leidenden weder verdrängen noch ersticken, sondern ihn vielmehr mit aufnehmen und zu einer neuen Harmonie mit unseren Stimmen vereinen, damit auch im Leid das Licht des Glaubens lebendig bleibt und mit ihm die Hoffnung auf eine bessere Welt.
Die jüngste Verschärfung der Angriffe auf die Ukraine, von denen auch weiterhin Zivilisten betroffen sind, betrübt mich sehr. Ich bekunde denen, die leiden, meine Nähe und versichere das ganze ukrainische Volk meiner Gebete. Ich erneuere meinen Appell, die Waffen schweigen zu lassen und den Weg des Dialogs einzuschlagen.
Grund zur Hoffnung gibt hingegen der im Libanon ausgerufene Waffenstillstand, der für das libanesische Volk und für die Levante einen Hoffnungsschimmer darstellt. Ich ermutige alle, die sich für eine diplomatische Lösung einsetzen, die Friedensgespräche fortzusetzen, um eine dauerhafte Beendigung der Feindseligkeiten im gesamten Nahen Osten zu erreichen.
Christus hat den Tod besiegt, und in dieser Gewissheit setzen wir alle, die wir mit ihm und in ihm zu einem einzigen Leib vereint sind, uns heute und jeden Tag dafür ein, dass die Früchte von Ostern – nämlich Liebe, wahre Gerechtigkeit und Frieden – um uns herum wachsen, trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten.
Die Mutter Jesu, die Mutter des Herzens, helfe uns, auf dass wir die Gegenwart ihres auferstandenen Sohnes immer lebendig, stark und nah erfahren.
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